Energieeffizienz und Emissionsminderung.Energieeffizienz und Emissionsminderung.

Volkswagen Navarra setzt auf ein umfangreiches Umweltprogramm

Leere Batterien fallen normalerweise nicht unmittelbar im Produktionsprozess an. In der Regel werden die Stromspender produktionsbegleitend in Messgeräten, Taschenrechnern, Funkmäusen etc. eingesetzt. Trotzdem standen im spanischen Volkswagenwerk Navarra bereits seit einiger Zeit Sammelbehälter für Altbatterien, in denen die Belegschaft gebrauchte Batterien auch aus dem Haushalt entsorgen konnten. Es handelte sich dabei aber um nicht-standardisierte Behälter, die unregelmäßig im Werk verteilt waren. Verantwortlich für die Batterierücknahme sind nach der spanischen Abfallrichtlinie für elektrische und elektronische Geräte die Batteriehersteller. Dazu haben sie die Umweltstiftung Ecopilas ins Leben gerufen. Volkswagen Navarra beteiligt sich mittlerweile an der Initiative von Ecopilas und ersetzt deshalb die aktuellen Behälter durch offizielle Sammeldosen, die an den wichtigsten Plätzen im Werk aufgestellt werden.

Doch warum ist das getrennte Einsammeln von Altbatterien eigentlich so wichtig? Leere Batterien sind Sondermüll, denn sie enthalten gefährliche Metalle wie Quecksilber, Cadmium oder Lithium. Werden Batterien mit dem normalen Hausmüll entsorgt, landen sie entweder auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen. Auf Deponien verwittern im Laufe der Zeit die Batteriegehäuse und der giftige Inhalt gelangt in Boden und Grundwasser. Von dort erreicht er über die Nahrungskette auch den Menschen und kann zu schweren Erkrankungen führen. Und bei der Verbrennung entstehen giftige Emissionen, die die Luft belasten.

Energie sparen und Emissionen senken

Die Umweltabteilung des Volkswagenwerks in Pamplona erstellt jedes Jahr eine Studie zu den Umweltauswirkungen der Werkstätigkeiten und analysiert die Optimierungspotenziale. Die wichtigsten Umwelteinflüsse im Jahr 2009 resultierten aus dem Stromverbrauch und den Emissionen aus Produktion und Transport. Für das Jahr 2010 haben wir uns deshalb vorgenommen, besonders Stromverbrauch und Emissionen weiter zu senken. Diese Vorhaben wurden ins Umweltprogramm 2010, das allgemeine Ziele und konkrete Maßnahmen beinhaltet, aufgenommen.
Zu den weiteren Umweltaktivitäten, die im Umweltprogramm 2010 aufgeführt sind, gehören u.a. die Reduktion des Gasverbrauchs in der Abteilung “Oberflächenbehandlung“, die Kontrolle des Lösungsmittelverbrauchs der Reinigungsdienste, ein um zwei Prozent reduzierter Papierverbrauch und eine Umstellung auf alternative Kühlflüssigkeiten, die die Ozonschicht weniger schädigen.