Volkswagen verstärkt sein soziales Engagement in Südafrika
Volkswagen und Südafrika – das gehört zusammen wie der legendäre Käfer und die Blumenvase am Armaturenbrett. Mit eben jenem Käfer hat alles angefangen, damals in den frühen fünfziger Jahren. Seitdem ist Volkswagen am Kap der Guten Hoffnung genauso zu Hause wie in Deutschland, Mexiko oder Brasilien. Fast ebenso lange wie wir in Uitenhage im Süden des Landes Autos bauen, übernehmen wir auch soziale Verantwortung in der Region.
Im Laufe der Jahre wurden eine Fülle von Projekten und Programmen initiiert, um das Umfeld des Standorts aufzuwerten und den Menschen eine Perspektive auf ein besseres Leben zu bieten. Die Themenpalette reicht vom Kampf gegen AIDS über Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen im Zeichen des Black Economic Empowerment bis hin zur Förderung von Fußball und anderen Sportarten.
Unterstützung im Kampf gegen AIDS
Im Rahmen seines Engagements stellt Volkswagen unter anderem zwei Millionen Euro für ein neues Jugendzentrum am Standort Uitenhage bereit. Die Investition wird sowohl die Bau- als auch die laufenden Kosten der Einrichtung für vier Jahre abdecken. Das Zentrum ist Teil der . Im Mittelpunkt steht der Kampf gegen AIDS. LoveLife betreibt südafrikaweit 19 multifunktionale Jugendzentren. Dazu gehören medizinische Einrichtungen, Beratungsräume, eine Bibliothek, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und eine kommunale Radiostation.
Die Programme von LoveLife werden von einer freiwilligen nationalen Jugendhilfeorganisation, den Groundbreakers, unter Mitwirkung von rund 4.000 Schulen, 500 staatlichen Kliniken sowie über 150 kommunalen Nichtregierungsorganisationen in Südafrika durchgeführt. Mit diesem Projekt erweitert Volkswagen seine Aktivitäten gegen AIDS in Südafrika.
„Volkswagen nimmt seine Rolle im neuen Südafrika ernst“, sagte Prof. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, bei einem Besuch in Uitenhage. „Wir bieten mit unserem Werk nicht nur rund 6.000 qualifizierte, sichere Arbeitsplätze in der Region, sondern engagieren uns auch umfassend in der Gesellschaft. Die Jugend im Land liegt uns dabei besonders am Herzen. Mit dem Jugendzentrum und unseren weiteren Initiativen helfen wir, südafrikanischen Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen“, so Winterkorn weiter.
Ein Land in Bewegung
Auch im Rahmen der soeben zu Ende gegangenen Fußballweltmeisterschaft engagierte sich Volkswagen gemeinsam mit dem Land Niedersachsen mit drei „Soccer-Fun-Bussen“, die quasi als mobile Fußballschule durchs Land rollten. Mit an Bord waren neben Trainern noch tausende Fußbälle, Sporttaschen und Handtücher, die an benachteiligte Jugendliche verteilt wurden. Außerdem gab es 1.470 Tickets für verschiedene WM-Spiele. Sie wurden unter denen verlost, die sich in diesem Jahr an einem AIDS-Test beteiligt haben. „Wir sind dankbar für die Rolle, die Volkswagen als sozial verantwortliches Unternehmen in unserem Land spielt“, sagte Cassandra Mbuyane-Mokone, Botschaftsrätin der Republik Südafrika, während eines so genannten „Fußballfrühstücks“ vor deutschen Bundestagsabgeordneten, NGO-Vertretern und Journalisten in Berlin.
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