Klimaschutz
Reduzieren der Treibhausgas-Emissionen und des Verbrauchs im Fahrzyklus
Beim neuen Passat ist es uns gelungen, die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Insgesamt ergeben sich im direkten Vorgänger-Nachfolger-Vergleich zum Beispiel Einsparungen von ca. 20 Prozent des Spritverbrauchs beim 2,0 TDI (103 kW) Variant und dem neuen 2,0 TDI BlueMotion Technology (103 kW) Variant.
So trägt etwa die elektromechanische Servolenkung zur besseren Umweltperformance des Passat bei. Sie reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einer hydraulischen Servolenkung um bis zu 0,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Weitere kraftstoffsparende Maßnahmen sind:
- leistungsoptimierter Starter
- wirkungsgradoptimierte Generatoren
- wirkungsgradoptimierte Nebenantriebe
- Timer für Heckscheibenheizung
- reduzierter Ruhestrom
Wie sehr auch die Verbesserung des motornahen Wirkungsgrades dazu beigetragen hat, dass der Passat heute besser in punkto Klimaschutz abschneidet, zeigt das folgende beispielhafte Maßnahmenpaket des Passat:
- bedarfsgeregelte Kraftstoffpumpen
- Verwendung von Leichtlaufölen
- Einsatz der Rollenschlepphebeltechnik mit hydraulischem Spielausgleich
Bei den Dieselmotorisierungen des Passat führt zusätzlich die Common-Rail-Technologie zu maßgeblichen Verbesserungen. Unter anderem, weil hier mit einem Einspritzdruck von bis zu 1.800 bar der Kraftstoff fein zerstäubt wird, was eine besonders effiziente Verbrennung zur Folge hat.
Erhebliches Sparpotenzial offenbart zudem das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).
Hinzu kommen Gewichtsoptimierungen im Fahrwerk, in der Karosserie, im Innenraum sowie bei den Aggregaten: Auch diese machen den neuen Passat sparsamer als seinen Vorgänger. Hierzu tragen etwa diese Leichtbaumaterialien bei:
- warmumgeformte Bleche (z.B. A-Säule)
- höherfeste Bleche (z.B. Hinterachs-Hilfsrahmen)
- Magnesium (z.B. Lenkradskelett)
- Aluminium (z.B. Bremssattel, Getriebe)
Ressourcenschonung
Verbessern der Ressourceneffizienz
Beim Thema Ressourceneffizienz spielt beim Passat der nunmehr siebten Generation vor allem ein Stichwort eine entscheidende Rolle: „Long-Life“. In der Praxis kommt dies z.B. mit den folgenden Maßnahmen zum Tragen:
- lange Ölwechsel- und Wartungsintervalle
- Liftetime-Ölfüllungen für Getriebe
- Longlife-Glühbirnen
- LED-Rückleuchten
- wartungsfreier Siliciumkarbid-Partikelfilter mit integriertem Oxidationskatalysator
- Entfall der Hydraulikservoflüssigkeit durch die elektromechanische Servolenkung
Verfolgung der bestmöglichen Verwertungsfähigkeit und Kennzeichnung der verwendeten Werkstoffe
Die Recyclingfähigkeit ausgewählter Komponenten wurde beim Passat deutlich verbessert. So ist die pyrotechnische Sicherheitsausstattung heute komplett elektrisch auslösbar, was eine schnellere und damit effizientere Demontage des Airbags sicherstellt.
Einsetzen nachwachsender Rohstoffe und Rezyklatmaterialien
Nachwachsende Rohstoffe helfen uns, Ressourcen oder fossile Energieträger teilweise, wenn nicht sogar ganz, zu ersetzen – das trifft auch auf den Passat zu. Ein Beispiel ist Papier. Es kommt z.B. in diesen Komponenten zum Einsatz:
- Pollenfilter
- Ölfilter
- Luftfilter
Auch der Einsatz von Rezyklaten ist bei Volkswagen Teil einer effizienten Ressourcenschonung. So beläuft sich der Anteil an Sekundärmaterialien pro Fahrzeuge heute auf 40 Prozent – davon sind alleine 95 Prozent Metalle.
Nutzung alternativer Kraftstoffe ermöglichen
Alternative Kraftstoffe und Antriebssysteme rücken, neben der Weiterentwicklung unserer modernen und effizienten Verbrennungsmotoren, vermehrt in den Fokus. So kann der Passat TSI EcoFuel (110 kW) neben Benzin auch mit Erdgas (CNG) betankt und gefahren werden. Denn in diesem Fall kombiniert der Passat einen Erdgasantrieb mit der Twincharger-Technologie.
Gesundheitsschutz
Reduzieren limitierter und nicht-limitierter Emissionen
Alle Passat-Modelle der siebten Generation unterschreiten die Emissionsgrenzwerte der Abgasnorm Euro 5. Die grüne Umweltplakette und freie Fahrt in innerstädtischen Umweltzonen sind dem Passat somit sicher. Hinzu kommt, dass die Dieselmotorisierungen serienmäßig mit einem motornahen Dieselpartikelfilter ausgestattet sind. Der Passat BlueTDI (103 kW) wird sogar bereits den Grenzwerten der Euro-6-Abgasnorm (Kategorie N) gerecht. Sein Verbrauch liegt bei 4,6 Litern auf 100 Kilometer.
Zusätzlich erreichen wir eine Reduzierung der Emissionen aus dem Kraftstofftank. Etwa mit Hilfe rücklauffreier Kraftstoffleitungssysteme.
Vermeiden von Gefahr- und Schadstoffen
„Je weniger, desto besser“: So lautet das Motto beim Passat, wenn es um das Thema Gefahr- und Schadstoffe geht. Hier einige seiner positiven Umwelteigenschaften auf einen Blick:
- Halogenreduzierung
- schwingendes Airbagmodul statt Bleischwingungstilger im Lenkrad
- bleifreie Kupplungsbeläge
- lösemittelfreier Heißwachs
- aceton- und methanolfreie Scheibenreinigungsflüssigkeit
- antimonfreie Bremsbeläge
Minimieren der Innenraum-Emissionen
Die VW-Norm 501 80 regelt bei Volkswagen die Minimierung der Innenraumemissionen. So setzt Volkswagen generell auf die Vermeidung von Formaldehydemissionen. Hinzu kommt, dass der Innenraum heute vollkommen frei von Phenolharzen ist.
Außen- und Innengeräusche
Lärm kann krank machen. Das weiß auch Volkswagen und setzt beim neuen Passat gleich mehrere Maßnahmen zur akustischen Optimierung um:
- großvolumige Dämpfer in Ansaugung und Abgasanlage
- entkoppelter Dämpfungsfilter
- neue akustisch optimierte Aggregatlagerung
- neue akustisch optimierte Motorschallabstrahlung
- spezielle Dämmstoffe im Armaturenbrett und in den Türen
- eine neue Akustikfolie in der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenscheiben
Und auch die Motorisierungen können zur Lärmreduzierung beitragen. Etwa, indem wir sie kleiner gemacht haben, so wie beispielsweise unsere modernen TSI-Motoren. Denn verkleinerte Grundmotoren verringern die Schall- und Schwingungsanregung gegenüber größeren Triebwerken mit vergleichbarer Leistung. Gleiches gilt für unsere TDI-Motoren: Hier verringern gezielte Mehrfacheinspritzungen den Druckgradienten – und tragen so erheblich zur Schallreduktion bei.