Klimaschutz
Reduzieren von Treibhausgas-Emissionen und des Verbrauchs im Fahrzyklus
Der neue Polo kann vor allem durch seine reduzierten CO2-Emissionen punkten, wie der direkte Vorgänger-Nachfolger-Vergleich deutlich macht: Bei den Basismotorisierungen liegt die Minimierung bei annähernd sieben bis 18 Prozent.
Und auch in punkto Energieverbrauch erzielt der neue Polo bessere Werte als sein Vorgänger. So trägt etwa die elektromechanische Servolenkung zur verbesserten Umweltperformance des Polo bei. Denn sie reduziert den Verbrauch im Vergleich zu einer hydraulischen Servolenkung um bis zu 0,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Weitere kraftstoffsparende Maßnahmen sind:
- leistungsoptimierter Starter
- Ölpumpe mit geregelter Fördermenge
- reduzierter Ruhestrom
- Timer für die Heckscheibenheizung
- wirkungsgradoptimierte Generatoren
- optimierter cW-Wert von 0,32
Daneben trägt ein separates Tagfahrlicht mit Longlife-Glühlampe zur besseren Umweltverträglichkeit bei. Verglichen mit dem Vorgängermodell, das mit Dauerfahrlicht ausgestattet war, reduziert sich der Verbrauch um bis zu 0,15 Liter auf 100 Kilometer.
Daneben sorgen weitere Maßnahmen dafür, dass wir den Wirkungsgrad der Motoren verbessern konnten. Wie gut wir das geschafft haben, zeigt das Beispiel des Polo 1,2 TSI (77kW):
- optimiertes Gewicht und optimierte Reibung durch Downsizing
- verbesserte Nutzung der Abgasenergie durch Abgasturbolader
- Zweikreiskühlung
- Benzindirekteinspritzung zur Ausnutzung der inneren Gemischbildung
Beim TDI-Antrieb setzen wir dagegen vermehrt auf die Common-Rail-Technologie. Sie führt zu maßgeblichen Verbesserungen: unter anderem, weil hier mit bis zu 1.800 bar Einspritzdruck der Kraftstoff fein zerstäubt wird, was eine besonders effiziente Verbrennung zur Folge hat.
Erhebliches Sparpotenzial offenbart zudem das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Hiermit lässt sich der Verbrauch bei den Benzinermodellen im Vergleich zum Handschaltgetriebe um bis zu vier Prozent reduzieren.
Auch an Gewicht hat der neue Polo verloren, wie das Beispiel des Polo 1,2 MPI verdeutlicht: Hier liegt die Gewichtsreduzierung bei 26 Kilogramm – trotz Mehrausstattung im Vergleich zum Vorgängermodell. Dazu haben vor allem Leichtbaumaterialien beigetragen:
- Kunststoffe (z.B. im Montageträger)
- Aluminium (z.B. in den Wärmeabschirmblechen)
- Magnesiumbauteile (z.B. im Lenkradskelett)
- Tailored Blanks (z.B. im Boden)
- warmumgeformte Bauteile (z.B. im Stoßfängerquerträger)
- höherfeste Bleche (z.B. in der Rahmenstirnwand)
Besetzen der Verbrauchsleader-Position
Die Spitzenposition in ihrer Klasse nehmen die Dieselmodelle Polo 1,6 TDI (55kW), Polo 1,6 TDI (66kW) und der Polo 1,6 TDI BlueMotion Technology (66kW) ein. Gleiches gilt für den Polo 1,2 TDI BlueMotion (55kW): Er verbraucht lediglich 3,3 Liter auf 100 Kilometer und stößt gerade einmal 87 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus. Dabei punkten die Modelle BlueMotion Technology und BlueMotion unter anderem durch folgende Optimierungsmöglichkeiten:
- rollwiderstandsarme Reifen
- Start-Stopp-System
- Rekuperation
Unterstützung kraftstoffsparender Fahrweisen
Um vor allem auch während der eigentlichen Fahrzeit mit guten Umwelteigenschaften zu punkten, unterstützt Volkswagen mit einem effektiven Hilfsmittel das kraftstoffsparende Fahren des Polo: Eine Multifunktionsanzeige mit Gangwahlempfehlung macht es möglich – und das serienmäßig.
Ressourcenschonung
Verbessern der Ressourceneffizienz
Immer dann, wenn es bei Volkswagen um das Thema Ressourceneffizienz geht, spielt der Begriff „Long-Life“ eine Rolle – das gilt natürlich auch für den Polo. Hier einige Beispiele:
- Longlife-Glühlampen
- Entfall der Hydraulikflüssigkeit durch die elektromechanische Servolenkung
- Lifetime-Ölfüllung Getriebe
- wartungsfreier Siliciumkarbid-Partikelfilter mit integriertem Oxidationskatalysator
Verfolgung der bestmöglichen Verwertungsfähigkeit und Kennzeichnung der verwendeten Werkstoffe
Volkswagen optimiert auch die Verwertung seiner Fahrzeuge. So wurde die Recyclingfähigkeit ausgewählter Komponenten des neuen Polo deutlich verbessert, wie z.B. ein Blick auf die pyrolytische Sicherheitsausstattung zeigt, denn diese ist heute komplett elektrisch auslösbar. Eine schnellere und effizientere Demontage des Airbags ist die Folge.
Einsetzen nachwachsender Rohstoffe und Rezyklatmaterialien
Nachwachsende Rohstoffe tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei. So stieg im neuen Polo der Anteil nachwachsender Rohstoffe im Vergleich zur Vorgängergeneration um 3,5 Kilogramm auf 11,5 Kilogramm an. Dabei entfallen alleine auf den Rohstoff Baumwolle 8,7 Kilogramm. Weitere nachwachsende Rohstoffe, die im Polo zum Einsatz kommen sind:
- Papier (Luft- und Ölfilter)
- Olivenkerne (Aktivkohle und Pollenfilter)
Einen weiteren Pluspunkt liefert Volkswagen mit dem Einsatz von Rezyklaten. So entfallen beim Polo rund 40 Prozent des Fahrzeuggewichts auf Werkstoffe, die durch die Aufbereitung von Produktionsrückständen oder aus Altmaterial erzeugt wurden. Ein weiteres großes Einsatzfeld von Rezyklaten im Polo ist die Unterbodenschale.
Nutzung alternativer Kraftstoffe ermöglichen
Neben der Weiterentwicklung unserer hochmodernen und effizienten Verbrennungsmotoren rücken auch alternative Kraftstoffe und Antriebssysteme immer weiter in den Fokus. Aus diesem Grund sind alle Ottomotoren des Polo auch E10-fähig. Das heißt, sie können mit Benzin fahren, dem zehn Prozent Ethanol beigemischt sind.
Gesundheitsschutz
Reduzieren limitierter und nicht-limitierter Emissionen
Zusätzlich setzt der Polo Maßstäbe, weil er bei allen Motorisierungen die Emissionsgrenzwerte der Abgasnorm Euro 5 unterschreitet. Das sichert ihm die grüne Umweltplakette, mit der er freie Fahrt in innerstädtischen Umweltzonen genießt. Hinzu kommt, dass alle Dieselmotorisierungen serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind.
Zusätzlich erreichen wir eine Reduzierung der Emissionen aus dem Kraftstofftank durch:
- rücklauffreie Kraftstoffleitungssysteme bei allen Benzinmotoren
- Be- und Entlüftung des Kraftstoffbehälters durch Aktivkohle
Vermeiden von Gefahr- und Schadstoffen
Beim Polo der neuen Generation haben wir zusätzlich Gefahr- und Schadstoffe reduziert. So erfüllen seine Reifen den aktuellen PAH-Standard. Denn bei ihrer Produktion wurde bewusst auf Weichmacheröle, die polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) enthalten, verzichtet. Und auch die folgenden Maßnahmen haben uns geholfen, Gefahr- und Schadstoffe im Polo zu minimieren:
- antimonfreie Bremsbeläge
- lösemittelfreier Heißwachs
- schwingendes Airbagmodul statt Bleischwingungstilger im Lenkrad
- Halogenreduzierung
Minimieren der Innenraum-Emissionen
Volkswagen hat sich das Umweltziel gesteckt, insgesamt den Umfang lackierter Flächen zu reduzieren. Hinzu kommt, dass der Fahrzeuginnenraum heute vollkommen frei von Phenolharzen ist, lösemittelhaltiger Kleber nicht mehr zum Einsatz kommt und Formaldehydemissionen vermieden werden. Dahinter steht die VW-Norm 501 80: Sie regelt bei Volkswagen die Minimierung von Innenraumemissionen.
Außen- und Innengeräusche
In der Ruhe liegt die Kraft: Aus diesem Grund wartet der Polo der fünften Generation im Akustikbereich mit einigen maßgeblichen Verbesserungen auf:
- Stegblechabsorber zur Dämmung hochfrequenter Rollgeräusche
- neue akustisch optimierte Entkopplung von Motor- und Fahrgastraum
- neues Türmodul-Dichtungskonzept
- neue akustisch optimierte Aggregatlagerung
Und auch die Motorisierungen tragen vermehrt zur Lärmreduzierung bei. Während der TDI mit seinem akustisch optimierten Riementrieb hörbar leiser geworden ist und gezielte Mehrfacheinspritzungen den Druckgradienten – und somit auch die Schallbelastung – verringern, wurde auch der TSI-Motor verbessert. Beispiel Polo 1,2 TSI (77 kW):
- akustisch optimierter Zahnkettenantrieb für Steuerung und Ölpumpe
- neue integrierte Kühlerlüftersteuerung