Der TiguanDer Tiguan

Volkswagen hat den Tiguan noch sparsamer gemacht, denn er weist nachprüfbar bessere Umwelteigenschaften auf als sein Vorgänger, wie etwa ein Blick auf die reduzierten Kohlendioxidemissionen oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe zeigt.


Klimaschutz

Reduzieren von Treibhausgas-Emissionen und des Verbrauchs im Fahrzyklus
Volkswagen ist es gelungen, beim Tiguan nicht nur CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch den Energieverbrauch konsequent zu senken. So trägt hier z.B. die elektromechanische Servolenkung zur positiven Umweltperformance des Tiguan bei. Sie reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einer hydraulischen Servolenkung um bis zu 0,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Weitere kraftstoffsparende Maßnahmen sind:

  • optimierte Aerodynamik
  • elektrische Gasbetätigung statt Gaszug
  • optimiertes Momentsteuerungsventil

Wie sehr auch die Verbesserung des motornahen Wirkungsgrades dazu beigetragen hat, dass der Tiguan einen besseren Eindruck hinterlässt, zeigen die folgenden Beispiele:

  • reduziertes Gewicht und reduzierte Reibung durch Downsizing
  • bedarfsgesteuerte Kraftstoffpumpe
  • hohe Verdichtung durch Ausnutzung der FSI-Direkteinspritzung

Bei den TDI-Motoren des Tiguan führt dagegen die Common-Rail-Technologie zu maßgeblichen Verbrauchsverbesserungen: Unter anderem, weil hier mit bis zu 1.800 bar Einspritzdruck der Kraftstoff besonders fein zerstäubt wird, was eine effizientere Verbrennung zur Folge hat. Mit Hilfe einer zusätzlichen Vorförderpumpe kann zudem die richtige Kraftstoffbetriebstemperatur möglichst schnell erreicht werden.

Je leichter der Tiguan ist, desto mehr lässt sich auch sein Verbrauch reduzieren. Aus diesem Grund setzt Volkswagen konsequent auf intensiven Leichtbau – sowohl bei der Karosserie als auch beim Fahrwerk und den Aggregaten, wie diese Leichtbaumaterialien zeigen:

  • formgehärtete Bauteile (z.B. A- und B-Säule)
  • Aluminium (z.B. Querlenker)
  • höherfeste Stähle (z.B. Hinterachse)
  • Kunststoff (z.B. Fußhebelwerk-Kupplung)

Hinzu kommen weitere Gewichtsreduzierungen, etwa, indem das Reserverad heute durch ein Pannenset ersetzt wird und die Wärmeabschirmbleche im Kraftstofftank entfallen.

Besetzen der Verbrauchsleader-Position
Mit dem Dieselmodell Tiguan 2,0 TDI (103kW) und der Benzinervariante 1,4 TSI (110 kW) ist der Tiguan sogar Verbrauchsleader. Beide Modelle zählen jeweils zu den besten ihrer Klasse.

Unterstützen kraftstoffsparender Fahrweisen
Kleine, aber feine Hilfsmittel sorgen zusätzlich dafür, dass der Golf durch eine noch kraftstoffsparendere Fahrweise überzeugt. Hierbei hilft etwa eine Gangwahlempfehlung in der Multifunktionsanzeige. Diese gibt es bei den BlueMotion- sowie BlueMotion Technology-Modellen serienmäßig.

Ressourcenschonung

Verbessern der Ressourceneffizienz
Der effiziente Umgang mit endlichen Rohstoffen genießt seit jeher einen hohen Stellenwert bei Volkswagen. Aus diesem Grund spielt beim Thema Ressourceneffizienz beim Tiguan das Stichwort „Long-Life“ eine Rolle. So haben wir es beispielsweise geschafft, die Lebensdauer des Getriebeöls durch eine niedrigere Öltemperatur zu verlängern. Hinzu kommt der Entfall der Hydraulikflüssigkeit durch die elektromechanische Servolenkung.

Verfolgung der bestmöglichen Verwertungsfähigkeit und Kennzeichnung der verwendeten Werkstoffe
Auch die Recyclingfähigkeit einzelner Komponenten des Tiguan wurde gezielt verbessert. So ist die pyrotechnische Sicherheitsausstattung heute komplett elektrisch auslösbar. Das spart Zeit bei der Demontage.

Einsetzen nachwachsender Rohstoffe und Rezyklatmaterialien
Nachwachsende Rohstoffe helfen uns, Ressourcen oder fossile Energieträger teilweise, wenn nicht sogar ganz, zu ersetzen. Aus diesem Grund werden rund 12,7 Kilogramm nachwachsende Rohstoffe im Tiguan verbaut – alleine auf Bauwollverbundanteile entfallen ca. 6,2 Kilogramm. Weitere nachwachsende Rohstoffe, die im Tiguan zum Einsatz kommen, sind:

  • Olivenkerne (z.B. Aktivkohlebehälter)
  • Papier (z.B. Luftfiltereinsatz, Ladeboden)
  • Holzverbund (z.B. Türverkleidung)

Auch der Einsatz von Rezyklaten, also Werkstoffen, die durch die Aufbereitung von Produktionsrückständen oder aus Altmaterial erzeugt werden, ist bei Volkswagen Teil einer effizienten Ressourcenschonung. So beläuft sich der Anteil an Sekundärmaterialien beim Tiguan pro Fahrzeug auf etwa 40 Prozent.

Gesundheitsschutz

Reduzieren limitierter und nicht-limitierter Emissionen
Der Tiguan unterschreitet in allen Hubraum- und Leistungsklassen die Emissionsgrenzwerte der Abgasnorm Euro 5. Die grüne Umweltplakette und freie Fahrt in innerstädtischen Umweltzonen ist ihm damit sicher. Hinzu kommt, dass die Dieselmodelle serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind.

Zusätzlich erreichen wir eine Reduzierung der Emissionen aus dem Kraftstofftank durch:

  • rücklauffreie Kraftstoffleitungssysteme
  • Be- und Entlüftung des Kraftstoffbehälters durch Aktivkohle

Vermeiden von Gefahr- und Schadstoffen
„Weniger ist mehr“, so lautet das Motto bei Volkswagen immer dann, wenn es z.B. um Gefahr- oder Schadstoffe geht. Das trifft selbstverständlich auch auf den Tiguan zu. So tragen unter anderem die folgenden Maßnahmen zu seiner verbesserten Umweltperformance bei:

  • antimonfreie Bremsbeläge
  • schwingendes Airbagmodul statt Bleischwingungstilger im Lenkrad
  • Halogenreduzierung

Minimieren der Innenraum-Emissionen
Volkswagen verfolgt das Ziel, Innenraumemissionen konsequent zu reduzieren. Hierfür gibt es bei Volkswagen sogar eine eigene Norm: die VW-Norm 501 80. So setzt Volkswagen unter anderem auf die Vermeidung von Formaldehydemissionen. Hinzu kommt, dass der Innenraum vollkommen frei von Phenolharzen ist.

Außen- und Innengeräusche
Lärm kann krank machen. Deshalb haben wir den Tiguan mit einigen hilfreichen Lärmschutzbauteilen ausgestattet und optimiert. Hierzu gehören:

  • aerodynamische Außenspiegel zur Windgeräuschminimierung
  • akustisch optimierte Aggregatlagerung
  • akustisch optimierter Riemenabrieb
  • akustisch entkoppelter Hilfsrahmen
  • neues karosserieseitiges Dämmungs- und Dämpfungspaket
  • Absenkung der Motordrehzahlen durch 6-Gang-Getriebe

Und wie können die Motorisierungen zur Lärmreduzierung beitragen? Indem wir sie kleiner gemacht haben. Denn verkleinerte Grundmotoren verringern die Schall- und Schwingungsanregung gegenüber größeren Triebwerken mit vergleichbarer Leistung. Beispiel Tiguan 2,0 TDI (103 kW): Hier verringern gezielte Mehrfacheinspritzungen den Druckgradienten und tragen so erheblich zur Schallreduktion bei.