Car-Net App-Connect  

Car-Net App-Connect ermöglicht es, das Smartphone bequem mit dem Radiosystem Composition Media oder den Navigationssystemen Discover Media und Discover Pro zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich ausgewählte Apps von dem Mobiltelefon mithilfe des Touchscreens bedienen.

Car-Net App-Connect integriert gleich drei Schnittstellen zur Anbindung von Smartphones: MirrorLink™, Android Auto™ von Google und Apple CarPlay™. Damit sind alle aktuellen Smartphones ab Android 5.0 und Apple iOS 8.1 kompatibel.

Darstellung des Boardcomputers eines VW Golfs, Detail Car-Net App-Connect

Car-Net Cam-Connect  

Car-Net Cam-Connect ist eine App, mit der man sich während der Fahrt auf dem Display des Infotainment-Systems ein Standbild aus dem Fond anzeigen lassen kann. Bei Schrittgeschwindigkeit sowie im Stand zeigt die App sogar ein Video.

Voraussetzung dafür ist die Integration einer GoPro®-Kamera.

Darstellung des Boardcomputers eines VW Golfs, Detail Car-Net Cam-Connect

Car-Net Guide & Inform  

Die Car-Net „Guide & Inform“ Dienste bieten beste Information von Unterwegs. „Guide & Inform“ beinhaltet Online-Verkehrsinformationen, Online-Zielimporte, Online-Sonderzielsuche, Nachrichten, Wetterinformationen und die Eingabe von persönlichen Sonderzielen.

"Discover Media mit Car-Net Guide & Inform  Screen"

Car-Net Security & Service  

Car-Net „Security & Service“ bietet mobilen Zugriff auf relevante Fahrzeugdaten und -funktionen und stellt diese zusätzlich auf einem Webportal zur Verfügung.

Hier die nützlichen Funktionen des Dienstepakets im Überblick:

  • Verriegeln oder entriegeln1 des Fahrzeugs, auch aus der Ferne,  ganz einfach per Smartphone.
  • Parkposition speichern und wiederfinden
  • Fahrzeugstatus wie Kilometerstand und Tankinhalt per Smartphone checken
  • Diebstahlwarnung per Email- oder Push-Nachricht2
  • automatischer Notruf mit Übertragung von Fahrzeugstandort und -daten sowie Personenzahl (bei Unfällen mit Airbagauslösung)
Ein Mann lehnt mit Warnweste an einem Volkswagen und wartet auf den Rettungsdienst

City-Notbremsfunktion  

Die City-Notbremsfunktion unterstützt bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein vom Sensor erkanntes Hindernis, bremst das System im Rahmen der Systemgrenzen automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Siehe auch:
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“

Zwei Volkswagen Fahrzeuge bei Nacht von oben betrachtet. Man sieht die Sensorik der City-Notbremsfunktion anhand von Linien dargestellt

CNG (Compressed Natural Gas)  

Der unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) verfügbare Kraftstoff basiert auf Erdgas. Es wird in zwei Qualitäten in Deutschland angeboten:

  • H-Gas: High calorific gas = höherer Energiegehalt
  • L-Gas: Low calorific gas = niedriger Energiegehalt

Der höhere Energiegehalt von H-Gas ermöglicht größere Reichweiten als mit der gleichen Menge L-Gas. Bis 2029 wird der Großteil der „L-Gas Gebiete“, die sich vorwiegend im Norden und Westen Deutschlands befinden, auch auf H-Gas umgestellt.

Unterschied zwischen Erdgas (CNG) und Autogas (LPG)

Erdgas (CNG) besteht überwiegend aus Methan, ist ein Naturgas und die kohlenstoffärmste Kohlenwasserstoffverbindung. Es ist leichter als Luft, entweicht nach oben und verflüchtigt sich entsprechend. In Deutschland dürfen daher Fahrzeuge mit Erdgasantrieb laut Garagenverordnung der jeweiligen Bundesländer grundsätzlich in jede Tiefgarage fahren. Der Energiegehalt eines Kilogramms Erdgas (H-Gas: 14 kWh/kg) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin bzw. 1,3 Liter Diesel. Erdgas hat fast den doppelten Energiegehalt von Flüssiggas (7 kWh/l).

Im Unterschied zu Erdgas (CNG) ist Autogas (LPG) ein Nebenprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung und schwerer als Luft. Es besteht daher die Gefahr, dass sich das Gas am Boden oder in Mulden sammelt. Das Parken in Tiefgaragen mit Flüssiggasfahrzeugen ist aus diesem Grund oftmals nicht gestattet.

4. Kraftstoffverbrauch Golf TGI Erdgas (CNG), kg/100 km: innerorts 4,8 – 4,4 / außerorts 3,1 – 3,0 / kombiniert 3,6 – 3,5; CO₂-Emission kombiniert (Erdgas (CNG)), g/km: 98 - 95; Kraftstoffverbrauch Benzin, l/100 km: innerorts 7,3 – 6,6 / außerorts 4,6 / kombiniert 5,6 – 5,3; CO₂-Emission kombiniert (Benzin), g/km: 127 - 122; Effizienzklassen: A, A+

Schematische Darstellung des CNG (Compressed Natural Gas) in einem Volkswagen

CNG-Fahrzeuge  

Unter der Bezeichnung TGI (und eco up!) bietet Volkswagen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an.

Alle Motoren sind auf den Betrieb mit Erdgas optimiert. Das senkt den Verbrauch und wirkt sich positiv auf die Emissionen aus. Die Erdgastanks sind platzsparend als Unterflurlösungen integriert und schränken die Variabilität sowie das Innenraum- bzw. Ladevolumen nur geringfügig ein.

5. Kraftstoffverbrauch eco up! Erdgas (CNG), kg/100 km: innerorts 3,7 - 3,6 / außerorts 2,6 / kombiniert 3,0 - 2,9; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 82 - 81; Effizienzklasse: A, A+
4. Kraftstoffverbrauch Golf TGI Erdgas (CNG), kg/100 km: innerorts 4,8 – 4,4 / außerorts 3,1 – 3,0 / kombiniert 3,6 – 3,5; CO₂-Emission kombiniert (Erdgas (CNG)), g/km: 98 - 95; Kraftstoffverbrauch Benzin, l/100 km: innerorts 7,3 – 6,6 / außerorts 4,6 / kombiniert 5,6 – 5,3; CO₂-Emission kombiniert (Benzin), g/km: 127 - 122; Effizienzklassen: A, A+
6. Kraftstoffverbrauch Polo TGI Erdgas (CNG), kg/100 km: innerorts 4,4-4,1 / außerorts 2,9-2,7 / kombiniert 3,4-3,2; CO₂-Emission kombiniert (Erdgas (CNG)), g/km: 93-88; Effizienzklasse: A+

Drei Volkswagen Erdgas-Fahrzeuge

CO2  

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen entsteht. Als chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff gilt CO2 als Hauptverursacher von Treibhauseffekt und Klimaerwärmung.

Coming home-Funktion  

Beim Verlassen des Fahrzeugs werden das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (coming home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Leaving home-Funktion
Funkfernbedienung

Frontansicht des VW T-Rocs bei Dämmerung

Common-Rail-System  

Mit dem Begriff „Common Rail“ wird eine bestimmte Bauart der Kraftstoffdirekteinspritzung bei Dieselmotoren bezeichnet. Dabei sind die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung voneinander getrennt. Eine separate, an beliebiger Stelle am Motor einbaubare Pumpe erzeugt kontinuierlich Druck. Dieser wird in einer Verteilerleiste gespeichert. Über Leitungen sind die Einspritzdüsen aller Zylinder parallel mit der Verteilerleiste, der so genannten Common Rail (dt.: „gemeinsame Leitung“), verbunden. Ein konstanter Druck steht ununterbrochen an den Einspritzdüsen aller Zylinder zur Verfügung. Einspritzmenge und -zeitpunkt werden über Magnetventile an den einzelnen Einspritzdüsen gesteuert.

Darstellung einer Kraftstoffdirekteinspritzung

Concept Car / Showcar /
Konzeptfahrzeug
 

Ein als Concept Car oder Showcar bezeichnetes Fahrzeug dient der Präsentation einer automobilen Designstudie und ist nicht für den Verkauf bestimmt. Konzeptfahrzeuge werden in der Regel auf Automobilausstellungen einem Fachpublikum präsentiert und zeigen eine Vision zukünftiger Entwicklungen.

Crashtest  

Crashtests dienen in der Neufahrzeugentwicklung der Ermittlung eines optimierten Insassenschutzes. Dabei werden für spätere Serienfahrzeuge bereits frühzeitig entsprechende Vorserienautos auf unterschiedliche Unfallarten überprüft.

Vor dem realen Versuch steht jedoch die Simulation am Computer, also der virtuelle Crash. Daraus resultieren wichtige Erkenntnisse vom Zusammenwirken der Bauteile im Falle eines Falles.
Abzustimmen sind:

  • Steifigkeit der Fahrgastzelle
  • entstehende Beschleunigungsabläufe
  • angepasste Insassenschutzsysteme
Die Ergebnisse aller Crashtests bilden die Grundlage für den kontinuierlichen Entwicklungsprozess zur weiteren Steigerung der passiven Sicherheit. Neben Ingenieuren werden auch Unfallmediziner und Unfallforscher in diesen Prozess mit einbezogen.

Siehe auch:
Passive Sicherheit
Euro NCAP
Ein Volkswagen macht einen Crashtest

cw-Wert  

Der cw-Wert ist der Luftwiderstandsbeiwert. Er wird im Windkanal ermittelt und fasst die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs zusammen. Er beschreibt als Vergleichsgröße die „Formgüte“ von Körpern – unabhängig von deren Größe.

Den cw-Wert beeinflussen verschiedene Größen, wie u. a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen geringen Luftwiderstandsbeiwert. Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich auf den cw-Wert aus.

Je kleiner dieser Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug gebaut. Eine genaue Aussage zur Aerodynamik kann jedoch erst dann erfolgen, wenn der cw-Wert und die Stirnfläche des Kraftfahrzeugs (die Projektion seiner Vorderansicht auf eine Fläche) angegeben werden. Ein kleines Fahrzeug kann zwar einen schlechteren cw-Wert als eine große Limousine haben, aufgrund seiner geringeren Stirnfläche kann jedoch sein Luftwiderstand geringer sein.

Siehe auch:
Aerodynamik

VW Golf R steht auf einer Rennstrecke, Frontansicht

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