Schaltsaugrohr  

Die für die Verbrennung im Motor notwendige Luft strömt durch das Saugrohr zum Einlassventil. An die Länge des Saugrohrs werden in unterschiedlichen Leistungszuständen des Motors unterschiedliche, eigentlich sich widersprechende Anforderungen gestellt. Nur so kann eine bei allen Drehzahlen möglichst hohe Einströmgeschwindigkeit der Luft und gute Füllung des Zylinders gewährleistet werden. Während in niedrigen Drehzahlen möglichst schnell Drehmoment bereitstehen soll, was am besten durch ein langes Saugrohr erreicht wird, erfordert die maximale Leistungsabgabe bei hohen Drehzahlen kurze Saugrohr-Bauformen. Das Schaltsaugrohr erfüllt durch ein elektronisch gesteuertes Klappensystem beide Anforderungen, indem die Luft bei niederen Drehzahlen über den langen Weg des Saugrohrs herangeführt wird, bei hohen Drehzahlen der kurze Weg verfügbar ist.

Abbildung des Schaltsaugohrs in einem Volkswagen

Schaltwippen

Für die mit fünf oder sechs Schaltstufen erhältlichen Automatikgetriebe mit Tiptronic gelten alle Vorteile und technischen Besonderheiten des Automatikgetriebes.

Die Tiptronic erlaubt nach Umschalten des Automatik-Wählhebels in eine zweite Schaltgasse (Tiptronic-Gasse) den manuellen Eingriff in den Automatikbetrieb. Die Gangstufen werden durch Drücken des Schaltknüppels nach vorne hoch- und durch Ziehen nach unten geschaltet. Die Schaltung erfolgt teilweise auch über Schaltpadels am Lenkrad.

Die Tiptronic bietet den Komfort einer Automatik sowie den Fahrspaß und die Sportlichkeit eines Schaltgetriebes. Für Sicherheit bei Überholvorgängen sorgt das automatische Hochschalten bei Erreichen der Drehzahlgrenze. Der sportliche Fahrer profitiert durch das Herunterschalten und Motorbremsen vor einer Kurve oder bei Bergfahrten.

Darstellung des Schaltwippen vom VW Golf A6 GTI Capriolet

Scheinwerferreinigungsanlage  

Bei der Scheinwerferreinigungsanlage spritzt eine elektrisch angetriebene Kreiselpumpe Wasser beziehungsweise Reinigungsflüssigkeit mit hohem Druck von außen auf die Scheibe des Scheinwerfers. Damit erhöht sich die Sicht bei Regen, Schnee und aufgewirbeltem Schmutz erheblich. Bei Xenon-Scheinwerfern ist die Reinigungsanlage gesetzlich vorgeschrieben.

Bei einigen Modellen werden diese in zwei Stufen seitenweise gereinigt. Beim Ausfahren der Waschdüsen löst der erste Reinigungsgang den Schmutz. Der zweite Gang spült die gelöste Verschmutzung ab. So wird das Leuchtfeld nur unwesentlich durch den Reinigungsvorgang beeinträchtigt und die optimale Wirkung der Reinigung auch bei hohen Geschwindigkeiten gewährleistet.

Siehe auch:
Bi-Xenon-Scheinwerfer

Seitenansicht des VW Golfs, Detail Scheinwerfer mit einer Scheinwerferreinigungsanlage

Schiebe-/Ausstell-Solardach  

Die im Solardach unter Glas eingelassenen Photovoltaik-Elemente produzieren bereits bei geringer Sonneneinstrahlung Strom und versorgen das Gebläse im Fahrzeug. Trotz ausgeschalteter Zündung kann der Innenraum so mit Frischluft versorgt und das Temperaturniveau im Wagen um bis zu 50 Prozent abgesenkt werden. Die Fahrzeugbatterie wird nicht belastet. Diese Kühl-Vorleistung erlaubt der Klimaanlage ein schnelleres Absenken auf die gewünschte Innentemperatur bei geringerem Energie- und Gebläseeinsatz.

Das Dach mit Schiebe-/Ausstell-Solardach eines Volkswagens von oben betrachtet

Schnellladung mit CCS /
High-Power-Charging / DC-Laden
 

CCS-Laden (Combined Charging System) ist der Standard für das Schnellladen in Europa. Die speziell dafür ausgerichteten CCS-Ladesäulen vereinen AC- und DC-Laden mit hoher Ladeleistung in einem System. Beim DC-Laden wird der Wechselstrom außerhalb des Fahrzeuges in Gleichstrom umgewandelt, zum Beispiel in der Ladestation. Der Vorteil: Beim Laden ist eine höhere Leistung möglich und die Ladevorgänge verkürzen sich dadurch automatisch.

Schräglenkerachse  

Ausgewogene Komfort- und Fahreigenschaften charakterisieren die Schräglenkerhinterachse. Bei der Schräglenkerhinterachse werden die Räder an Lenkern geführt, die sich beim Ein- und Ausfedern schräg zur Fahrzeug-Längsachse bewegen. Die kompakte Bauweise ermöglicht einen großen Gepäckraum.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

Abbildung einer Volkswagen Schräglenkerachse

SCR-Katalysator  

Der SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) wandelt die Abgaskomponente Stickoxid (NOx) ohne Bildung von unerwünschten Nebenprodukten selektiv zu Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) um. Die Umwandlung erfolgt dabei unter Verwendung einer synthetisch hergestellten, wässrigen Harnstofflösung, z. B. AdBlue® (ISO 22241-1 / AUS 32), das in einem Zusatztank mitgeführt wird.

Je nach Fahrzeug muss der Kunde auch zwischen den Serviceintervallen den Betriebsstoff AdBlue® selbstständig oder durch die Vertragswerkstatt nachfüllen bzw. nachfüllen lassen. Die Dosierung richtet sich nach dem Abgasmassenstrom; das Motormanagement in Verbindung mit einem NOx-Sensor hinter dem SCR-Kat sorgt für die exakte Dosierung.

Siehe auch:
AdBlue®
NOx-Speicherkatalysator

Abbildung eines Volkswagen SCR-Katalysators

Seitenaufprallschutz  

Aufgrund des geringen Deformationsraums an der Fahrzeugseite und der unmittelbaren Nähe des Insassen zum Unfallpartner sind die Gegebenheiten beim Seitencrash mit denen beim Frontalcrash nur schwer zu vergleichen. Anders als im Bereich der Front oder des Hecks bietet die Karosserie an dieser Stelle kaum Möglichkeiten, durch Materialverformung Energie aufzunehmen. Damit sich die Fahrgastzelle im Falle eines Crashs möglichst gezielt verformt, muss dieser Bereich daher besonders stabil gestaltet und die eingesetzten Rückhaltesysteme für den Einsatz in wenigen Millisekunden entwickelt werden.

Bei Volkswagen kommen an der Fahrzeugflanke verschiedene Schutzmechanismen zum Einsatz, die das Verletzungsrisiko nachhaltig verringern:

  • Seitenaufprallträger erhöhen die Steifigkeit der Türen und verteilen die bei einem Seitencrash auftretenden Energien.
  • Große Türüberdeckung mit den Säulen erhöht die Verformungssteifigkeit. Die bei einem Crash auftretenden Kräfte können so besser in den Unterboden und die Dachstreben abgeleitet werden.
  • Stabile A-, B- und C-Säulen sorgen für eine deformationsfeste Fahrgastzelle.
  • Stabile Querversteifungen im Fahrzeugboden zur Sicherstellung des notwendigen Überlebensraums.
  • Optimal abgestimmte Seitenairbags und Kopfairbags bilden das Rückhaltesystem beim Seitenaufprall.

Siehe auch:
Fahrgastzelle
Rückhaltesystem

Schematische Darstellung des Seitenaufprallschutzes in einem Volkswagen

Seitenwindkompensation  

Die Seitenwindkompensation verleiht der elektromechanischen Servolenkung (EPS) von Volkswagen ein Mehr an Komfort und Sicherheit. Dieses Komfortmerkmal unterstützt den Fahrer bei stetigem Seitenwind oder einseitig geneigter Fahrbahn. Registriert das Steuergerät der EPS ein stetes Gegenlenken durch den Fahrer, so stellt sich die Servolenkung automatisch darauf ein und kompensiert dieses. Dass der Fahrer nicht mehr aktiv gegenlenken muss, führt zu einer Entlastung und einem deutlichen Komfortgewinn.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Ein VW Polo fährt über eine Brücke

Servolenkung  

Siehe auch:
Elektrohydraulische Servolenkung
Elektromechanische Servolenkung

 

Abbildung Servolenkung eines VW Sciroccos

Sicherheitsgurt  

Das wesentliche Insassen-Schutzsystem ist der Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurt.

Er hat die Aufgabe, die Insassen bei einem Unfall im Sitz zu fixieren, damit sie zusammen mit der Fahrgastzelle möglichst gleichmäßig abgebremst und nicht zu hohen, unkontrollierten Kräften ausgesetzt werden.

Die automatische Aufrollvorrichtung ermöglicht leichtes Anlegen und bietet den höchsten Tragekomfort bei unterschiedlichsten Körpergrößen und Sitzpositionen. Gurtstraffer kompensieren die Gurtlose, indem sie beim Aufprall den Gurt straffziehen, damit er eng am Körper anliegt. Der Gurtkraftbegrenzer verringert die maximale Gurtkraft und reduziert damit das Verletzungsrisiko der Insassen im Oberkörperbereich. Insbesondere bei Frontinsassen wird seine Wirkung durch das Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags unterstützt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer
Gurtstraffer
Rückhaltesystem

Abbildung des Sicherheitsgurts in einem VW Golf

Sicherheitslenksäule  

Die Sicherheitslenksäule verfügt über Elemente, die sich bei einer Kollision ähnlich einem Teleskop zusammenschieben können und somit ein Eindringen der Lenkung in den Innenraum verhindern. Teleskopgestänge und zusätzliche Gelenke sorgen beim Crash für eine weitgehende Entkoppelung der Lenkradbewegung von der Stirnwanddeformation.

Auf diese Weise wird die Verletzungsgefahr für den Fahrer verringert. Das Lenkrad und der Airbag behalten dadurch während eines Crashs, der einen bestimmten Schweregrad nicht überschreitet, eine definierte Position vor dem Fahrer. Eine integrierte Verschiebemechanik mit Dämpfungsfunktion senkt die Belastungen von Brust und Kopf, soweit das technisch möglich ist.

Siehe auch:
Rückhaltesystem

Abbildung der Sicherheitslenksäule in einem VW Scirocco

Sportsitze  

Sportsitze von Volkswagen erhöhen die Sicherheit und überzeugen durch ihren hohen Sitzkomfort sowie ihre ansprechende Optik. Die ausgeprägten Seitenwangen sorgen für guten Halt bei Kurvenfahrten und bewirken in extremen Fahrsituationen eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug.

VW Golf Innenausstattung mit Sportsitzen

Sprachbedienung  

Mit der Sprachbedienung lassen sich zahlreiche Funktionen wie Telefon, Radio- oder Navigationssystem ganz komfortabel per Sprachanweisung bedienen. Zum Beispiel im Navigationsmodus: Einfach die Sprachbedienung per Knopfdruck am Lenkrad aktivieren, Adresse nennen und die Route wird automatisch berechnet.

Ist ein Telefon mit dem Infotainment-System gekoppelt, kann per Spracheingabe der genannte Name aus der Telefonliste gesucht und angerufen werden.  

VW Passat Lenkrad mit Fokus auf die Sprachbedienung

Spurhalteassistent „Lane Assist“  

Der aktive Spurhalteassistent „Lane Assist"" hilft innerhalb der Systemgrenzen, Unfälle durch ungewolltes Verlassen von der Fahrbahn zu vermeiden und stellt einen hohen Sicherheitsgewinn auf Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen dar. Falls sich andeutet, dass das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt, warnt „Lane Assist"" mit einem optischen Signal.

Fahrzeugabhängig lenkt „Lane Assist"" zudem kontinuierlich und weich gegen. Sollte die Gegenlenkkraft nicht ausreichen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten, wird der Fahrer ebenfalls durch eine Vibration am Lenkrad gewarnt. Sobald das System längere Zeit keine deutliche aktive Lenkbewegung des Fahrers erkennt, signalisiert es im Kombi-Instrument akustisch und optisch eine sogenannte Übernahmeaufforderung und schaltet dann ab.

Das System erfasst ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h mittels einer Kamera im Bereich des Innenspiegels die Fahrbahnmarkierungen – dies gilt für durchgezogene Linien und Markierungen, die unterbrochen sind (wie Mittelstreifen). „Lane Assist"" erkennt die Spur auch dann, wenn es nur eine Markierung gibt. Darüber hinaus funktioniert die Erfassung auch bei Dunkelheit oder Nebel. Ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System allerdings nicht. Der Spurhalteassistent reagiert ebenfalls nicht, wenn vor dem Überfahren einer Markierung der Blinker gesetzt wurde.

Der Fahrer kann „Lane Assist"" jederzeit mit geringem Krafteinsatz „überstimmen“ und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Auto bewusst zu fahren.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Ein VW Tiguan bei Nacht von oben betrachtet, fährt auf einer Straße. Die Sensorik des Spurhalteassistenten "Lane Assist" wird durch Linien dargestellt

Spurwechselassistent „Side Assist“  

Der Spurwechselassistent „Side Assist"" unterstützt den Fahrer beim Wechseln der Spur. Zwei Radarsysteme im Heck erfassen die Bereiche bis ca. 50 Meter hinter und im toten Winkel neben dem Fahrzeug.

Unabhängig von einem Spurwechsel zeigt „Side Assist"" alle Fahrzeuge an, die sich in einem für den Spurwechsel kritischen Bereich befinden. Das System weist den Fahrer durch ein konstantes Leuchten im jeweiligen Außenspiegel auf die potentielle Gefahr hin. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, fängt die jeweilige LED-Leuchte mit erhöhter Helligkeit an zu blinken und macht auf die Gefahr aufmerksam.

Anstatt den Fahrer mit unnötigen Warnungen abzulenken, wird stets die Differenz der Geschwindigkeiten berücksichtigt. „Side Assist"" signalisiert nur Fahrzeuge, von denen beim Spurwechsel tatsächlich eine Gefahr ausgehen könnte.

Der Spurwechselassistent arbeitet ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h und wird durch Knopfdruck aktiviert. „Side Assist"" ist die ideale technische Ergänzung zum Fahrzeug (Außenspiegel) und für den Fahrer (Schulterblick), um Gefahrensituationen beim Spurwechsel vorzubeugen und den Fahrer zu entlasten.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Zwei Volkswagen fahren bei Nacht auf einer Straße von oben betrachtet. Die Sensorik des Spurwechselassistenten "Side Assist" wird durch Linien dargestellt

Stabilisator  

Der Stabilisator besteht aus einem meist U-förmig gebogenen Rundstab von 10 bis 60 Millimetern Durchmesser. Der mittlere Teil des „U"" ist quer am Fahrzeugaufbau drehbar in Gummilagern befestigt, die abgewinkelten Enden sind mit der Radaufhängung verbunden. Somit wirken Hebelkräfte, die einseitig auftreten, ausgleichend auf die gegenüberliegende Seite.

Stabilisatoren verbessern Spurtreue und damit das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Gleichzeitig vermindern sie die Aufbauneigung der Karosserie und reduzieren seitliche Wankbewegungen. Die verbesserte Spurtreue macht Kurvenfahrten noch sicherer und komfortabler.

Standheizung und -lüftung  

Die Standheizung wärmt den Innenraum vor und sorgt im Winter für freie Scheiben. An heißen Tagen arbeitet die Standheizung als Standlüftung und pustet frische Außenluft in das parkende Fahrzeug.

Startzeit und Dauer der Heizphase lassen sich bequem im Kombiinstrument über den Lenkstockhebel einstellen. Neben der Aktivierung über die Timerfunktion kann die Standheizung auch über die Sofortheiztaste der Klimaanlage oder die Funkfernbedienung (Reichweite bis zu 600 Meter) eingeschaltet werden.

Die Voreinstellung im Kombiinstrument entscheidet, ob der Fahrzeuginnenraum geheizt oder bei warmen Außentemperaturen durchlüftet wird. Die Standheizung sorgt so schon vor der Fahrt für Wohlfühlklima im Auto, egal zu welcher Jahreszeit.

Siehe auch:
Klimaanlage

Ein Volkswagen von vorne betrachtet

Starkstromanschluss

Aus deutschen Haushaltssteckdosen fließt Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt. Möglich sind aber auch dreiphasige Anschlüsse mit 400 Volt – häufig auch als „Starkstrom“ oder „Dreiphasenwechselstrom“ bezeichnet. Er unterscheidet sich vom Strom aus gewöhnlichen Steckdosen durch eine höhere Spannung. Die Stromstärke im Haushalt ist üblicherweise mit entsprechenden Sicherungen auf 16 Ampere begrenzt.

Start-Stopp-System  

Das Start-Stopp-System schaltet den Motor bei Fahrzeugstillstand automatisch ab. Der Motor läuft nur, wenn er auch wirklich gebraucht wird. Der Fahrer fährt an eine rote Ampel und wartet bis zum Stillstand ab.

Anschließend schaltet er (wie gewohnt) in den Leerlauf und nimmt den Fuß von der Kupplung. Damit wird der Motor augenblicklich abgestellt. In der Multifunktionsanzeige erscheint der Hinweis „Start Stopp". Sobald die Ampel wieder gelb wird, tritt der Fahrer die Kupplung und der Motor startet. Der Hinweis „Start Stopp" erlischt.

Siehe auch:
Multifunktionsanzeige (MFA)

Abbildung des Start-Stopp-Systems eines Volkswagens

Stauassistent  

Der Stauassistent nutzt bewährte Funktionen wie die automatische Distanzregelung ACC und den Spurhalteassistenten „Lane Assist", um ein komfortables Folgefahren im Stau zu ermöglichen. Bei zähfließendem Verkehr von 0 - 60 km/h reagiert das System auf andere Fahrzeuge und übernimmt innerhalb der Systemgrenzen und unter der ständigen Kontrolle des Fahrers das Lenken, Gas geben und Bremsen. Stockt der Verkehr, hält es das Fahrzeug sogar an und lässt es innerhalb einer gewissen Zeitspanne wieder losfahren. Im Unterschied zu einer reinen Distanzregelung (ACC) nutzt der Stauassistent eine Kamera hinter der Windschutzscheibe, die nach Fahrbahnmarkierungen Ausschau hält. Dadurch wird das Fahrzeug in der Spur gehalten. Der Stauassistent entlastet bei Stop-and-go-Verkehr und kann auf diese Weise helfen, typische Stauunfälle zu vermeiden.

Dreifahrzeuge stehen auf einer Straße, von oben betrachtet, im Stau. Die Sensorik des Stauassistenten wird durch Linien dargestellt

Steckdosen  

12-Volt-Steckdosen in der Mittelkonsole, im Fond oder im Gepäckraum ermöglichen den Anschluss mobiler Geräte. Auch eine 230-Volt-Steckdose ist für viele Modelle erhältlich.

Darstellung einer Steckdose in einem VW Touareg

Steigfähigkeit  

Unter Steigfähigkeit eines Fahrzeugs versteht man das Vermögen eines Fahrzeugs, eine Steigung zu erklimmen. Die Steigfähigkeit wird entweder in Grad oder in Prozent gemessen. Eine 45°-Steigung entspricht 100%. Sie hängt von Motorleistung, Antriebsart, Getriebeübersetzung, Gewicht, Gewichtsverteilung, Schwerpunkt des Fahrzeugs und der Traktion ab.

Siehe auch:
Rampenwinkel
Querneigung
Böschungswinkel

Ein VW Touareg erklimmt eine Fahrbahn mit einer 45°-Steigung

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