Zwei Frauen blicken zusammen auf ein Smartphone.
Mobilität

Die besten Apps rund um das E-Auto

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Die besten Apps rund um das E-Auto

16.05.2019
16.05.2019

Smartphones und Apps sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Fans der Elektromobilität eine beachtliche Auswahl an digitalen Helfern zur Verfügung steht. Doch welche Apps eignen sich am besten wofür? Wir haben verschiedene Anwendungen für Sie getestet.

Das erfahren Sie hier:

  • Welche unabhängige App bei der Entscheidung für ein E-Auto hilft
  • Wer Sie zur nächsten Ladesäule leitet
  • Welche Anwendung für Sie im Urlaub die perfekte Elektroauto-Route plant
  • Wie Sie per App an der Ladesäule bezahlen

Welches Elektroauto passt zu mir?

Viele Autofahrer sind nach wie vor unsicher, ob sie mit einem Elektrofahrzeug im Alltag überhaupt zurecht kämen. Wer zunächst also nur mit dem Gedanken spielt, auf ein E-Auto umzusteigen, dem sei „EValuation“ ans Herz gelegt. Ingenieure der „Ruhr-Universität Bochum“ haben eine App entwickelt, die Autofahrern die Entscheidung für ein Elektroauto erheblich erleichtert. So lassen sich mit „EValuation“ typische Strecken aufzeichnen, die man im Alltag mit einem Benziner oder Diesel zurücklegt. Aus den gesammelten Daten generiert das Programm dann eine Liste von E-Auto-Modellen, die die Anforderungen des Fahrers erfüllen können. Hierbei steht besonders die Reichweite der verschiedenen Fahrzeuge im Fokus. Anschließend lassen sie sich dann nach verschiedenen Kriterien ordnen, vom Kaufpreis bis hin zum verfügbaren Platz im Kofferraum. Darüber hinaus schätzt die App auch die Verbrauchskosten im Vergleich zum aktuellen Fahrzeug. Eine praktische Entscheidungshilfe, die kostenlos und in vielen Sprachen zu haben ist. Die Anwendung funktioniert bisher für „Android“.

E-Auto aussuchen, Ladesäule finden und bequem mit dem Smartphone bezahlen

Ähnlich funktioniert die Fahrsimulation-Funktion der „EnBW mobility+ App“. Auch hier können Strecken, Geschwindigkeiten und Stopps mit einem herkömmlichen Fahrzeug aufgezeichnet werden. Im Gegensatz zu „EValuation“ sucht man sich aber schon vor dem Losfahren ein bestimmtes E-Auto-Modell aus, dessen Fahr- und Verbrauchsverhalten dann mit dem aktuellen Fahrzeug verglichen wird. Diese App eignet sich also eher für diejenigen, die schon ein bestimmtes Elektroauto im Auge haben und mehr darüber erfahren möchten. Die Anwendung kann aber noch mehr, denn sie vereint gleich drei Funktionen auf einmal: Die Suche nach dem passenden E-Auto, das Finden der nächsten Ladesäule sowie ein bequemes Bezahlsystem für den getankten Strom – allerdings gilt dies nur für die eigenen Ladestationen des Strom- und Gasanbieters. Die „EnBW mobility+ App“ ist sowohl für „Android“ als auch für „iOS“ erhältlich.

Man sucht per App nach Ladestation für Elektroautos.
Mithilfe der App von „EnBW“ können Sie nicht nur herausfinden, welches E-Auto zu Ihnen passt, sondern auch die nächste Ladesäule finden und dort bezahlen.

Schnell und einfach zur nächsten Ladesäule

Ladestation für Elektroautos werden auf dem Handy angezeigt.

Wer einfach nur die nächste Ladestation finden möchte, für den ist „Wattfinder“ die perfekte Lösung. Einmal heruntergeladen, bietet die App Zugriff auf mehr als 60.000 Ladepunkte an über 20.000 Ladesäulen in 45 Ländern. Die meisten davon sind mit Bildern und Beschreibungen versehen und von Nutzern geprüft. Obwohl die App beim ersten Öffnen ein wenig unübersichtlich erscheint, findet man sich doch schnell zurecht. Die Ladesäulen lassen sich nach Stecker, Leistung und/oder Verbund filtern und dank Navigationsfunktion ganz einfach anfahren. Schön wäre es, wenn die Navigationsdaten zum anvisierten Ladepunkt auch offline speicherbar wären. Leider wird auch nicht angegeben, ob die Stromtankstelle denn wirklich funktioniert oder einen Fehler meldet. Die App läuft bisher nur auf „Android“, die App „LEMNET“ verfügt jedoch über die gleichen Funktionen und ist auch für „iOS“ zu haben.

Darf's ein bisschen mehr sein?

Die App „Next Charge“ ist sowohl im „Google Play Store“ als auch im „App Store“ kostenlos erhältlich und kommt in Sachen Design schon deutlich übersichtlicher daher. Sie verfügt im Prinzip über die gleichen Funktionen wie „Wattfinder“ oder „LEMNET“, zeigt aber zusätzlich an, ob die gewünschte Ladestation auch tatsächlich frei ist. Das spart Zeit, Nerven und unnötige Wege. Besonders praktisch, gerade für längere Strecken, ist außerdem der Routenplaner. So kann man vor und während des Urlaubs immer sicher sein, dass unterwegs ausreichend Ladestationen zur Verfügung stehen.

Die App mit Schlüssel zu über 70.000 Ladepunkten

„Plugsurfing“ ermöglicht das bequeme Laden an über 70.000 Ladepunkten in Europa mit einem einheitlichem Bezahlsystem. Der E-Mobilitätsanbieter hat hierzu Verträge mit vielen Betreibern von Ladestationen geschlossen, unter anderem „Innogy“, „EnBW“, „Vattenfall“ und vielen mehr. Hierzu muss man die App nur herunterladen, sich einmal registrieren und für 9,95 € den dazugehörigen Ladeschlüssel kaufen, der an jedes Schlüsselbund passt. Dieser ermöglicht einem dann den Zugang zu allen Ladestationen im „Plugsurfing“-Ladenetzwerk. Gefunden werden die Ladestationen mit der App. Sie zeigt einem zwar nur die Ladepunkte an, die auch zum Netzwerk des Anbieters gehören, aber 70.000 Ladepunkte sollten ausreichen, um sorgenfrei durch Europa zu reisen. Die Gesamtrechnung erhält man dann am Monatsende.

Frau sucht auf dem Handy nach einer Ladestation.
So wird die Elektromobilität noch einfacher: Apps helfen unter anderem beim Finden der nächsten Ladesäule.

Meistens gibt's die App inklusive Ladekarte zum E-Auto dazu

Fast jeder Hersteller von Elektrofahrzeugen bietet mittlerweile seine eigenen Apps an. Diese findet nicht nur die nächste Lademöglichkeit. Viele Funktionen des Fahrzeugs lassen sich auch direkt mit ihr steuern. An praktische Bezahlsysteme wurde auch gedacht. So bietet Volkswagen beispielsweise die „Charge&Fuel Card“ an. Das System funktioniert ähnlich wie bei „Plugsurfing“, bisher allerdings nur innerhalb Deutschlands. Auch Porsche hat mittlerweile mit dem „Porsche Charging Service“ ein europaweites, einheitliches Bezahlsystem eingeführt – schließlich steht mit dem Taycan der erste vollelektrische Porsche in den Startlöchern.

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