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Early-Crashsensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Die Crash-Sensoren müssen einen Aufprall erkennen und in entsprechende Signale umwandeln. Dafür stehen lediglich wenige Millisekunden zur Verfügung. Herzstück dieses Systems ist das Airbag-Steuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und abhängig von Crashart und -schwere die Airbags und Gurtstraffer zündet. In dem zentral im Fahrzeug befestigten Steuergerät befinden sich Sensoren, die den Verlauf und die Schwere eines Frontal- oder Seitenaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln. Zusätzlich werden im Fahrzeug häufig zusätzliche, externe Crashsensoren angeordnet, die bei der Crasherkennung unterstützen.

Das Messprinzip der Crashsensoren nutzt meistens den Effekt der Massenträgheit. Wird ein Fahrzeug durch den Aufprall abrupt gestoppt, bewegen sich alle Körper oder Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, mit der Aufprallgeschwindigkeit weiter. Die Sensoren verfügen über eine Struktur, die es ermöglicht, die Beschleunigung zu messen und als nutzbare Daten an das Steuergerät weiterzuleiten.

In vielen Volkswagen kommen zur Sensierung eines Seiten-Crashs besonders schnell reagierende Drucksensoren in den vorderen Türen zum Einsatz. Bei einem Seitenaufprall wird das Türaußenblech eingedrückt und in der Tür entsteht ein Überdruck. Überschreitet die Luftdruckänderung ein bestimmtes Maß, so gibt der Sensor ein entsprechendes Signal an das Airbagsteuergerät weiter. Zusätzlich werden Beschleunigungssensoren im Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen rechtzeitig erkennen zu können.