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Elektronisches Motormanagement

Elektronisches Motormanagement

Primäre Aufgabe des Elektronischen Motormanagements ist die Koordination aller Parameter - mit ständiger Prozessregelung -, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.

Die Regelung des elektronischen Motormanagements erfolgt unter Berücksichtugung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.

Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung,
variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.