Unsere Top Ten der besten Spritspartipps
Erinnern Sie sich? Das erste Mal alleine Fahrrad fahren. Ein klasse Gefühl: Fahren, wohin man will. Aus eigener Kraft. Neue Grenzen ausloten. Und dann? Ganz automatisch lernen wir die Dinge, die Fahrradfahren einfach leichter machen. Wir verzichten auf überflüssiges Gepäck, bieten dem Wind möglichst wenig Widerstand und pumpen einen platten Reifen wieder auf. Klar, denn mit einem platten Reifen Fahrrad zu fahren kostet Kraft. Eine einfache Erkenntnis. Aber eine wirkungsvolle. Kaum ist der Reifen wieder aufgepumpt, geht´s mit viel Spaß weiter. Was beim Fahrradfahren die Muskelkraft, ist beim Automobil der Kraftstoff. Und davon lässt sich mit einfachen Mitteln, je nach Fahrstil, bis zu 25 Prozent sparen.
Die besten Tipps für’s Sprit sparen haben wir hier für Sie zusammengestellt. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und – dank einer gelasseneren Fahrweise – Ihre Nerven. Das beste daran: Einmal verinnerlicht, kann man diese Tipps kaum wieder verlernen. Genau wie das Fahrradfahren.
- Vermeiden Sie Kurzstrecken
Denn besonders viel Sprit verbraucht Ihr Motor, wenn er kalt ist. Auf Kurzstrecken fahren Sie also mit überdurchschnittlich hohem Verbrauch, insbesondere im Winter.
- Prüfen Sie den Reifendruck
Verwenden Sie immer den Reifendruck, den Volkswagen für die volle Beladung empfiehlt. Das reduziert den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch.
- Verwenden Sie Leichtlauföl
Leichtlauföle sind vollsynthetische Motorenöle mit niedriger Viskosität. Sie sind zwar etwas teurer, reduzieren aber den Spritverbrauch um bis zu fünf Prozent.
- Vermeiden Sie unnötigen Ballast
Ein zusätzliches Gewicht von 100 Kilogramm steigert den Spritverbrauch schon um etwa 0,3 Liter pro 100 Kilometer.
Montieren Sie Aufbauten wie Dachboxen oder Gepäckträger immer ab, wenn Sie diese nicht benötigen. Schon bei Tempo 100 verbraucht ein Mittelklasse-Pkw mit drei Fahrrädern auf dem Dach auf 100 Kilometern etwa zwei Liter mehr.
Fahren Sie im Stadtverkehr bei Tempo 30 im dritten Gang, bei Tempo 40 im vierten und bei Tempo 50 schon im fünften Gang. Fahren Sie die Gänge nicht aus, sondern schalten Sie bereits bei einer Drehzahl von 2.000 U/min.
- Lassen Sie ruhig mal rollen
Wenn Sie sich beispielsweise einer roten Ampel nähern, nehmen Sie nur den Fuß vom Gas und lassen den Wagen mit eingekuppeltem Gang rollen. Dann setzt die Schubabschaltung des Motors ein, die Kraftstoffzufuhr wird unterbrochen und der Verbrauch ist null.
- Fahren Sie vorausschauend und „schwimmen“ Sie mit dem Verkehr
Halten Sie immer ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. So können Sie kurzfristige Temposchwankungen durch das Motto „Fuß weg vom Gas“ statt „Bremsen und Beschleunigen“ abfangen.
- Fahren Sie gelassen und gleichmäßig
Fahren Sie mit möglichst konstanter und gemäßigter Geschwindigkeit. So sind Sie in aller Regel genau so schnell am Ziel wie jemand, der permanent beschleunigt und abbremst.
- Nutzen Sie zusätzliche „Verbraucher“ maßvoll
Komfort ist wichtig – aber man sollte ihn maßvoll nutzen. Zum Beispiel die Klimaanlage: In der Abkühlphase, in der Sie einen aufgeheizten Innenraum bei sommerlichen Temperaturen abkühlen, leistet die Klimaanlage Höchstleistungen. Und das schlägt sich im Verbrauch nieder. Lüften Sie daher am besten vor dem Fahrtantritt durch, starten Sie die Fahrt kurz mit geöffnetem Fenster und schalten Sie erst dann – bei wieder geschlossenen Fenstern – die Klimaanlage ein.