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Moblität und Nachhaltigkeit.

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Meldungen.

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22.03.2010 | Sparsamkeit ist höchstes Gebot


Wasserwirtschaft bei Volkswagen in Pune, Shanghai und Puebla



Auf die zentrale Bedeutung der natürlichen Ressource Wasser verweist der von der UNO initiierte „World Water Day“. Wasser in ausreichender Qualität und Quantität ist gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für Produktion von Automobilen. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem knappen Rohstoff ist bei Volkswagen ein integraler Bestandteil des betrieblichen Umweltschutzes. Dies gilt nicht nur für die Volkswagen Standorte in Europa, sondern auch in Pune, Shanghai und Puebla.

Seit März 2009 läuft die Produktion bei der Volkswagen India in Pune. Ebenso wie Karosseriebau und Lackiererei gehört eine moderne Kläranlage zum indischen Volkswagen Standort. Die Anlage wird nun mit der Option zur Installation eines Moduls zum Wasserrecycling erweitert. Damit bestünde zukünftig die Möglichkeit, das gereinigte Abwasser in die Produktion zurückzuführen. Noch dient das aufbereitete Wasser nur der Beregnung von Grünflächen auf dem Werksgelände. Maßnahmen wie diese tragen dazu bei, dass der Wasserverbrauch nicht analog zur Produktionsmenge zunimmt.

Die kontinuierliche Reduzierung des Wasserverbrauchs hat auch bei Volkswagen in Shanghai eine hohe Priorität. Dazu wurden die Dampfanlagen am Standort durch ein Rohrsystem miteinander vernetzt und so der Einsatz von Frischwasser deutlich verringert. Außerdem führte das Unternehmen geschlossene Kondensat-Recyclinganlagen ein, durch die das gewonnene und aufbereitete Kondensat wiederverwendet werden kann.

An manchen Volkswagen Standorten ist indessen die Quantität des verfügbaren Wassers eine Herausforderung: Im mexikanischen Puebla führen die wachsende Bevölkerung der Stadt und die steigende Industrieansiedlung in der Region zu einer akuten Verknappung des verfügbaren Grundwassers. Deshalb haben Volkswagen und die lokalen Behörden ein gemeinsames Großprojekt ins Leben gerufen. An entwaldeten Berghängen wurden 300.000 Kiefern gepflanzt. Sie sollen den Wasserkreislauf schließen und das Regenwasser wieder ins Grundwasser leiten. Erfreulicher Nebeneffekt: Die wiederhergestellte Bewaldung bringt allmählich Tiere und Pflanzen zurück, die aus der Region längst verschwunden waren.