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Fahrerassistenzsysteme 

Das Ziel von Volkswagen ist es, durch vorausschauende Fahrzeuge ein unfallfreies Fahren zu ermöglichen. Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, kritische Situationen im Vorfeld zu erkennen, und helfen, das Risiko von Unfällen zu verringern. Sie bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn in der Fahrzeugführung.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist"
Spurhalteassistent „Lane Assist"
Parklenkassistent „Park Assist"
Proaktives Insassenschutzsystem
Spurwechselassistent „Side Assist"
Rückfahrkamera „Rear View"

Zwei Volkswagen Fahrzeuge fahren hintereinander auf einer Straße. Die Sensorik der Fahrerassistenzsysteme ist durch Linien zweischen den Fahrzeugen dargestellt.

Fahrgastzelle 

Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen „steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen („Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.

Siehe auch:
Crashtest

Schematische Darstellung der Fahrgastzelle in einem Volkswagen

Fahrlichtschaltung, automatisch  

Die automatische Fahrlichtschaltung sorgt stets für eine optimale Beleuchtung des Fahrzeugs, ohne dass der Fahrer das Fahrlicht manuell aktivieren bzw. deaktivieren muss. Das System bietet dem Fahrer einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. So wird bei einsetzender Dunkelheit oder bei Tunneldurchfahrten am Tag das Fahrlicht über einen Dämmerungssensor automatisch geschaltet. Aber auch bei Regen (Dauerwischen länger als fünf Sekunden) oder bei schneller Fahrt (Geschwindigkeit von über 140 km/h länger als 10 Sekunden) wird das Fahrlicht aktiviert. Sinkt die Geschwindigkeit oder wird der Wischer abgeschaltet, deaktiviert das System das Fahrlicht nach einer kurzen Zeit selbsttätig. Auf diese Weise ist das eigene Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

VW up! Frontansicht, Detail Scheinwerfer

Fahrprofilauswahl  

Die Fahrprofilauswahl ermöglicht es, in einem gewissen Rahmen individuelle Einstellungen vorzunehmen, die direkte Auswirkungen auf das Fahrzeug haben. So werden für einen persönlichen Fahrstil Lenkung, Motorkennlinie und Getriebesteuerung je nach gewähltem Profil angepasst.
Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Modi: Eco (sparsam), Sport (sportlich), Normal, Comfort und Individual (individuell kombiniert).

Interieur eines Volkswagens mit Fokus auf den Boardcomputer mit der Fahrprofilauswahl

Fahrwerk 

Das Fahrwerk besteht aus allen beweglichen Teilen eines Fahrzeugs, die zur Verbindung mit der Fahrbahn dienen. Dazu gehören die Räder, Radaufhängungen, Federung, Stoßdämpfer sowie Lenkung und Bremse. Es gibt verschiedene Arten von Fahrwerken:

Sportfahrwerk
Mit einer tiefer gelegten Karosserie und einer spezifischen Abstimmung von Federn, Stoßdämpfern und Stabilisatoren für nochmals gesteigerten Fahrspaß bei gutem Komfort.

Schlechtwegefahrwerk

Gegenüber dem Normalfahrwerk höher gestelltes Fahrwerk mit größerer Bodenfreiheit und an die gesonderten Bedingungen angepasste Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren.

Sport Select Fahrwerk

Das Sport Select Fahrwerk beinhaltet eine um ca. 15 mm tiefergelegte Karosserie und schaltbare Dämpfer. Per Knopfdruck kann der Fahrer zwischen den beiden Fahrwerkseinstellungen „Normal"" oder „Sport"" wählen.

Schematische Darstellung des Fahrwerks in einem VW Arteon

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Der „Light Assist" sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Ein Volkswagen bei Nacht auf einer Straße von oben betrachtet. Man sieht die Fernlichtregulierung als Lichtkegel

Feuchtesensor  

Eine spezielle Sensorik reduziert in Verbindung mit den Regelalgorithmen in der „Climatronic“ den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management.
Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors im Fuß des Innenspiegels wird im Steuergerät der „Climatronic“ die Taupunkttemperatur der Luft - also die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensieren würde - berechnet. Ein Infrarotsensor misst berührungslos die Wärmestrahlung der Windschutzscheibe und somit die Scheibentemperatur. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die „Climatronic“ die Luftmenge zur Frontscheibe und bei eingeschaltetem Kompressor auch den Wassergehalt der Luft im Fahrzeuginnenraum entsprechend. Zudem kann die relative Feuchtigkeit bezogen auf die Innenraumtemperatur auf ein angenehmes Niveau gebracht werden.

Darstellung des Rückspiegels im Innenraum eines VW Polos

Freilauffunktion  

Die Freilauffunktion dient dazu, die kinetische Energie des Fahrzeugs besser zu nutzen.

Dazu wird im Fahrzustand Nulllast (Fuß vom Gaspedal) der Motor selbsttätig ausgekuppelt und bei Leerlaufdrehzahl gehalten. Das Fahrzeug kann dadurch eine weitere Strecke rollen, die nachfolgend nicht durch den Einsatz von Kraftstoff zurückgelegt werden muss. Der Verbrauchsvorteil im praktischen Fahrbetrieb rührt daher, dass die kinetische Energie des Fahrzeuges nur zur Überwindung des Roll- und Luftwiderstandes genutzt wird und nicht mehr für das Schleppen des Motors bei hohen Drehzahlen. Zeigt der Fahrer über die Bremsbetätigung einen Verzögerungswunsch an, wird der Motor wieder eingekuppelt, um so die Schubabschaltung des Motors zu nutzen; die Kraftstoffzufuhr wird dabei unterbrochen, die Motorbremswirkung verkürzt wieder den Ausrollweg des Fahrzeugs. Alternativ kann zur Auslösung die Tip-Minus Taste am Lenkrad genutzt werden.

Die erzielten Einsparungen liegen teilweise bei 0,5 l/100km und darüber. Die Funktion hängt in ihrer Effizienz von einer vorausschauenden Fahrweise ab; nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat der Fahrer den längeren Ausrollweg seines Fahrzeugs adaptiert und geht intuitiv früher vom Gas, beispielsweise vor einer Ortschaft.

Mittelkonsole des VW Golfs

Frontantrieb 

Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug „gezogen", so dass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.

VW Passat Limousine in Fahrbewegung von der Seite betrachtet

Funkfernbedienung  

Hohen Bedienkomfort bietet die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung. Mit ihr lassen sich über ein Funksignal alle Türen und die Gepäckraumklappe des Fahrzeugs ver- und entriegeln. Ja nach Ausstattung lässt sich über eine einfache Einstellung die Entriegelung auch auf die Fahrertür beschränken (Einzeltüröffnung).

Der Zugang zur Tankklappe wird automatisch durch die Zentralverriegelungsbefehle mit gesteuert. Die Gepäckraumklappe kann bei Bedarf über eine separate Taste auf der Funkfernbedienung einzeln geöffnet werden. Die Schlösser des Fahrzeugs sind so konstruiert, dass nach dem Verriegeln über die Funkfernbedienung auch das Öffnen über die Türinnenhebel nicht mehr möglich ist, dadurch wird der Diebstahlschutz erheblich verbessert. Einen zusätzlichen Schutz vor Überfällen bietet die Lock-Taste im Innenraum, der Fahrer kann hiermit im Gefahrenfall über einen kurzen Tastendruck alle Türen und die Gepäckraumklappe gleichzeitig von innen verriegeln.

Der Zugang zum Gepäckraum wird durch die Zentralverriegelung gesperrt, sobald das Fahrzeug anfährt.  Dies dient der Verhinderung von unberechtigten Zugriffen. Die Sperrung wird automatisch wieder aufgehoben, sobald der Zündschlüssel abgezogen wird oder jemand das Fahrzeug verlässt.

Zusätzlich kann auch die geschwindigkeitsabhängige automatische Komplettverriegelung aktiviert werden. Diese verriegelt alle Türen und den Gepäckraum, sobald das Fahrzeug schneller als 15 km/h fährt. Auch die Entriegelung erfolgt dann automatisch, nachdem der Zündschlüssel abgezogen wurde oder einer der Insassen eine Tür öffnet.

Abbildung des Funk-Autoschlüssels eines Volkswagens

Fußgängererkennung 

Die Fußgängererkennung ist eine Erweiterung des Umfeldbeobachtungssystems „Front Assist" mit City-Notbremsfunktion. Mithilfe von zwei Sensoren in der Fahrzeugfront, einem Radar im Kühlergrill und einer Kamera im Spiegelfuß erfasst das System den Bereich vor dem Fahrzeug und registriert im Rahmen der Grenzen des Systems zum Beispiel, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Fahrbahn tritt. Daraufhin wird sofort mit einem akustischen und optischen Signal gewarnt. Erfolgt keine Bremsung, wird mit einem Bremsruck auf den kritischen Abstand hingewiesen, gleichzeitig wird eine mögliche Vollbremsung vorbereitet. Erfolgt seitens des Fahrers keine Reaktion, führt das System im Rahmen seiner Grenzen automatisch eine Notbremsung durch. So kann im Idealfall eine Kollision ganz vermieden oder zumindest deren Schwere gemindert werden.

Siehe auch:
Umfeldbeobachtungssystems „Front Assist"

Ein Fußgänger überquert die Straße vor einem VW Golf. Die Sensorik der Fußgängererkennung wird durch Linien dargestellt

Fußgängerschutz 

Der Fußgängerschutz ist eines der wichtigen Kriterien bei der äußeren Sicherheit eines Fahrzeugs. Volkswagen konstruiert seine Fahrzeuge so, dass auch andere Verkehrsteilnehmer möglichst geringen Gefährdungen ausgesetzt sind. Zu den zahlreichen Maßnahmen beim Fußgängerschutz von Volkswagen gehören unter anderem spezielle Deformationselemente im vorderen Stoßfänger, ein möglichst großer Abstand zwischen Motorhaube und Motor und nachgiebige Kotflügel, zum Teil auch aus Kunststoff. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Risiko von Verletzungen zu minimieren, indem die „Kontaktzonen" möglichst nachgiebig gestaltet sind.

Siehe auch:
Crashtest

Ein Fußgänger überquert die Straße vor einem Volkswagen

Fußschutz  

Die unteren Extremitäten des Fahrers können, je nach Kollisionsart und -schwere, einer erheblichen Verletzungsgefahr ausgesetzt sein. Zur Reduzierung der Verletzungsgefahr setzt Volkswagen gezielt Deformationselemente in Fußhebelwerk und Fußstütze ein. Die beim Euro NCAP-Offset-Crash auftretende Stirnwanddeformation führt z. B. ab einem definierten Kraftniveau zur gezielten Freigängigkeit des Fußhebelwerkes. Hierdurch werden die Pedale von der Intrusion entkoppelt, sie bleiben beweglich und weitgehend kraftfrei. Dies verringert das Verletzungsrisiko für Füße und Unterschenkel.

Darstellung der Pedalen im Fußraum des Fahrersitzes in einem VW Scirocco