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Karosseriequalität  

Kaum sichtbare Fugen (geringstmögliche Spaltmaße) weisen auf eine hohe Verarbeitungssorgfalt und Karosseriequalität hin. Die wichtigsten Gütemerkmale der Karosserie sind jedoch unsichtbar: Dazu zählen Karosseriesteifigkeit und die einer Karosserie mitgegebene passive Sicherheit („crashsichere" Fahrgastzelle). Zu guter Qualität gehört außerdem ein solider Korrosionsschutz.

Siehe auch:
Crashtest
Karosseriesteifigkeit
Passive Sicherheit
Fahrgastzelle
Korrosionsschutz

Ein VW Tiguan R-Line steht bei Nacht auf einer Straße

Karosseriesteifigkeit  

Die Karosseriesteifigkeit ist einer der Schlüssel für Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit eines Automobils. Je weniger sich ein Fahrzeug auf unebenen Fahrbahnen oder in schnell gefahrenen Kurven „verwindet"", desto höher ist seine Torsionssteifigkeit und desto sicherer ist sein Fahrverhalten.

Die Steifigkeit fällt bei unterschiedlichen Karosserieformen verschieden aus. Generell kann die Struktur eines offenen Autos nicht die Steifigkeit einer geschlossenen Karosserie erlangen.

Die statische Steifigkeit der Karosseriestruktur ist sowohl ein wesentlicher technischer Kennwert als auch eine relevante Größe des subjektiven Empfindens für Sicherheit und Fahrkomfort. Die dynamische Steifigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für hervorragende Fahrdynamik, guten Schwingungskomfort und ausgewogene Akustik.

Siehe auch:
Karosseriequalität

Karosserieverzinkung  

Die sicherste Methode, Stahlblech gegen Korrosion zu schützen, ist das Verzinken. Beim Verzinken bildet das Zink keine lose Schicht auf dem Blech, sondern reagiert zu einer stabilen Verbindung, die auch gegen Beschädigungen der Oberfläche unempfindlich ist. Mit der galvanischen Verzinkung, die in sehr geringer Dicke von weniger als 20 Mikrometer (Millionstel Meter) erfolgt, können vor allem feinere Flächen behandelt werden. Sie eignet sich vor allem für die sichtbaren Oberflächen der Karosserie.

Die Verzinkung garantiert einen optimalen Schutz vor Korrosion und sichert die Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer. Durch die längere Betriebsdauer des Fahrzeugs werden Ressourcen nachhaltig geschont.

Ein VW Passat von der Seite betrachtet

Katalysator  

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit „Kat"" das komplette System zur katalytischen Abgasreinigung in Kraftfahrzeugen bezeichnet. Es enthält einen wirksamen chemischen Katalysatorstoff (meist Edelmetalle wie Platin und Rhodium), keramisches oder metallisches Trägermaterial, ein Gehäuse und je nach Bauart verschiedene Regeleinrichtungen zur Prozesssteuerung. Je nach Bauart oxidiert der Katalysator Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasser und/oder reduziert Stickoxide zu Stickstoff- und Sauerstoffgas. Wirksame Katalysatoren vermindern die Schadstoffe im Abgas um bis zu 90 Prozent.

In Automobilen kommen Dreiwege-Katalysatoren (Ottomotoren), Oxidations-Katalysatoren, NOx-Speicherkatalysatoren und SCR-Systeme (Dieselmotoren) zum Einsatz - je nach Motor mit bis zu zwei Haupt- und vier Vor-Katalysatoren. Um seine Arbeit effizient zu verrichten, benötigt der Dreiwege-Katalysator eine bestimmte Arbeitstemperatur. Daher kommen motornahe Vorkatalysatoren zum Einsatz, die bereits in der Warmlaufphase des Motors belastende Emissionen reduzieren.

Die für die Wandlung optimale Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemischs regelt die Lambdasonde im Zusammenspiel mit dem Motorsteuergerät.

Siehe auch:
Lambdasonde
Oxidationskatalysator
NOx-Speicherkatalysator
SCR-Katalysator

Abbildung eines Volkswagen Katalysators

Keyless Access  

Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) ist das automatische Schließ- und Startsystem von Volkswagen. Es bietet dem Fahrer höchsten Komfort, da der Schlüssel zwar mitgeführt, aber nicht in die Hand genommen werden muss.

Die wichtigsten Komponenten des schlüssellosen Fahrzeugzugangs sind der ID-Geber im Fahrzeugschlüssel, das elektronische Zündschloss, der Starterknopf, das Steuergerät, die elektrische Verriegelung der Lenksäule sowie Antennen und Sensoren in den Türgriffen.

Der Schlüssel wird über Näherungssensoren in den Türgriffen und einen Funk-Impulsgeber im Schlüsselgehäuse identifiziert, sobald sich der Fahrer im Bereich von ca. 1,50 Meter Abstand am Fahrzeug aufhält. Bei Betätigung des Türgriffes (oder der Gepäckraumklappe) wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Auch die vor Fahrtantritt erforderliche Freigabe von Lenkung und Zündung lässt sich rein elektronisch und ohne Schlüssel im Zündschloss absolvieren. Führt der Fahrer den Schlüssel im Innenraum bei sich, kann der Motor mit Durchdrücken des Starterknopfes angelassen werden. Der Fahrzeugschlüssel kann aber auch wie ein gewöhnlicher Schlüssel zur Bedienung der Zentralverriegelung genutzt werden. Beim Verlassen des Fahrzeugs genügt es, den kleinen Verriegelungs-Taster an den Türgriffen zu drücken, um das Fahrzeug abzuschließen.

Modellabhängig bietet Kessy noch mehr Komfort für die Limousine: mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe „Easy Open“.

Siehe auch:
Zentralverriegelung
Easy Open

Darstellung des Keyless Access auf der Mittelkonsole im VW Golf

Klimaanlage  

Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Lüftungssystem in einem Fahrzeug.
Volkswagen bietet für seine Modelle sowohl eine halbautomatische Klimaanlage wie auch eine Klimaautomatik „Climatronic" an.

Die „Climatronic“ regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So bietet sie bei nahezu allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der „Climatronic“ erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die „Climatronic“ per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die „Climatronic“ von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und bessere Sicht. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

  • Klimaanlage mit 1-Zonen-Temperaturregelung
  • Klimaanlage mit 2-Zonen-Temperaturregelung:
    teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.
  • Klimaanlage mit 3-Zonen-Temperaturregelung:
    Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.
    Klimaanlage „Air Care Climatronic“ mit 2- oder 3-Zonen-Temperaturregelung


(Ein Aktiv-Biogen-Filter verhindert zusätzlich das Eindringen von Pilzsporen und kleinsten Allergenen.)

 

Darstellung der Klimaanlage in einem VW Up!

Klopfsensor  

Der Klopfsensor ist außen am Motor angebracht und verhindert schädliche Selbstzündungen. Der Effekt des Klopfens entsteht durch eine außerzyklische unkontrollierte Verbrennung, die für extreme Temperaturen im Zylinder sorgt. Diese hohen Wärmemengen belasten Motorbauteile wie Kolben, Ventile und Zylinderkopf stark und können zu Beschädigungen führen.

Der Klopfsensor registriert den Körperschall des Motors. Das Motorsteuergerät gleicht die Messimpulse mit den gespeicherten Sollwerten ab und greift entsprechend in die Steuerung von Motor, Einspritzung und Zündung ein, bevor die Verbrennung die Klopfgrenze erreicht.

Der Klopfsensor erkennt auch die Kraftstoffqualität. Je höher die Oktanzahl, desto klopffester ist der Kraftstoff. Das heißt: Super Plus mit 98 Oktan zündet bei einer höheren Temperatur als Normalbenzin mit 95 Oktan. Steht jedoch nur eine geringere Kraftstoffqualität zur Verfügung, korrigiert das Motorsteuergerät aufgrund der Informationen vom Klopfsensor automatisch den Zündzeitpunkt. Eine Beschädigung des Motors wird somit vermieden.

Komfort-Bremsassistent (HBA)  

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Abbildung der HBA Kontrollleuchte

Komfortöffnung/-schließung  

Beim Ver- bzw. Entriegeln des Fahrzeugs können gleichzeitig alle elektrisch bedienbaren Fenster (und bei einigen Modellen zusätzlich das elektrische Schiebedach) geöffnet bzw. geschlossen werden. Dafür muss lediglich der Öffnungs- oder Schließknopf der Funkfernbedienung dauerhaft gedrückt werden. Beim Loslassen stoppt der Öffnungs- bzw. Schließvorgang sofort. Gleiches gilt bei Bedienung mit Schlüssel im Schloss.

Siehe auch:
Funkfernbedienung
Zentralverriegelung

Abbildung des Autoschlüssels des VW Golfs

Korrosionsschutz  

Ein umfassender Korrosionsschutz aller relevanten Fahrzeugbereiche gehört heute bei Volkswagen zum Standard. Neben der Verzinkung sind die Karosseriehohlräume durch Fluten mit Heißwachs geschützt, Karosserienähte und der Fahrzeugunterboden werden zusätzlich mitversiegelt. Gegen Steinschlag schützen Kunststoff-Radhauseinsätze, hochwertige Grundierungen und moderne Decklacke.

Der Korrosionsschutz sorgt für eine konstante Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs und bewirkt durch die längere Betriebsdauer eine Ressourcenschonung.

Vorderreifen des VW Passat Alltrack

Kreuzungsassistent

Der Kreuzungsassistent nutzt Radarsensoren in der Fahrzeugfront. Sie überwachen den Bereich vor dem Fahrzeug und können bei Fahrten bis 30 km/h optisch und akustisch vor erkanntem Querverkehr warnen.* Kommt ein anderes Auto außerhalb des Blickfelds näher und bewegt sich der Fahrer mit einer Geschwindigkeit bis 10 km/h vorwärts, kann eine Notbremsung ausgelöst werden, um eine Kollision zu vermeiden.**

* im Rahmen der Grenzen des Systems

** So unterstützt der Kreuzungsassistent den Fahrer dabei, aus unübersichtlichen Ausfahrten herauszufahren und in schwer einsehbare Kreuzungen hineinzufahren.

Schematische Darstellung der Wirkungsweise des Kreuzungsassistenten

Kurvenfahrlicht  

Das dynamische Kurvenfahrlicht ist ein mitlenkendes Bi-Xenon Schwenksystem, das Volkswagen in Kombination mit dem statischen Abbiegelicht anbietet. Dadurch werden Kurven besser ausgeleuchtet. Das System sorgt durch eine deutlich optimierte Ausleuchtung um bis zu 90% für mehr Sicherheit und ein geringeres Unfallrisiko in Kurvenverläufen. Der Verlauf der Kurve sowie Personen, Tiere oder Hindernisse hinter der Kurve sind für den Fahrer deutlich früher wahrnehmbar. In kritischen Situationen gewinnt der Fahrer so wertvolle Reaktionszeit.

Ab einer Fahrgeschwindigkeit von 10 km/h folgt das dynamische Kurvenlicht dem Verlauf von Fahrbahnkurven mit einem maximalen Schwenkwinkel von 15°. Die Scheinwerfer leuchten quasi in die Kurve hinein. Dabei schwenkt das kurveninnere Xenon-Modul um bis zu 15° in die innere Seite der Kurve und das kurvenäußere um bis zu 7,5° in die äußere Kurvenseite. Durch diese Winkelbegrenzungen wird eine Blendung des Gegenverkehrs effektiv vermieden.

Siehe auch:
Abbiegelicht
Bi-Xenon-Scheinwerfer
Dynamische Fernlichtregulierung „Dynamic Light Assist""

Ein Volkswagen bei Nacht von oben betrachtet, fährt um eine Kurve. Man sieht das Kurvenfahrlicht als Lichtkegel