Technik einfach erklärt.

Sie wollen wissen, was 4Motion bedeutet oder was das Tire Mobility Set beinhaltet? Unser Volkswagen Technik-Lexikon hilft bei der Begriffsklärung und vermittelt technisches Know-how auf verständliche Weise.

T

Trapezlenker-Hinterachse 

Der Radträger der Trapezlenker-Hinterachse zeichnet sich durch einen unten liegenden trapezförmigen Lenker, einen oberen Querlenker und eine hinter dem Trapezlenker liegende Spurstange aus. Die Feder ist platzsparend am Trapezlenker, der Dämpfer am Radträger angelenkt. Diese Konstruktion ermöglicht exzellente Fahr- und Handling-Eigenschaften bei besonderem Komfort.

TSI 

TSI steht für direkteinspritzende, aufgeladene Ottomotoren von Volkswagen. Die innovativen TSI-Motoren verbinden die positiven Eigenschaften von direkteinspritzenden Diesel- und Ottomotoren für höchste Ansprüche und maximalen Fahrspaß. Alle TSI Motoren zeichnen sich durch niedrigen Verbrauch, hohes Durchzugsvermögen und ein hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen aus.

Darstellung eines TSI-Benzinmotors von einem VW Golf

Tagfahrlicht  

Zusätzliches Licht reduziert bei Tageslicht das Risiko eines Unfalls.

Tagfahrlicht
Separate Leuchten, die im Scheinwerfer oder im Stoßfänger eingebaut sind. Der Passat und der Polo sind Beispiele mit Tagfahrlichtlösungen im Stoßfänger.

Dauerfahrlicht
Tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht

Die Funktionen schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein.

VW Touran von vorne mit Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht auf einem Parkplatz, im Hintergrund ein Industriegebiet

TDI  

TDI kennzeichnet bei Volkswagen die Dieselfahrzeuge mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Kennzeichen der TDI-Motoren sind hohe Durchzugskraft (Drehmoment) und sehr gute Leistungsausbeute. TDI ist in vielen Ländern ein eingetragenes Markenzeichen der Volkswagen AG.

Wirkungsweise:
Ein Abgasturbolader versorgt den Motor mit Frischluft und sorgt so für bestmögliche Füllung der Zylinder. In diese wird nach der Verdichtung direkt über eine Düse der Dieselkraftstoff mit sehr hohem Druck eingespritzt. Die wirksame Motorkapselung ermöglicht zudem einen geräuscharmen Betrieb.

Darstellung der TDI Kennzeichnung bei Volkswagen Dieselfahrzeige

Telefonschnittstelle „Business“  

Die Telefonschnittstelle „Business"" erfüllt auch hohe Komfortansprüche. Sie kann dank der „Bluetooth rSAP""-Anbindung – ein geeignetes Mobiltelefon vorausgesetzt – direkt und kabellos auf die SIM-Karte zugreifen. Alternativ verfügt die Telefonschnittstelle „Business"" über einen SIM-Kartenslot, der ohne „Bluetooth rSAP""-fähiges Mobiltelefon kabellosen Komfort bietet.
Die weiteren Highlights im Überblick:

  • Anbindung an Außenantenne für maximalen Empfang
  • integrierter WLAN-Hotspot
  • Ablagefach für induktives  Aufladen von Smartphones mit Qi-Standard
  • Übertragung aktiver Telefonate via Bluetooth auf die Freisprecheinrichtung
  • Bedienung über Sprachsteuerung, Multifunktionslenkrad oder Infotainment-System  

Siehe auch:
Telefonschnittstelle „Comfort""

Interieur vom VW Passat mit Telefonschnittstelle "Business"

Telefonschnittstelle „Comfort“  

Die Telefonschnittstelle „Comfort“ bietet zahlreiche Extras, dank derer die Freisprechtelefonie noch komfortabler wird. Auch das Aufladen geht ganz einfach: Dazu muss das Telefon lediglich in ein dafür vorgesehenes Staufach gelegt und mit der darin befindlichen USB-Schnittstelle verbunden werden. Die Verbindung mit der Außenantenne trägt zu einem ausgezeichneten Empfang bei. Wahlweise lässt sich das System über die Multifunktionsanzeige, das Multifunktionslenkrad oder das Navigationssystem steuern.

Siehe auch:
Telefonschnittstelle „Business"

Interieur vom VW Golf mit Telefonschnittstelle "Comfort", Hand von einem Mann ist am Schaltknüppel

Testzyklus

Für die Typzulassung neuer Fahrzeuge schreibt der Gesetzgeber genormte Prüfverfahren vor. Gemessen werden Abgasemissionen, Verbrauch und CO2-Emissionen bzw. bei Elektroautos die Reichweite. In der Vergangenheit erfolgte das in der EU auf Basis des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Dieser wurde ab September 2018 abgelöst vom WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure), dem weltweit harmonisierten Testverfahren. Mit dem WLTP sollen realitätsnähere Stromverbrauchswerte und Reichweiten für den Kunden ermittelt werden. Der neue Testzyklus ist wesentlich länger und die Testprozedur um ein Vielfaches aufwändiger als die vorherige.

TGI  

TGI steht für die Kombination eines serienmäßigen Erdgasantriebs mit der innovativen TSI-Technologie, bei der der Otto-Kraftstoff in die turboaufgeladenen Ottomotoren direkt eingespritzt wird.
Die bi- und quasi-monovalenten TGI-Motoren fahren sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin. Um das volle Potential von Erdgas als Kraftstoff auszuschöpfen, werden die Motoren durch verschiedene Maßnahmen modifiziert und für den Erdgasbetrieb optimal angepasst.

Schematische Darstellung in den VW Polo mit TGI Erdgasbetrieb

Tire Mobility Set  

Das Pannenset (Tire Mobility Set) dient dazu, kleine Stichverletzungen (bis zu 4 mm Durchmesser), insbesondere in der Reifenlauffläche, wieder abzudichten und den reparierten Reifen wieder aufzupumpen.

Es enthält folgende Bestandteile:

  • Ventileinsatzdreher
  • Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe „max. 80 km/h“ oder „max. 50 mph“
  • Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
  • Kompressor
  • Reifenfüllschlauch
  • Reifenfülldruckanzeige
  • Luftablassschraube
  • EIN- und AUS-Schalter
  • 12 Volt-Kabelstecker
  • Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
  • Ersatz-Ventileinsatz
Darstellung des Pannensets "Tire Mobility Sets"

Torsendifferenzial  

Das Torsendifferenzial ist Bestandteil des Allradantriebes 4MOTION. Es ist ein mechanisch selbstsperrendes Zwischendifferenzial, das die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse bedarfsabhängig regelt.

Siehe auch:
4MOTION

Schematische Darstellung vom Torsendifferenzial als Bestandteil des Allradantriebes 4MOTION im VW Touareg

Traffic Message Channel (TMC)  

TMC (Traffic Message Channel) liefert Daten über die momentane Verkehrssituation. Das Navigationsgerät rechnet daraus eine angepasste Verkehrsführung (Zielführung dynamisch). Die Übertragung der Informationen erfolgt in Deutschland einheitlich. Inzwischen ist TMC auch bereits in weiten Teilen von Europa verfügbar. Die Übertragung der Daten erfolgt digital und sprachenunabhängig als Bestandteil des RDS. Die Darstellung erfolgt in der jeweiligen eingestellten Landessprache des Nutzers.

Darstellung des Mulitmedia-Systems Traffic Message Channel (TMC) im VW Touareg

U

Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ 

Das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ erkennt mittels eines Sensors (Radar/Laser) kritische Abstandssituationen und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem Bremsruck. „Front Assist“ arbeitet unabhängig von der automatischen Distanzregelung ACC.
„Front Assist“ reagiert in zwei Stufen auf kritische Annäherungssituationen: in der ersten Stufe warnt das Assistenzsystem den Fahrer mit akustischen und optischen Signalen vor plötzlich stark verzögernden oder langsam vorausfahrenden Fahrzeugen und der damit verbundenen Kollisionsgefahr. Parallel dazu wird das Fahrzeug auf eine Notbremsung „vorbereitet“. Die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben angelegt, ohne dass es zu einer Fahrzeugverzögerung kommt. Das Ansprechverhalten des hydraulischen Bremsassistenten wird sensibler geschaltet.

Sollte der Fahrer nicht auf die Warnung reagieren, wird er in der zweiten Stufe durch einen einmaligen kurzen Bremsruck auf einen drohenden Auffahrunfall hingewiesen. Außerdem wird das Ansprechverhalten des Bremsassistenten weiter erhöht. Tritt der Fahrer dann auf die Bremse, steht sofort die volle Bremsleistung zur Verfügung. Ist die Bremsung nicht stark genug, erhöht „Front Assist" den Bremsdruck auf das erforderliche Maß, damit das Fahrzeug vor dem Hindernis zum Stehen kommen kann.
Fahrzeugabhängig bietet „Front Assist" zwei weitere Funktionen: In diesem Fall leitet „Front Assist" nach der Kollisionswarnung selbstständig eine automatische Teilbremsung ein, die ausreicht, um das Fahrzeug abzubremsen und die Aufmerksamkeit des Fahrers wiederherzustellen. In Situationen, in denen eine Kollision unvermeidbar ist, wird der Fahrer zusätzlich mit einer automatischen Vollbremsung unterstützt. Dabei bremst „Front Assist" das Fahrzeug maximal ab, um die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern und die Kollision so gering wie möglich zu halten.

Fahrzeugabhängig unterstützt „Front Assist" auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst „Front Assist" mit City-Notbremsfunktion das Fahrzeug automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Zwei VW Golf Sportvan auf der Staße mit schematischer Darstellung des Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist und Distanzregelung ACC"

Unterbodenbeplankung 

An Stelle des klassischen Unterbodenschutzes kommt bei Volkswagen mittlerweile vermehrt eine Beplankung aus Kunststoff zum Einsatz. Sie schützt den Unterboden wirksam vor Beschädigungen durch Steinschlag, ist leichter, lässt sich gut aus recyceltem Material herstellen und auch ihrerseits gut recyceln und ist somit umweltverträglicher.

Außerdem begünstigt die Unterbodenbeplankung auch das Strömungsverhalten der Karosserie. Der Luftwiderstand verbessert sich und der Kraftstoffverbrauch sinkt.

Siehe auch:
Recycling

Ansicht vom VW Tiguan mit Unterbodenbeplankung von vorne

Überrollschutzsystem 

Das aktive Überrollschutzsystem sorgt bei einem Fahrzeugüberschlag für zusätzliche Insassensicherheit.

Das Überrollschutz-System besteht aus zwei separaten Kassetten, die hinter den Fondsitzen über jeweils sechs Anlenkpunkte zwischen der doppelt ausgeführten Gepäckraumrückwand befestigt sind. Dank der effizienten Profilbauweise und der durchgehenden Verschraubung kann der Überrollschutz wesentlich höhere Kräfte als bereits bekannte Systeme aufnehmen. Sowie die Crashsensoren die Gefahr eines möglichen Überschlags oder eines Aufpralls (Front, Heck und Seite) ermitteln, wird das Schutzsystem über das Airbagsteuergerät aktiviert.

Ein Entriegelungssystem bewirkt, dass die Stützprofile innerhalb von 0,25 Sekunden um maximal 265 Millimeter hochschnellen. In ihrer Endposition werden die Profile arretiert und sichern zusammen mit dem extrem steifen Frontscheiben-Rahmen alle vier Sitzplätze ab. Sollte das Verdeck geschlossen sein, fährt das Überrollschutzsystem federbelastend gegen den Verdeckhimmel. Falls kein Überschlag erfolgt, können die Bügel wieder von Hand in die Kassetten eingeschoben werden. Auf diese Weise werden mögliche Reparaturkosten vermieden.

 

VW an der Küste mit ausgefahrenen Überrollschutzsystem

Umgebungsansicht „Area View“

„Area View" liefert Bilder rund um das Fahrzeug live ins Cockpit. Der Fahrer kann die unmittelbare Umgebung damit hervorragend einsehen. Das System bietet eine Vielzahl von Perspektiven und Ansichten, um den Fahrer in jeder Verkehrssituation optimal zu unterstützen.

Vier Kameras sorgen für die sichere Rundumsicht. Mit den 180° Weitwinkelobjektiven im Front- und Heckbereich erweitert sich das Blickfeld des Fahrers sogar vom vordersten oder hintersten Punkt des Fahrzeugs um 90° nach links und rechts. Er ist so in der Lage, gewissermaßen „um die Ecke“ zu schauen. Das System unterstützt bei schwierigen Manövern wie dem Ankuppeln und Rangieren mit einem Anhänger, Fahren im Gelände oder dem Einfädeln in unübersichtlichen Situationen.

Die Bilder der Kameras werden digital verarbeitet und in Echtzeit im Display des Radio- oder Radio-Navigations-Systems angezeigt.

Schematische Darstellung der Umgebungsansicht "Area View" beim VW Arteon

Umluftschaltung, automatisch  

Der Luftgütesensor ist bei Volkswagen Bestandteil der automatischen Klimaanlage „Climatronic". Er hat die Aufgabe, Schadstoffe in der Außenluft festzustellen, die in Form von oxidierbaren oder reduzierbaren Gasen vorkommen. Oxidierbare Gase sind beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (Dämpfe von Benzol oder Benzin) oder andere unvollständig verbrannte Bestandteile von Kraftstoffen. Reduzierbare Gase sind Stickoxide (NOx).

Bei schlechter Luft, etwa im Stau oder bei der Fahrt durch einen Tunnel, aktiviert die Steuerung die Umluftschaltung der „Climatronic" und vermeidet so, dass belastete Außenluft die Luftgüte im Innenraum verschlechtert.

Siehe auch:
Klimaanlage

Darstellung von Discover Media im VW Arteon

USB-Schnittstelle  

Mit der USB-Schnittstelle lassen sich Speichermedien wie USB-Sticks und –Player bequem an das Radio- oder Radio-Navigationssystem anschließen. Die Bedienung erfolgt über das Radio-, Radio-Navigationssystem oder Multifunktionslenkrad.
Die USB-Schnittstelle unterstützt die Formate:

  • MP3
  • WAV
  • WMA
  • OGG Vorbis

Zum Abspielen der Audiodateien wird der USB-Stick oder -Player einfach in die Multimediabuchse MEDIA-IN in der Mittelkonsole oder im Handschuhfach eingesteckt (größere USB-Player werden über ein Kabel verbunden).

Darstellung der USB-Schnittstelle im VW Tiguan

V

Verbundlenker-Hinterachse 

Die Verbundlenker-Hinterachse hat sich als wirtschaftlichste Bauform bei nicht angetriebenen Hinterachsen bewährt. Zwei führende Längslenker sind über einen Querträger miteinander verbunden, der gleichzeitig als Stabilisator dient. Vorteile dieser Bauweise liegen in der guten Seitenführung bei Kurvenfahrt und einem geringen günstigen Raumbedarf, der eine günstige Raumaufteilung im Heck erlaubt.

Variable Turbinengeometrie  

Damit für einen möglichst weiten Drehzahlbereich ein nahezu konstanter Ladedruck ansteht, ist eine Regelung des Turboladers erforderlich. Die variable Ladergeometrie verändert kontinuierlich den Wirkungsgrad der Turbine. Verstellbare Leitschaufeln gewährleisten dies in einem großen Regelbereich bei gleichzeitig gutem Wirkungsgrad. Ist bei kleiner Motordrehzahl der Gasdruck gering, wird durch die Stellung der Leitschaufeln der Querschnitt im Lader verengt und so der Gasdruck verstärkt. Erhöht sich mit steigender Drehzahl der Abgasdruck, wird durch die Stellung der Leitschaufeln der Querschnitt der Zuleitung wieder vergrößert.

Lader mit variabler Turbinengeometrie arbeiten besonders im Teillastbereich sehr effektiv - das „Turboloch"" wird vermieden. Sie verleihen dem Motor mehr Leistung, ein deutlich besseres Ansprechverhalten und können seine Emissionen positiv beeinflussen.

Siehe auch:
Abgasturbolader

Darstellung einer variablen Ladegeometrie für die Regelung des Turboladers

Verkehrszeichenerkennung  

Die Verkehrszeichenerkennung informiert den Fahrer über die aktuelle Verkehrssituation. Das System erfasst mit einer Kamera die Verkehrszeichen im Straßenverkehr. Die Darstellung erfolgt in der Multifunktionsanzeige und/oder im Display des Navigationsgeräts.

Der Fahrer kann sich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren und wird in unübersichtlichen Situationen entlastet. Für eine optimale Anzeige verarbeitet die Verkehrszeichenerkennung drei unterschiedliche Informationen: „Erkannte Verkehrszeichen“, „Informationen des Navigationsgeräts“ und „Aktuelle Fahrzeugdaten“.

Darstellung der Verkehrszeichenerkennung im Multifunktionsdisplay im VW Golf

Vierlenker-Vorderachse  

Bei dieser Art der Radaufhängung wird das Rad durch vier stabförmige Lenker und die Spurstange geführt. Das Federbein stützt über den Traglenker das Fahrzeuggewicht gegen die Karosserie ab. Dieses Bauprinzip besitzt durch die voneinander unabhängigen Führungs- und Federungselemente ein großes Potenzial zur Optimierung der Komfort- und Kinematik-Eigenschaften. Die Antriebseinflüsse auf das Lenksystem sind minimal.

Voice Control, Sprachsteuerung  

Der Sprachassistent ermöglicht die Steuerung einiger Fahrzeugfunktionen mit der Stimme, z.B. Navigation, Klimaanlage, Infotainment und Telefon. Hierfür müssen keine vordefinierten Befehle genutzt werden, normale Sätze werden erkannt.

Volkswagen Media Control  

Volkswagen Media Control ermöglicht es von jedem Platz aus, für das gewünschte Entertainment zu sorgen. Die kostenlose App verbindet sich via WLAN mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs. Über ein mobiles Endgerät lassen sich so ganz komfortabel zum Beispiel Musikprogramme wählen oder Navigationsziele übertragen – sogar von den hinteren Plätzen.

Siehe auch:
Abgasturbolader

Zwei Tablets mit Volkswagen Media Control und Landkarte

W

Wallbox / ID Charger

Die Wallbox ist eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, die an die Wand montiert ist. Die Wahl der Bauform hängt vom Standort und dem dort verfügbaren Platz sowie der gewünschten technischen Ausstattung ab. Die Wallbox gibt es in zwei Varianten: mit fest montiertem (angeschlagenem) Kabel oder als Steckdose. Im zweiten Fall muss das passende Kabel im Auto mitgeführt werden. Eine Wallbox kann über mehrere (meist zwei) separate Anschlüsse (Ladepunkte) oder dezentrale Satelliten verfügen. Auf diese Weise können mit nur einer Installation mehrere Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden.

Illustration des ID.3 an einer Wallbox

Wasserlösliche Lacke  

Herkömmliche Lacke enthalten umweltschädliche organische Lösemittel. Sie gelangen bei Verarbeitung und Trocknung in die Luft, die anschließend aufwändig gereinigt werden muss. In den letzten Jahren ist es gelungen, qualitativ hochwertige Lacke zu entwickeln, in denen Wasser weitgehend die Rolle des Lösemediums übernimmt. So wurde der Lösemittelgehalt der Füller- und Basislacke bei Volkswagen um mehr als 85 Prozent vermindert.

Parallel dazu nutzen die Lackierereien von Volkswagen zunehmend sparsame, voll automatisierte Aufbringtechniken. Die Verarbeitung verlangt hohe Professionalität, exakte Klimatisierung sowie strengste Sauberkeit der Lackieranlage.

Wattiefe  

Die Wattiefe bezeichnet die Distanz zwischen dem Punkt, der vom Reifen berührt wird, und dem Lufteintritts- oder Luftansaugsystem des Motors.

Schematische Darstellung der Wattiefe eines VW Touareg

We Charge

We Charge von Volkswagen ist die europaweite Verbindung zu einem dichten und zuverlässigen Ladenetzwerk mit einem Service zum Finden, Laden und Bezahlen von Ladestrom für e-Autos.

Illustration eines Smartphones mit We Charge von Volkswagen

We Connect App

Die We Connect App von Volkswagen bündelt digitale Dienste und Services rund um das Thema Mobilität. Durch die Verbindung des Autos mit dem Smartphone ermöglicht es den mobilen Zugriff auf innovative und hilfreiche Fahrzeugfunktionen.

Illustration eines Smartphones mit We Connect von Volkswagen

Wegfahrsperre, elektronisch  

Die Wegfahrsperre ist eine elektronische Diebstahlsicherung. Nach dem Abziehen des Zündschlüssels wird sie aktiv und verhindert über das Motorsteuergerät, dass der Wagen durch Unbefugte gestartet werden kann. Das System nutzt eine im Zündschlüssel integrierte Sende- und Empfangseinheit (Transponder). Diese übermittelt bei jedem Startvorgang einen neuen Code an die Fahrzeugelektronik. Nur wenn der Schlüssel einen entsprechenden Berechtigungscode hat, wird die Sperre aufgehoben. Eine neuartige Verschlüsselungstechnik sichert das System gegen elektronisch kopierte Fahrzeugschlüssel.

Hinweis:
Eine 100-prozentige Sicherung gegen Diebstahl kann kein System garantieren. Mit hoher krimineller Energie kann es in Einzelfällen auch gelingen, die elektronische Wegfahrsperre zu überwinden.

Elektronische Wegfahrsperre gegen Diebstahl

WLTP-Fahrzyklus  

Beim WLTP wird der Fahrzyklus mit einer um 10 km/h höheren Höchstgeschwindigkeit als beim NEFZ gemessen. Die Messung enthält vier Phasen: bis 60, 80, 100 und 130 km/h. Außerdem ist die Durchschnittsgeschwindigkeit mit ca. 47 km/h deutlich höher als beim NEFZ (ca. 33 km/h). Der WLTP-Fahrzyklus dauert etwa 30 Minuten, wohingegen der NEFZ lediglich 20 Minuten vorsieht. Die Streckenlänge liegt bei 23 statt 11 km. Für das Testverfahren ist in der Prüfkammer eine Temperatur von 23° C vorgegeben, bei NEFZ war es bisher 20 - 30° C. Die Schaltpunkte werden nicht mehr statisch vorgegeben, sondern sind fahrzeugspezifisch frei wählbar. Anders als beim NEFZ werden individuelle Sonderausstattungen beim WLTP für Gewicht, Aerodynamik und Bordnetzbedarf (Ruhestrom) berücksichtigt. Stromverbrauchende Sonderausstattungen, wie die Klimaanlage oder Sitzheizung, bleiben für das Prüfverfahren ausgeschaltet.

Beim WLTP gibt es 3 Leistungsgewichtsklassen:

  • Klasse 1: bis einschließlich 22 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht
  • Klasse 2: bis einschließlich 34 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht
  • Klasse 3: ab 35 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht

Die in der EU typischen Fahrzeuge verfügen meistens über Leistungsgewichte größer als 34 kW/t und fallen daher fast ausnahmslos in die Klasse 3. Vans und Busse können auch in die Klasse 2 gehören.

WLTP-Testzyklus  

WLTP steht für Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure und ist ein weltweit einheitliches Testverfahren für leichtgewichtige Nutzfahrzeuge zur Messung von Abgasemissionen, Verbrauch und CO2-Emissionen bzw. der Reichweite bei Elektroautos. Das Testverfahren orientiert sich deutlich stärker am alltäglichen Fahrverhalten und soll die Ergebnisse – und damit die Fahrzeuge selbst – weltweit vergleichbar machen. Seit 1. September 2018 müssen die Abgas- und Verbrauchswerte aller (Neu)-Fahrzeuge nach WLTP angegeben werden.

Siehe auch:
NEFZ
RDE

Illustration eines Autos an einer NEFZ Prüfstation

Wärmeschutzverglasung  

Die wärmedämmende und infrarotreflektierende Dämmverglasung sorgt für ein angenehmeres Innenraumklima. Sie reduziert die Aufheizung des Innenraums bei hohen Außentemperaturen und fördert das Wohlbefinden der Insassen. Zudem reduziert sich bei Einsatz einer Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch, da weniger Energie zur Kühlung auf die gewünschte Temperatur benötigt wird. Auf diese Weise werden Kosten gesenkt.

VW mit Wärmeschutzverglasung vor einem Park

Z

Zentraldifferenzial  

Um die aus unterschiedlichen Kurvenradien resultierenden oder bei der Geländefahrt auftretenden unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Hinter- und Vorderachsen auszugleichen, gibt es bei Allradantrieben (4MOTION) ein Verteilergetriebe mit Differenzialfunktion. Es kann im Rahmen der Systemgrenzen Verspannungen im Antriebsstrang verhindern und die Antriebskräfte verteilen. So können die Räder mit den besseren Traktionsverhältnissen mehr Kraft erhalten.

Durch unterschiedliche Anforderungen kommen bei 4MOTION verschiedene Bauformen zum Einsatz:

  • Allradkupplung bzw.
  • Torsendifferenzial

Zentralverriegelung  

Höchsten Bedienungskomfort garantiert die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung, mit ihr lassen sich über ein Funksignal alle Türen und die Gepäckraumklappe des Fahrzeugs ver- und entriegeln. Ja nach Ausstattung lässt sich über eine einfache Einstellung die Entriegelung auch auf die Fahrertür beschränken (Einzeltüröffnung).

Der Zugang zur Tankklappe wird automatisch durch die Zentralverriegelungsbefehle mit gesteuert. Die Gepäckraumklappe kann bei Bedarf über eine separate Taste auf der Funkfernbedienung einzeln geöffnet werden. Die Schlösser des Fahrzeugs sind so konstruiert, dass nach dem Verriegeln über die Funkfernbedienung auch das Öffnen über die Türinnenhebel nicht mehr möglich ist, dadurch wird der Diebstahlschutz erheblich verbessert. Einen zusätzlichen Schutz vor Überfällen bietet die Lock-Taste im Innenraum, der Fahrer kann hiermit im Gefahrenfall über einen kurzen Tastendruck alle Türen und die Gepäckraumklappe gleichzeitig von innen verriegeln.

Der Zugang zum Gepäckraum wird durch die Zentralverriegelung gesperrt, sobald das Fahrzeug anfährt, unberechtigte Zugriffe bei Ampelstopps oder im Stau werden dadurch ausgeschlossen. Die Sperrung wird automatisch wieder aufgehoben, sobald der Zündschlüssel abgezogen wird oder jemand das Fahrzeug verlässt.

Zusätzlich kann auch die geschwindigkeitsabhängige automatische Komplettverriegelung aktiviert werden, die verriegelt alle Türen und den Gepäckraum, sobald das Fahrzeug schneller als 15 km/h fährt. Auch die Entriegelung erfolgt dann automatisch, nachdem der Zündschlüssel abgezogen wurde oder einer der Insassen eine Tür öffnet.

Zentralverriegelung in einem VW Touareg

Zielführung, dynamisch  

Mit der dynamischen Zielführung prüft das Navigationsgerät bei Verkehrsmeldungen über Behinderungen, zähfließenden Verkehr, Staus oder Sperrungen, ob ein solcher Engpass umfahren werden kann, und leitet den Fahrer über eine neu errechnete Ausweichstrecke.

Dafür nutzt das Navigationssystem die über Traffic Message Channel (TMC) ausgestrahlten Verkehrsinformationen.

VW Navigationssystem zeigt über Traffic Message Channel Verkehrsinformationen.

Zusatzinstrument  

Die Anzeigen im Zusatzinstrument oberhalb der Mittelkonsole - optional erhältlich bzw. Bestandteil von Sonderausstattungen für Scirocco, Beetle und Beetle Cabriolet - informieren den Fahrer über Ladedruck und Motoröltemperatur. Die multifunktionale Stoppuhr misst Stand- und Fahrzeiten.

VW Zusatzinstrumente mit Öltemperaturregelung, Turbo-Ladedruckregelung und Mittelfunktions-Stoppuhr

Zyklenfestigkeit  

Die Zyklenfestigkeit beschreibt die Anzahl der Lade- und Entladezyklen, die eine Batteriezelle durchlaufen kann, bevor ihre Kapazität auf einen bestimmten Prozentsatz ihrer Anfangskapazität abgefallen ist.

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4MOTION

Beim permanenten Allradantrieb 4MOTION wird die Motorkraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder verteilt. Bei Serienmodellen mit längs eingebautem Motor sorgt ein Torsen-Differenzial für die Verteilung der Antriebskräfte auf Vorder- und Hinterachse. Bei Serienfahrzeugen mit quer eingebautem Motor kommt die Allradkupplung zum Einsatz.

In allen unseren Serienmodellen bietet 4MOTION hohe aktive Sicherheit, zuverlässige Traktion auf praktisch allen Untergründen und stets besten Geradeauslauf – auch bei Seitenwind. Das System ist zugeschalteten Allradantrieben aufgrund des „permanenten Sicherheitsvorteils“ deutlich überlegen. Zudem lässt sich 4MOTION mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm, Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre kombinieren.

Im Polo WRC mit 4MOTION kommt ein für den Rallyeeinsatz optimiertes 4MOTION-System zum Einsatz. Der permanente Allradantrieb des Polo WRC mit starrem Durchtrieb zwischen Vorder- und Hinterachse wird mit Lamellensperrdifferenzialen an Vorder- und Hinterachse kombiniert – 4MOTION: Technik für Weltmeister.

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