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Wärmeschutzverglasung  

Die wärmedämmende und infrarotreflektierende Dämmverglasung sorgt für ein angenehmeres Innenraumklima. Sie reduziert die Aufheizung des Innenraums bei hohen Außentemperaturen und fördert das Wohlbefinden der Insassen. Zudem reduziert sich bei Einsatz einer Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch, da weniger Energie zur Kühlung auf die gewünschte Temperatur benötigt wird. Auf diese Weise werden Kosten gesenkt.

VW mit Wärmeschutzverglasung vor einem Park

Wasserlösliche Lacke  

Herkömmliche Lacke enthalten umweltschädliche organische Lösemittel. Sie gelangen bei Verarbeitung und Trocknung in die Luft, die anschließend aufwändig gereinigt werden muss. In den letzten Jahren ist es gelungen, qualitativ hochwertige Lacke zu entwickeln, in denen Wasser weitgehend die Rolle des Lösemediums übernimmt. So wurde der Lösemittelgehalt der Füller- und Basislacke bei Volkswagen um mehr als 85 Prozent vermindert.

Parallel dazu nutzen die Lackierereien von Volkswagen zunehmend sparsame, voll automatisierte Aufbringtechniken. Die Verarbeitung verlangt hohe Professionalität, exakte Klimatisierung sowie strengste Sauberkeit der Lackieranlage.

Wattiefe  

Die Wattiefe bezeichnet die Distanz zwischen dem Punkt, der vom Reifen berührt wird, und dem Lufteintritts- oder Luftansaugsystem des Motors.

Siehe auch:
Querneigung
Rampenwinkel
Steigfähigkeit
Böschungswinkel

Schematische Darstellung der Wattiefe eines VW Touareg

Wegfahrsperre, elektronisch  

Die Wegfahrsperre ist eine elektronische Diebstahlsicherung. Nach dem Abziehen des Zündschlüssels wird sie aktiv und verhindert über das Motorsteuergerät, dass der Wagen durch Unbefugte gestartet werden kann. Das System nutzt eine im Zündschlüssel integrierte Sende- und Empfangseinheit (Transponder). Diese übermittelt bei jedem Startvorgang einen neuen Code an die Fahrzeugelektronik. Nur wenn der Schlüssel einen entsprechenden Berechtigungscode hat, wird die Sperre aufgehoben. Eine neuartige Verschlüsselungstechnik sichert das System gegen elektronisch kopierte Fahrzeugschlüssel.

Hinweis:
Eine 100-prozentige Sicherung gegen Diebstahl kann kein System garantieren. Mit hoher krimineller Energie kann es in Einzelfällen auch gelingen, die elektronische Wegfahrsperre zu überwinden.

Siehe auch:
Diebstahlwarnanlage

Elektronische Wegfahrsperre gegen Diebstahl

WLTP  

Das WLTP-Testverfahren (Worldwide Harmonised Light Duty Test Procedure – weltweit einheitliches Testverfahren für leichtgewichtige Nutzfahrzeuge) hat den NEFZ-Fahrzyklus abgelöst. Intention der Umstellung ist, dass die Abgaswerte und der Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen realistischer abgebildet werden können sollen. Die Prozedur sieht einen veränderten Fahrzyklus und strengere Prüfvorgaben vor und soll die Ergebnisse weltweit vergleichbar machen. WLTP wird zukünftig die gesetzliche Basis für die Euro-Abgasgesetzgebung sein. Seit 1. September 2017 werden die Abgas- und Verbrauchswerte bei allen neu eingeführten Motoren und Modellen angegeben. Ab 1. September 2018 müssen die Abgas- und Verbrauchswerte dann bei allen (Neu)-Fahrzeugen nach WLTP angegeben werden.

WLTP-Fahrzyklus

Beim WLTP wird der Fahrzyklus mit einer um 10 km/h höheren Höchstgeschwindigkeit als beim NEFZ gemessen. Die Messung enthält vier Phasen: bis 60, 80, 100 und 130 km/h. Außerdem ist die Durchschnittsgeschwindigkeit mit ca. 47 km/h deutlich höher als beim NEFZ (ca. 33 km/h). Der WLTP-Fahrzyklus dauert etwa 30 Minuten, wohingegen der NEFZ lediglich 20 Minuten vorsieht. Die Streckenlänge liegt bei 23 statt 11 km. Für das Testverfahren ist in der Prüfkammer eine Temperatur von 23° C vorgegeben, bei NEFZ war es bisher 20 - 30° C. Die Schaltpunkte werden nicht mehr statisch vorgegeben, sondern sind fahrzeugspezifisch frei wählbar. Anders als beim NEFZ werden individuelle Sonderausstattungen beim WLTP für Gewicht, Aerodynamik und Bordnetzbedarf (Ruhestrom) berücksichtigt. Stromverbrauchende Sonderausstattungen, wie die Klimaanlage oder Sitzheizung, bleiben für das Prüfverfahren ausgeschaltet.

Beim WLTP gibt es 3 Leistungsgewichtsklassen:

  • Klasse 1: bis einschließlich 22 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht
  • Klasse 2: bis einschließlich 34 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht
  • Klasse 3: ab 35 Kilowatt pro 1.000 kg Fahrzeuggewicht

Die in der EU typischen Fahrzeuge verfügen meistens über Leistungsgewichte größer als 34 kW/t und fallen daher fast ausnahmslos in die Klasse 3. Vans und Busse können auch in die Klasse 2 gehören.

Siehe auch:
NEFZ
RDE

Illustration eines Autos an einer NEFZ Prüfstation