Mechaniker nehmen die Batterie eines Elektroautos auseinander.

Ausbildungsberufe rund ums E‑Auto

Die technische Entwicklung von Fahrzeugen schreitet voran: Hybrid- und Elektrofahrzeuge sind längst auf deutschen Straßen angekommen. Der Wandel hin zu E-Fahrzeugen macht sich auch in der Berufswelt bemerkbar.

 

Die technische Entwicklung von Fahrzeugen schreitet voran: Hybrid- und Elektrofahrzeuge sind längst auf deutschen Straßen angekommen. Der Wandel hin zu E-Fahrzeugen macht sich auch in der Berufswelt bemerkbar.

 

Nicht nur Kfz-Mechatroniker_innen müssen sich auf neue Antriebssysteme einstellen. Es braucht auch jenseits der Produktionshallen und Werkstätten Fachkräfte, die sich um die nötige Infrastruktur kümmern. Aus diesem Grund entstehen in Deutschland neue Ausbildungs- und Weiterbildungsberufe, die Menchen für eine Tätigkeit in der boomenden Branche der Elektromobilität qualifizieren. In diesem Artikel stellen wir Ihnen unterschiedliche Berufswege vor.

Sie interessieren sich für einen Job in der Elektromobilität? Sie haben die Wahl zwischen

  • einer Ausbildung im Bereich der Elektronik,
  • einem Training im Umgang mit Hochvolt-Systemen,  
  • einer Weiterbildung als Techniker_in oder Berater_in,
  • oder einem Studium an einer deutschen Hochschule.

Geht es um Berufe in der Elektromobilität, stehen die Automobil- und Zulieferindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau im Fokus. Aber es gibt weitere Bereiche, die in Zukunft Spezialisten für eine elektrische Mobilität brauchen. Hierbei geht es um Energieversorger, Mobilitätsdienstleister, Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik, die technischen Handwerke und das Kfz-Gewerbe. Die folgenden zwei Ausbildungsberufe sind im Zuge der Elektromobilität besonders relevant.

Zwei Facharbeiter (Mann und Frau) stehen mit Helm und Laptop bei Sonnenaufgang vor Windkraftanlagen.
Auch ein Elektroauto verlangt noch nach Kfz-Mechatronikern und Ingenieuren.

Grundlegende Ausbildungsberufe

Ein Mann und eine Frau arbeiten im Labor an einem Bauteil eines Elektrofahrzeugs.
Fachkräfte sind auch im Feld der erneuerbaren Energien gefragt.  

Information zu Zertifikaten und Lehrgängen

Wer an eine bestehende Ausbildung anknüpfen möchte, um seinen beruflichen Schwerpunkt auf E‑Mobilität zu legen, hat mittlerweile viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Der TÜV RheinlandOpens an external link beispielsweise vermittelt Praxiswissen zur Installation und Instandsetzung von Wallboxen oder bildet zur Befähigung der Prüfung von Elektrofahrzeugen aus. Dabei lernen Mitarbeiter_innen, den betriebssicheren Zustand der firmeneigenen Fahrzeugflotte selbst zu überprüfen. Die Lehrgänge werden auch digital angeboten.

Bei der DEKRA AkademieOpens an external link gibt es Trainings zum Arbeiten mit Hochvoltsystemen. Für eine Teilnahme sind meist elektrotechnische Vorkenntnisse notwendig. Und am Fraunhofer IFAMOpens an external link können Kfz-Mechatronik-Ausbilder_innen sich in der Fachrichtung System- und Hochvolttechnik weiterbilden lassen, um anschließend neue Fachkräfte mit diesem Schwerpunkt anlernen zu können.

Weiterbildungen Elektromobilität

Eine staatlich anerkannte Weiterbildung zum/zur Techniker_in in der Fachrichtung ElektromobilitätOpens an external link kann man bundesweit an Fachschulen absolvieren. Voraussetzungen dafür sind eine abgeschlossene Ausbildung und mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Nach der zweijährigen Weiterbildung ist eine Beschäftigung sowohl im Fahrzeugbau als auch in Ingenieurbüros oder Energieversorgungsunternehmen möglich.

Die Qualifizierung zum/zur Berater_in für ElektromobilitätOpens an external link von der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK) ist für Fachkräfte mit Meisterprüfung oder ähnlich einschlägiger Erfahrung in einem technischen Beruf zugeschnitten. Der Lehrgang dauert sechs Monate. Nach erfolgreichem Abschluss berät man Betriebe, Kommunen und Endkunden bei der Einführung von alternativen Antriebssystemen.

Bildung mit direktem Draht zur Forschung: Studiengänge Elektromobilität

Es gibt mittlerweile mehrere Hochschulen, die einen Bachelor-Studiengang ElektromobilitätOpens an external link anbieten. Die Schwerpunkte innerhalb des Bereiches können variieren. Einzigartig ist beispielsweise das Studium der „Elektromobilität, Autonomes Fahren und Mobile Robotik“Opens an external link an der Technischen Hochschule Deggendorf, welches auch ein Praxissemester beinhaltet. Wer bereits ein Erststudium in den Bereichen Elektrotechnik oder Maschinenbau absolviert hat, kann sich auch im Master auf Elektromobilität fokussieren. Bei der Auswahl lohnt sich ein Blick auf das Curriculum der jeweiligen Hochschule, denn die Studiengänge sind entweder ingenieurwissenschaftlich (Master of Engineering) oder naturwissenschaftlich (Master of Science) ausgelegt. 

1.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
2.
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Volkswagen AG Disclaimer

3.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.