Der Rücken eines Feuerwehrmannes mit einer Feuerwehrjacke und Aufschrift Feuerwehr

Brand im Elektroauto: Löschen der Feuerwehr überlassen

Die Brandgefahr ist bei E-Autos so gering wie bei herkömmlichen Verbrennern. Aber falls der Akku eines Elektroautos doch einmal brennen sollte, ist das unbedingt ein Fall für die Feuerwehr. Handelsübliche Feuerlöscher, die in manchem Fahrzeug mitgeführt werden, sind ungeeignet. Nur große Mengen Wasser löschen bzw. kühlen einen Akku-Brand. (Bild: Getty Images)

Die Brandgefahr ist bei E-Autos so gering wie bei herkömmlichen Verbrennern. Aber falls der Akku eines Elektroautos doch einmal brennen sollte, ist das unbedingt ein Fall für die Feuerwehr. Handelsübliche Feuerlöscher, die in manchem Fahrzeug mitgeführt werden, sind ungeeignet. Nur große Mengen Wasser löschen bzw. kühlen einen Akku-Brand. (Bild: Getty Images)

Das erfahren Sie in diesem Artikel über die Brandgefahr im E‑Auto:  

  • Der Akku in Elektroautos ist durch die Bauweise sehr gut geschützt.
  • Dass die Batterie Feuer fängt, ist sehr unwahrscheinlich, selbst nach einem Unfall.
  • Kleinfeuerlöscher sind bei Akku-Bränden von E-Autos ungeeignet.
  • Die Feuerwehr ist gut auf das Löschen von brennenden Elektroautos eingestellt.

Feuerwehren sind gut auf den Einsatz bei Unfällen mit E-Autos vorbereitet. Meist bekommt die Feuerwehr auf dem Weg zu ihrem Einsatz bereits die Nachricht, dass es sich bei ein brennendes Auto mit Akku handelt. Die Notrufzentrale erfährt dies durch die Abfrage des Kennzeichens. Es schadet aber nicht, wenn man bei der Unfallmeldung den Feuerwehrleuten zusätzlich einen Hinweis gibt, dass sie es mit einem Elektroauto zu tun bekommen.

Mit Wasser den Brand eines Elektrofahrzeugs löschen

Ein Auto kann aus ganz unterschiedlichen Gründen Feuer fangen – vom Marderbiss, der einen Kurzschluss verursacht, bis zu überhitzten Bremsen. Hier unterscheiden sich Verbrenner im Prinzip nicht von Elektrofahrzeugen. Der Akku ist in den seltensten Fällen die Ursache für ein brennendes E‑Auto. Denn die Hochvoltbatterie im Unterboden ist sorgfältig abgeschirmt. Erst bei einem äußerst heftigen Aufprall kann es zu Schäden kommen, die dafür sorgen könnten, dass die einzelnen Batteriezellen nacheinander Feuer fangen. Das kann ablaufen wie bei einer Kettenreaktion und der Brand entfacht immer wieder neu. Das nennt man „thermisches Durchgehen“ oder „thermal runaway”. Die Temperaturen sind dabei extrem hoch, das Löschen bzw. Abkühlen des Akkus dauert entsprechend lange. Deshalb gilt: Einen Akku-Brand niemals selbst löschen, sondern die Feuerwehr verständigen! Ein Elektrofahrzeug muss anders gelöscht werden als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Um einen brennenden Akku zu löschen bzw. zu kühlen, braucht es sehr viel Wasser. Die Feuerwehr spritzt das Wasser aus sicherer Entfernung mit großem Druck nach Möglichkeit direkt auf die Batterie. 

Mit dem Kran zum Löschen ins „Wasserbad“

Eine weitere Methode ist, das brennende E‑Auto mit einem Mobilkran der Feuerwehr in einen herbeigeholten Container zu heben, der mit Löschwasser gefüllt ist. Das unterbindet das Wiederaufflammen des Akku-Brands. Allerdings ist diese Methode in Tiefgaragen oder anderen unzugänglichen Stellplätzen nicht anwendbar.

Feuerwehrmann mit Funkgerät vor Wache und Löschfahrzeugen
Die Feuerwehr ist längst auf das Löschen von Elektroautos eingestellt. (Bild: Getty Images)

Löschdecke für das brennende Fahrzeug

In Skandinavien ist E‑Mobilität schon weiter verbreitet als in Deutschland. Dort wurde eine bis zu 1.000 Grad hitzebeständige Löschdecke erfundenOpens an external link, in die Quarzsand eingewebt ist. Zwei Feuerwehrleute laufen bei einem Einsatz an den Seiten des brennenden Fahrzeugs vorbei. Dabei ziehen sie die Decke über das Elektroauto; diese wird dann durch Gewichte am Boden gehalten. Sauerstoff kann so nicht mehr die Flammen anfachen, der Brand kommt allmählich zum Erliegen. Auch in Deutschland wird diese Decke inzwischen von einigen Feuerwehren eingesetzt.

Für die Insassen gilt: Raus aus der Gefahrenzone 

Alle anderen Menschen am Unfallort, die nicht zu den Rettungsteams gehören, bringen sich am besten in Sicherheit. Sie können bei einem Fahrzeugbrand nicht helfen, das Risiko ist zu hoch und es fehlt an der richtigen Ausrüstung. Kleine Feuerlöscher mit Pulver oder Schaum, die in vielen Autos mitgeführt werden, sind bei einem Akku in Flammen völlig ungeeignet. Die Reichweite dieser Löscher ist zu gering, und wenn man zu nah ans Feuer geht, bringt man sich unnötig in Gefahr.

Wenn das Auto dann gelöscht ist, gelten für den beschädigten Akku besondere Vorschriften, damit von ihm keine Gefahr mehr ausgeht. Er wird von Fachleuten demontiert, entladen und abtransportiert.

Bester Schutz für die Batterie verringert Brandgefahr

Die Batterie eines Elektroautos ist bestmöglich geschützt, um die Brandgefahr bei einem Aufprall so gering wie möglich zu halten. Hersteller betreiben bei der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs einen hohen Aufwand, damit die Batterie nicht brennen kann. Sie ist im Unterboden verbaut und übersteht auch einen massiven Unfall meist unbeschadet. Im Notfall schaltet sich der Strom dank hochsensibler Sensoren sofort ab, damit keine Spannung mehr an der Batterie anliegt.

VW ID.3 in einem Grauton von vorne vor einem Gebäude
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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 14,0-12,9 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
Der ID.3 von Volkswagen hat im ADAC Crashtest die Bestnote erzielt.

 E-Autos bei einem Unfall mindestens so sicher wie Benziner

Auch der ADAC bestätigtOpens an external link, dass das Risiko eines Brandes bei einem Elektroauto gering ist. Grundsätzlich seien E-Autos bei einem Unfall genauso sicher wie Autos mit Verbrennungsmotor. Überzeugen Sie sich doch selbst von dem sicheren Gefühl der E‑Mobilität bei deiner Probefahrt mit einem ID. Modell bei einem Volkswagen HändlerOpens an external link in Ihrer Nähe. 

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2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
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    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.