Ein junger Mann in der Produktion der Automobilbranche.

Elektromobilität – ein Arbeitsmarkt voller Chancen

Die Elektromobilität bietet neue Möglichkeiten für einen sicheren und umweltbewussteren Straßenverkehr. Neben den Fahrzeugen selbst ist auch deren Produktion maßgeblich von dieser Veränderung betroffen. Da Elektroautos weniger komplex sind als Verbrenner, befürchten Kritiker einen massiven Arbeitsplatzverlust. Studien deuten jedoch an: Möglicherweise wird es durch die Umstellung mehr Arbeitsplätze geben als vorher. (Bild: Getty Images)

Die Elektromobilität bietet neue Möglichkeiten für einen sicheren und umweltbewussteren Straßenverkehr. Neben den Fahrzeugen selbst ist auch deren Produktion maßgeblich von dieser Veränderung betroffen. Da Elektroautos weniger komplex sind als Verbrenner, befürchten Kritiker einen massiven Arbeitsplatzverlust. Studien deuten jedoch an: Möglicherweise wird es durch die Umstellung mehr Arbeitsplätze geben als vorher. (Bild: Getty Images)

Das und mehr erfahren Sie hier über Job-Chancen durch die E‑Mobilität

  • Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel: Das gilt auch für den Arbeitsmarkt. 
  • E-Autos wirken im Aufbau einfacher – aber die Fahrzeugproduktion ist komplex und ausbaufähig. 
  • Innovationen in der Elektromobilität werden den Arbeitsmarkt weiterhin fordern. 

Neue Technik gleich Arbeitsverlust?

Die Folgen der Elektromobilität für den Arbeitsmarkt wirken zunächst wenig erbaulich. So bestehen Motor und Getriebe eines Verbrenners aus 1.400 unterschiedlichen Teilen. Bei einem Elektroauto sind es lediglich 200 Teile. Besonders der Antriebsstrang eines herkömmlichen Fahrzeugs ist um 70 Prozent komplexer als bei Autos mit Elektromotor. Aus diesem Grund fürchten viele Menschen einen großen Stellenverlust in der für Deutschland wichtigen Automobilindustrie. Zu Recht? 

Nein, zumindest nicht generell und längerfristig. Die Angst, dass revolutionäre neue Produktionsmethoden zu einem Stellenverlust führen, gab es bereits vor Jahrhunderten. Entsprechend führten große technologische Umbrüche regelmäßig zu Kritik – und auch zu kurzfristigen Krisen auf den Arbeitsmärkten. Deshalb warfen zum Beispiel französische Arbeiter während der industriellen Revolution ihre massiven Holzschuhe (französisch „Sabot“) in Mäh- und Dreschmaschinen. So protestierten sie gegen die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die damit einhergehenden Probleme und prägten das bis heute gebräuchliche Wort Sabotage.

Rückblickend kam es langfristig jedoch weder durch die industrielle Revolution, noch durch die Digitalisierung zu einem generellen Arbeitsplatzverlust. Lediglich die Art der benötigten Arbeit veränderte sich immer wieder – so auch heute.

Job-Entwicklungen durch Elektromobilität

Obwohl E-Autos auf der einen Seite einfacher zu montieren sind, ist jedoch gleichzeitig mehr zu tun als früher. Ein Beispiel hierfür ist – abermals – der Antriebsstrang. Bis zur rein elektrischen Zukunft vergeht noch etwas Zeit. Daher ist es zunächst notwendig, in den Fabriken konventionelle, elektrifizierte und rein elektrische Antriebsstränge gleichzeitig zu montieren. Hierzu sind zunächst viele neue Arbeitskräfte notwendig, mit entsprechenden Chancen für Auszubildende und Jobsuchende. Bis zum Jahr 2030 steigt der Personalbedarf bei der Montage von Antriebssträngen voraussichtlich um rund 20 Prozent.  

Auch die Zulieferer profitieren. So gilt es beispielsweise, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aufzubauen. Die Produktion von Batteriezellen benötigt in Zukunft ebenfalls zahlreiche neue Arbeitskräfte. Ein weiterer Wachstumsmotor ist die Digitalisierung. Die Softwareentwicklung nimmt voraussichtlich einen immer größeren Teil der Produktion ein, weshalb hier großes Potenzial für den Arbeitsmarkt besteht.

Zu sehen ist eine Frau, die auf einen Bildschirm zeigt. Darauf ist ein Auto zu erkennen. Rechts daneben befindet sich eine weitere Person im Anschnitt.
Digital zusammenarbeiten: Die Softwareentwicklung nimmt voraussichtlich einen immer größeren Teil der Produktion ein, weshalb hier großes Potenzial an Arbeitsplätzen besteht. (Bild: Adobe Stock)

Der rechtzeitige Umstieg ist wichtig

Ein rechtzeitiger Umstieg auf die Elektromobilität trägt zudem dazu bei, dass die Automobilindustrie in Deutschland langfristig erhalten bleibt. Länder wie China sind uns in dieser Hinsicht weit voraus. So produziert das Land im Jahr 2022 voraussichtlich Batteriezellen mit einer Leistung von insgesamt 2.393 Gigawattstunden. Deutschlands Produktion erreicht lediglich einen Wert von 63 Gigawattstunden. Gleichzeitig sind rund drei Viertel aller in Deutschland produzierten Autos für den Export bestimmt. Um konkurrenzfähig zu bleiben ist es daher wichtig, nicht zu lange auf überholte Technologien zu setzen. Nur mithilfe von Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität und ihren Innovationen ist es möglich, Deutschland weiterhin als starken Standort für die Wirtschaft zu etablieren und Arbeitsplätze zu erhalten bzw. neue zu schaffen.

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  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.