Ausschilderung der berühmten Route 66 auf dem Asphalt

E-Mobility in den USA: Förderung auch für deutsche Marken

Was die Anzahl der zugelassenen E-Autos angeht, liegen die USA weltweit hinter China auf dem zweiten Platz. Die US-Regierung strebt unter anderem eine Ausweitung der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos und Investitionen in Ladestationen an. (Bild: Getty Images)

Was die Anzahl der zugelassenen E-Autos angeht, liegen die USA weltweit hinter China auf dem zweiten Platz. Die US-Regierung strebt unter anderem eine Ausweitung der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos und Investitionen in Ladestationen an. (Bild: Getty Images)

Das und mehr erfahren Sie hier über Elektromobilität in den USA:

  • Der weltweite E‑Auto-Boom ist auch in den USA spürbar.
  • Die US-Regierung hat beschlossen, die staatliche Förderung für den Kauf von Elektroautos auszuweiten.
  • Die Höhe der Fördermittel ist davon abhängig, ob die E-Autos in den USA gefertigt werden.
  • Volkswagen of America hat damit begonnen, das Werk im Süden der USA auf die Produktion von Elektroautos umzurüsten.
  • Bis 2030 sollen 500.000 neue Ladestationen in den Vereinigten Staaten installiert werden.

E‑Auto-Neuzulassungen: Deutschland überholt USA

Neben China und skandinavischen Ländern gelten die USA als Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Schließlich stammt auch das erste serienmäßig gefertigte Auto mit Lithium-Ionen-Batterie aus dem US-Staat Kalifornien. Doch während die Neuzulassungen von Elektroautos in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen hatten – von 2017 bis 2018 gab es ein Wachstum von mehr als 70 Prozent –, hat der Zuwachs zuletzt wieder nachgelassen. 2019 wurden knapp 242.000 Elektroautos angemeldet. Ein Jahr darauf waren es in Deutschland sogar erstmals mehr als in Amerika: 395.000 Elektroautos wurden hier 2020 zugelassen.

US-Präsident Joe Biden möchte den Absatz wieder ankurbeln: Mit einem Infrastrukturpaket, das laut Medienberichten Investitionen in Höhe von umgerechnet 840 Milliarden Euro vorsieht. Der US-Senat hat einen entsprechenden Gesetzentwurf im August 2021 fertiggestellt. Rund 174 Milliarden sollen in den Ausbau der Elektromobilität beziehungsweise der Ladeinfrastruktur investiert werden. Zudem sieht der Plan Investitionen in elektrischen ÖPNV und elektrisch betriebene Schulbusse vor. Ein wichtiger Teil sind darüber hinaus Anreize für den Kauf von Elektroautos im Sinne von Zuschussprogrammen.

Förderung für Elektroautos wird ausgeweitet

Um den Absatz von E-Autos zu steigern, sieht der Gesetzentwurf eine Ausweitung der staatlichen Förderung vor. Bisher profitieren davon nur Hersteller, die weniger als 200.000 E-Autos verkauft haben. Dieses Limit soll mit dem "Clean Energy for America"-Gesetz abgeschafft werden

Bündel von Hundert-Dollar-Scheinen liegen auf einem Haufen.
Mit einer Ausweitung der Kaufprämie für Elektroautos möchte die US-Regierung den Absatz ankurbeln. (Bild: Getty Images)

Bis zu 12.500 Dollar Förderung  

Der grundlegende Fördersatz für Elektroautos sind 7.500 US-Dollar. Sollte das Gesetz entsprechend des Vorschlages verabschiedet werden, könnten künftig für Elektroautos, die in den USA gefertigt wurden, insgesamt bis zu 12.500 Dollar (ca. 10.500 Euro) Förderung möglich werden – und damit etwas mehr als in Deutschland, wo es mit der Innovationsprämie derzeit maximal 9.000 Euro Umweltbonus gibt.1 Die Obergrenze für förderfähige Elektrofahrzeuge in den USA liegt bei einem Preis von 80.000 Dollar und damit umgerechnet nur knapp über dem Limit in Deutschland, das bei einem Netto-Listenpreis von 65.000 Euro liegt.

Vorteile für deutsche Hersteller  

Die Förderung könnte auch bedeuten, dass bald mehr Volkswagen ID. ModelleOpens an external link in den USA unterwegs sind. Denn sie kann auch für Modelle von deutschen Herstellern beantragt werden, die eigene Werke in den Vereinigten Staaten haben – wie Volkswagen.

Ab 2022 soll im Volkswagen Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee der Elektro-SUV ID.4 vom Band laufen. Volkswagen of America hat bereits 2019 damit begonnen, das Werk im Süden der USA umzurüsten, sodass dort Fahrzeuge auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) für den nordamerikanischen Markt gefertigt werden können.  

Skyline der Stadt Chattanooga im US-Staat Tennessee
Bereit für die Zukunft der E-Mobility: In Chattanooga im US-Staat Tennessee sollen elektrische Volkswagen-Modelle produziert werden. (Bild: AdobeStock)

Eine halbe Million neue Ladestationen  

15 Milliarden Dollar möchte die US-Regierung in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos investieren. Derzeit können Fahrerinnen und Fahrern von E-Autos in den Vereinigten Staaten an 41.000 Stationen laden, wie das Nachrichtenportal CNBC berichtet, 5.000 davon seien Schnelllader. Bis 2030 sollen laut Bidens Plan 500.000 neue Ladestationen installiert sein. Und auch Deutschland plant eine massive Ausweitung der Ladeinfrastruktur: Das Bundeskabinett hat bereits im Jahr 2019 das "Klimaschutzprogramm 2030" beschlossen, der darin enthaltene "Masterplan LadeinfrastrukturOpens an external link" sieht unter anderem die Installation von einer Million öffentlich zugänglicher Ladepunkte vor.  

Diskussion um Steuer für Elektroautos  

In Deutschland gibt es nicht nur im Alltag viele Vorteile für Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen, sie können außerdem von steuerlichen Vorteilen profitieren. Um zusätzliche Anreize zum Umstieg auf E‑Mobilität zu schaffen, beinhaltet auch der Plan von US-Präsident Biden Steuervergünstigungen. 

In einigen Bundesstaaten gibt es allerdings eine Diskussion um die für Elektrofahrzeuge entfallende Benzinsteuer (drei Euro-Cent pro Liter), über die die Instandhaltung von Straßen finanziert wird. Einige US-Staaten, wie beispielsweise Florida oder Oklahoma, haben deshalb im Juli 2021 beschlossen, mit einer Gebühr oder einer Sondersteuer für Elektrofahrzeuge (entweder bei der Anmeldung oder an der Ladesäule) die Einbußen auszugleichen. Für Plug-in-Hybride sollen diese Abgaben etwas geringer ausfallen als für rein elektrische Autos.

In Deutschland werden E-Autos nicht nur mit Kaufprämien, sondern auch steuerlich gefördert: Welche Fördermöglichkeiten und steuerlichen Vorteile es hier für E-Autos und Plug-in-Hybridfahrzeuge gibt, erfahren Sie auch bei Ihrem Volkswagen Händler vor Ort. Buchen Sie doch gleich eine Probefahrt oder nutzen Sie unseren Online-Konfigurator, um Ihr Traumauto zusammenzustellen!  

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2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Antrags auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen, sofern das Fahrzeug nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zugelassen wird. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden, es sei denn, der jeweilige Fördermittelgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschlossen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Das Fahrzeug muss mindestens 6 Monate in Deutschland auf den/die Antragsteller(in) zugelassen werden. Wird das Fahrzeug geleast kann die jeweils volle Fördersumme nur ab einem Leasingzeitraum von mindestens 24 Monaten gewährt werden. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.   
Beim Erwerb eines neuen reinen Elektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 derzeit Euro 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird. 
Beim Erwerb eines neuen Hybridelektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 6.750 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 4.500 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.250 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 Euro derzeit 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird.  
Beim Erwerb eines gebrauchten reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus derzeit insgesamt EUR 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), bei einem gebrauchten Hybridelektrofahrzeug derzeit insgesamt 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro). Das Fahrzeug muss nach dem 04.11.2019 in der EU erstzugelassen sowie nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zweitzugelassen worden sein. Das Fahrzeug darf maximal für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten erstzugelassen gewesen sein und eine Laufleistung von maximal 15.000 Kilometern aufweisen. Das Fahrzeug darf noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung eines anderen Mitgliedsstaates der EU gefördert worden sein. Der Umweltbonus kann gewährt werden, sofern der Kaufpreis des Gebrauchtfahrzeugs maximal einen Schwellenwert erreicht, der aus 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen) abzüglich des Bruttoherstelleranteils gebildet wird. Entsprechendes gilt für Leasingfahrzeuge. 
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Die Gewährung des Herstelleranteils am Umweltbonus berechtigt nicht automatisch zum Erhalt des Bundesanteils. 
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Der Antrag auf Gewährung des Bundesanteils am Umweltbonus muss bei Zulassung nach dem 04.11.2019 spätestens ein Jahr nach Zulassung über das elektronische Antragsformular unter www.bafa.de eingereicht werden. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) und/oder eines Gebrauchtfahrzeugs müssen beim BAFA spätestens bis zum 31.12.2021 gestellt werden. 
Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025. 
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.