Innenraum des neuen VW ID.4 GTX

Wie man ein E‑Auto einfährt  

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ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+

Wie man ein E‑Auto einfährt  

Endlich ist das neue Elektroauto da! Auf den ersten Kilometern sollten beim Einfahren ein paar Kleinigkeiten beachtet werden.

Das erfahren Sie hier über das Einfahren eines E-Autos:

  • Der elektrische Antrieb muss nicht eingefahren werden.
  • Fahrwerk, Bremsen und Reifen profitieren jedoch von einer Einfahrphase.
  • Ein gemäßigter Fahrstil kommt der Haftungsentwicklung der Reifen zugute.

Endlich ist es so weit: Sie können Ihr neues Elektroauto in Empfang nehmen! Wer würde da nicht am liebsten sofort einsteigen und Gas – oder besser: Strom – geben? Schließlich haben Neuwagen ihren ganz eigenen Charme. Zu wissen, dass man der erste ist, der das Auto richtig fährt – ein unbeschreibliches Gefühl. Und erst dieser Duft nach neu, herrlich. Aber ist es überhaupt gut fürs Elektrofahrzeug, wenn man sofort testet, wie die Beschleunigung ist? Oder sollte man es eher langsam angehen lassen und das Auto erst einmal einfahren? Und brauchen bestimmte Komponenten vielleicht sogar in den ersten Tagen besondere Aufmerksamkeit?

Von Verbrennern kennt man es ja: Auch wenn das Thema bei den neueren Autogenerationen nicht mehr so strikt gesehen wird, raten viele Experten und Hersteller dazu, Neuwagen einzufahren. Das bedeutet unter anderem, dass man auf den ersten 1.000 bis 3.000 Kilometern hochtouriges Fahren vermeiden sollte. Ein Benziner kommt bestenfalls nicht über 4.500 Umdrehungen, ein Diesel nicht über 3.500 Umdrehungen. Besonders wichtig ist das Einfahren für Motor und Getriebe. Denn während der Fahrt reiben mechanische Teile wie beispielsweise Kolben und Zylinder aneinander. Der Einfahrprozess ermöglicht es den Komponenten, sich optimal einzulaufen. Zudem können sich Motor, Getriebe, Fahrwerk und Bremsen aufeinander abstimmen. Ist das passiert, harmonieren sie noch besser miteinander und können ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten.

Elektromotor direkt startklar

Bei Elektroautos verhält sich das Thema Einfahren ähnlich wie bei einem Verbrenner. Allerdings benötigen nicht alle Komponenten eines E-Fahrzeugs eine Einfahrphase – wie beispielsweise der Elektroantrieb. Dieser muss nicht eingefahren werden, im Gegensatz zum Fahrwerk und damit unter anderem Stoßdämpfer, Bremsen und Reifen.

Auto auf einer Straße im Sonnenuntergang

Auch Reifen brauchen eine Einfahrzeit. Erst danach bieten sie einen optimalen Grip.

Bremsen benötigen Einbremsphase

In der Regel braucht es nur wenige Bremsungen, damit die Bremsen gut eingefahren sind und Bremsbacke sowie Bremsscheibe sich aufeinander abgestimmt haben. Die volle Bremsleistung erreicht ein Fahrzeug nach circa 500 Kilometern. Zuvor kann es sein, dass Sie für die gleiche Bremswirkung stärker bremsen müssen. Daran sollten Sie bei den ersten Fahrten mit Ihrem neuen Elektroauto denken, raten die Experten vom ADACOpens an external link. Aber keine Sorge: Sie können auch in dieser Anfangsphase natürlich eine Vollbremsung machen. Wer Bremsen und Bremsbeläge schonen möchte, vermeidet allerdings – wenn möglich – harte Bremsmanöver.

 

Neue Reifen schonen

Neue Reifen verfügen erst dann über einen maximalen Grip, wenn sie einige hundert Kilometer gefahren sind. Das gilt generell für alle neue Reifen – unabhängig davon, ob es sich um die Reifen an einem Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Bei der Herstellung von Reifen wird Schmiermittel verwendet. Mögliche Rückstände, die die Bodenhaftung beeinträchtigen können, werden erst durchs Fahren abgetragen. Deshalb sollte man die ersten knapp 500 Kilometer behutsam bremsen, beschleunigen und abbiegen. Ein gemäßigter Fahrstil kommt der Haftungsentwicklung der Reifen zugute. Zudem ist ausreichender Abstand zum Vordermann noch wichtiger als sonst. Denn es kann sein, dass der Bremsweg etwas länger ist.

Fahrwerk nicht maximal belasten

Im Hinblick auf die Leistung ist das Einfahren für das Fahrwerk weit weniger relevant als für Bremsen oder Reifen. Allerdings halten Stoßdämpfer, Federn und Achsgelenke oftmals länger, wenn sie anfangs nicht gleich einer Höchstbelastung ausgesetzt werden. Beladen Sie Ihr Elektroauto also nicht gleich zu schwer und fahren Sie gemäßigt durch Kurven und über unebene Straßen.

Der neue VW ID.4 GTX auf einer Bergstraße
Anfangs nicht zu rasant durch Kurven fahren schont das Fahrwerk des neuen Volkswagen ID.4 GTX ().

E‑Auto-Batterie: für eine lange Lebensdauer

Auch die Lebensdauer des Akkus lässt sich erhöhen. Insbesondere das Thema Laden entscheidet stark darüber, wie lange die Batterie Ihres Elektro-Fahrzeugs ohne Leistungseinbußen funktioniert. Im Idealfall ist der Akku zwischen 20 und 80 Prozent geladen. Eine komplette Voll- oder Entladung sollten Sie hingegen vermeiden. Für den Fall, dass eine längere Fahrt ansteht, können Sie die Batterie natürlich vollständig laden – Sie sollten dann aber auch möglichst zeitnah starten. Verzichten sollte man zudem auf zu häufige Schnellladungen. Empfehlenswert ist es, den Akku regelmäßig warten zu lassen. Beachten Sie die Hinweise in der Betriebsanleitung und die Batteriepflegehinweise.

Fazit: Ein Elektroauto einfahren ist nicht schwer

Es ist also kein Problem, ein Elektroauto einzufahren. Generell gilt: Auto und Komponenten sollten bei den ersten Fahrten bestenfalls keine Höchstleistungen abverlangt werden. Wer überlegt, nicht zu schnell und vorausschauend fährt, macht in der Regel alles richtig. Und schon bald können Sie sich in Ihr Elektroauto setzen, aufs Strompedal treten und sich von der mehr als sportlichen Beschleunigung begeistern lassen. Denn in nur 9,0 Sekunden beschleunigt der ID.4 von Volkswagen mit 125 kW Systemleistung und 52 kWh Netto-Batterie-Energieinhalt (+Performance Upgrade) von 0 auf 100 km/h (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 16,3-15,5; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+.). Bei den auf dem Pro Performance Modellen mit 150 kW Systemleistung sind es sogar nur 8,5 Sekunden (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 17,5-16,1; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+.) – ohne Schalten oder Verzögerung. Fahrspaß pur!

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ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.