Ein Elektroauto fährt eine mit Schnee bedeckte Fahrbahn in einem Waldstück entlang

Elektroautos mit Allradantrieb

Das Plus an Sicherheit und Fahrspaß hat Modelle mit Allradantrieb in den vergangenen Jahren immer beliebter werden lassen. Dieser Trend wird sich auch im Zeitalter der E‑Mobilität weiter fortsetzen: Jetzt starten Elektroautos mit Allradantrieb so richtig durch.

Das Plus an Sicherheit und Fahrspaß hat Modelle mit Allradantrieb in den vergangenen Jahren immer beliebter werden lassen. Dieser Trend wird sich auch im Zeitalter der E‑Mobilität weiter fortsetzen: Jetzt starten Elektroautos mit Allradantrieb so richtig durch.

Das und mehr erfahren Sie hier über E-Autos mit Allradantrieb:

  • Ein Allradsystem erhöht sowohl den Fahrspaß als auch die Sicherheit.
  • Die neuen Elektro-SUV mit Allrad sind besonders leistungsstark.
  • Der intelligente Allradantrieb in Elektroautos funktioniert anders, als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

4x4: Die Vorteile des Allradantriebs

Beginnen wir mit einem kurzen Blick in die Historie des Automobilbaus. Oberstes Ziel bei der Entwicklung des Allradantriebs war zweifellos, Fahrzeuge geländetauglich zu machen – für den anspruchsvollen Einsatz abseits befestigter Straßen. Doch auch auf Asphalt ist die 4x4-Formel von Vorteil: Vier angetriebene Räder bieten in Sachen Traktion mehr Möglichkeiten als zwei, was sowohl der Sicherheit als auch dem Fahrspaß dient.

Eine steinige Offroad-Piste schlängelt sich einen Berg hinauf, im Hintergrund erhebt sich eine Metropole
Mehr Fahrspaß und mehr Sicherheit: Vier angetriebene Räder bieten mehr Möglichkeiten als zwei.

Auf schneebedeckter Fahrbahn und bei starker Nässe haben Modelle mit Allradantrieb einen sichereren Halt. Die Allrad-Technologie verbessert auf nahezu jedem Untergrund die Traktion und die Fahrdynamik. Sie stellt die ideale Verbindung zwischen Auto und Straße her. Vor allem sportliche Autos mit hoher PS-Leistung profitieren von der ständigen Weiterentwicklung der 4x4-Technik: Dank achs- oder sogar radselektiver Momentenverteilung können sie ihre teils extreme Leistung viel besser in Vortrieb umsetzen. Differenziale verteilen dabei die Kraft auf Vorder- und Hinterachse und gleichen Drehzahlunterschiede an inneren und äußeren Rädern in Kurven aus. Eine Quer-Differenzialsperre kann diese Funktion bei schnellen Kurvenfahrten kurzzeitig aufheben und so die Kraft auf die äußeren Räder leiten, die bessere Bodenhaftung haben als die inneren. Dadurch ermöglicht sie eine präzisere Fahrweise.

Elektro- vs. Verbrennungsmotor: So kommt die 4x4-Power zum Rad

Wie kommt die Power auf die Straße? Damit die Antriebskraft eines Verbrennungsmotors an allen vier Rädern ankommt, bedarf es einer ausgeklügelten Verteilertechnik. Bei Modellen mit quer eingebauten Motoren ist das Allrad-System mit einer elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung weit verbreitet. Primär werden hier die vorderen Räder angetrieben. Erst wenn die Elektronik einen Traktionsverlust bemerkt, schaltet sie die Hinterräder über eine Antriebswelle dazu. 

Bei Elektrofahrzeugen sieht das etwas anders aus. Ein E‑Auto mit Allradantrieb kann man auch ohne aufwändige technische Konstruktionen bauen. Wellen, die den Frontmotor mit der angetriebenen Hinterachse verbinden, haben ausgedient. Kurz gesagt: Mitteltunnel, adé!

Perfektes Zusammenspiel: Zwei E-Motoren

Bei Allrad-Elektroautos wird die Antriebskraft dort erzeugt, wo sie gebraucht wird. Dabei kommen mehrere E-Maschinen zum Einsatz: bis zu vier Stück! Weil Radnabenmotoren, die jeweils eines der vier Räder antreiben, aufgrund bauartbedingter Nachteile nicht für den Serieneinsatz geeignet sind, hat sich der Dualmotor durchgesetzt: ein Allrad-Konzept mit zwei Elektromotoren. Zusätzlich zum E-Motor auf der Hinterachse gibt ein weiterer seine Kraft direkt an die Vorderachse ab. Das perfekte Zusammenspiel der beiden elektrischen Kraftpakete wird im E‑Auto elektronisch geregelt.

Der ID.4 GTXOpens an external link mit 77 kWh-Batterie (), der im Frühjahr 2021 seine Weltpremiere in BerlinOpens an external link feierte, ist das erste Elektro-SUV mit Allradantrieb von Volkswagen

Das neue GTX-Label am Heck des VW ID.4 GTX
Elektroautos mit Allradantrieb: Die vollelektrische ID. Familie von Volkswagen wird um die Performance-Marke GTX erweitert ().

Im Detail: Die Allrad-Technik des ID.4 GTX

Der ID.4 GTX () ist ein echter Vorreiter für Volkswagen. Das Layout seines vollelektrischen Allradantriebs ist völlig neu aufgebaut: Es besteht aus zwei E-Maschinen, die jeweils über ein 1-Gang-Getriebe die Hinter- beziehungsweise Vorderräder antreiben. An der Hinterachse arbeitet eine permanent erregte Synchronmaschine (PSM), an der Vorderachse ist eine Asynchronmaschine (ASM) montiert.

Die Allrad-Strategie beruht auf einer intelligenten Steuerung: Sie entscheidet in Sekundenbruchteilen, wie das verfügbare Antriebsmoment auf die beiden E-Motoren aufgeteilt wird. In vielen Fahrsituationen übernimmt die PSM an der Hinterachse den Antrieb alleine. Wird eine sportliche Fahrweise gewünscht oder noch höhere Traktion gebraucht, schaltet sich die ASM an der Vorderachse dazu – ohne dass die Fahrerin oder der Fahrer davon etwas bemerkt.

Im Hintergrund läuft permanent ein Abwägungsprozess ab, der neben dem Fahrspaß auch die Reichweite im Blick hat. So entsteht ein effizientes und gleichzeitig sportliches Fahrerlebnis. 

Gute Nachrichten für Menschen mit großem Transportbedarf: Dank seines Dualmotor-Allradantriebs bietet der ID.4 GTX () eine erhöhte Anhängelast. Die elektrisch ausklappbare Anhängevorrichtung ist für Lasten bis zu 1.400 Kilogramm ausgelegt

Rekuperation: Bremsenergierückgewinnung für mehr Reichweite

Für eine maximale Reichweite sind effizientes Fahren und ein intelligentes Rekuperationskonzept wichtige Faktoren. Im ID.4 GTX () entscheidet die Fahrerin oder der Fahrer mit dem Gangwahlschalter ob das Elektro-SUV frei dahin rollen oder Energie rückgewinnen soll – sobald man den Fuß vom Fahrpedal nimmt.

Das Elektro-SUV kann bis etwa 0,3 gOpens an external link Verzögerung elektrisch bremsen und dabei Energie zurückgewinnen. Erst darüber verzögern zusätzlich die hydraulischen Radbremsen. Bei zahlreichen leichten und mittleren Bremsvorgängen übernimmt der Motor im Heck (PSM) die Verzögerung ganz allein, in einigen Situationen beteiligt sich auch der vordere Motor (ASM) an der Bremsenergierückgewinnung.

Neue Performance-Marke GTX ist bilanziell CO2 neutral hergestellt

Nach GTI, GTD und GTE setzt Volkswagen die Erfolgsgeschichte der sportlichen Topmodelle mit dem neuen Label GTX fort – und überführt sie damit in die Welt der E‑Mobilität. Der ID.4 GTX () hat den Anfang gemacht, wird aber nicht das einzige elektrische Modell mit Allradantrieb bleiben. Auch vom Elektro-Crossover ID.5 (seriennahe Studie), der voraussichtlich Ende 2021 auf den deutschen Markt kommt, ist eine GTX-Version geplant. Ihr Volkswagen Händler vor Ort informiert Sie gerne über anstehende Neuheiten und aktuelle Modelle.

1.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

3.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

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