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Gut geschützt: So wird Elektrosmog in E-Autos abgeschirmt

Mobilfunk, W-LAN und Elektrogeräte verursachen elektromagnetische Felder. Das Gleiche gilt für elektrische Komponenten in Elektroautos. Ein gesundheitliches Risiko besteht laut Untersuchungen im Auftrag der EU und der Bundesregierung aber nicht: Bauteile, die Strahlung abgeben können, werden wirksam abgeschirmt. (Bild: Getty Images)

Mobilfunk, W-LAN und Elektrogeräte verursachen elektromagnetische Felder. Das Gleiche gilt für elektrische Komponenten in Elektroautos. Ein gesundheitliches Risiko besteht laut Untersuchungen im Auftrag der EU und der Bundesregierung aber nicht: Bauteile, die Strahlung abgeben können, werden wirksam abgeschirmt. (Bild: Getty Images)

Das erfahren Sie hier zu Elektrosmog in Elektroautos:

  • Von Elektrosmog in E-Autos geht laut Untersuchungen im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz keine gesundheitliche Gefahr aus. 
  • Isolierungen und Ummantelungen schirmen elektrische Komponenten in E-Autos ab.
  • E-Modelle von Volkswagen unterschreiten die gesetzlichen Normen für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).

Immer mehr elektromagnetische Felder

Mit dem Trend zur Elektromobilität haben auch die Themen EMV und Elektrosmog an Bedeutung gewonnen. Unter dem EMVG (Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetz) sind Normen für die Immission elektromagnetischer Felder festgelegt, um mögliche gesundheitliche Schäden durch deren Wirkung auf Umwelt und Menschen zu verhindern. Immer mehr Elektrogeräte begleiten uns durch den Alltag, immer leistungsfähigerer Mobilfunk mit LTE und 5G erhöht den Einfluss durch künstlich erzeugte elektromagnetische Felder. Dabei wird unterschieden zwischen hochfrequenten und niederfrequenten elektrischen oder magnetischen Feldern.

Hochfrequente elektrische oder magnetische Felder mit einem höheren Schwingungsbereich (100 Kilohertz bis 300 Gigahertz) können über lange Entfernungen reichen und werden beispielsweise durch W-LAN und Mobilfunk abgegeben. Niederfrequente elektrische oder magnetische Felder entstehen dagegen bei der Nutzung von Strom – zum Beispiel in der Umgebung von Hochspannungsleitungen, elektrischen Geräten oder Stromkabeln.

Die erhöhte Beeinflussung der Umwelt durch diese verschiedenen Phänomene wird umgangssprachlich als Elektrosmog bezeichnet. Und den verursachen grundsätzlich auch Elektroautos. Das bedeutet aber kein Gesundheitsrisiko. Denn Autohersteller müssen gesetzliche EMV-Normen einhalten. Konkret geben die Normen vor, dass alle elektrischen Bauteile abgeschirmt sein müssen, um Störeffekte zu verhindern. Elektroautos und Plug-in-Hybride müssen darauf geprüft werden. Erst danach wird die Betriebserlaubnis erteilt. Nach derzeitigem Wissensstand sind nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BFS) bei Einhaltung dieser Grenzwerte keine gesundheitsschädlichen Effekte zu erwarten. Die Volkswagen ID. Modelle unterschreiten diese gesetzlichen Normen deutlich.

Elektromagnetische Verträglichkeit in E-Autos 

Die Grenzwerte gelten für Verbrenner genauso wie für E-Fahrzeuge: Durch eine immer größere Anzahl an elektrischen oder elektronischen Komponenten wie Steuergeräte, Computerchips oder die Sitzheizung haben auch Autos mit herkömmlichem Antrieb immer mehr Elektrosmog-Quellen an Bord. Für jedes Bauteil, das Elektrosmog verursacht, gibt es einen jeweiligen Grenzwert, der eingehalten werden muss.

Untersuchungen des BFS haben bereits vor einigen Jahren gezeigt, dass die Magnetfelder in E-Autos weniger von der Leistung des Elektromotors selbst, als vielmehr von der Position bestimmter Elemente wie etwa der Batterie sowie Kabeln abhängen.

Infotainment-Display im Cockpit eines Autos.
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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 14,0-12,9 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
In modernen Autos gibt es zahlreiche Elektrosmog-Quellen – auch in Verbrennern. Denn schon die Bordelektronik gibt elektromagnetische Strahlen ab.

Technisches Design ist entscheidend

Der Aufbau eines Elektroautos kann also entscheidend dazu beitragen, potenziell schädliche Frequenzen von den Insassen fernzuhalten. Die Hersteller haben deshalb Isolierungen und Ummantelungen entwickelt, um den Elektrosmog in und um das Fahrzeug zu reduzieren. Die betreffenden elektrischen Elemente dürfen nicht zu nah beieinander liegen, müssen aber ihrerseits auch vor Störungen von außen geschützt werden, damit sich die potenzielle Strahlung nicht aufaddiert. Darauf muss das Design eines Elektro- oder Hybridautos präzise abgestimmt werden. 

Volkswagen stellt hohe Anforderungen an die eingesetzten Komponenten. EMV wird schon früh in der Entwicklungsphase von Elektroautos berücksichtigt. Um die mögliche Strahlenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten, werden die Hauptstromkabel außerhalb des Innenraums verlegt, der metallisch durch einen sogenannten faradayschen Käfig abgeschirmt ist. Außerdem werden die Antriebe verkapselt und spezielle ausgelegte Filter für die Hochvolt-Komponenten eingesetzt. Beim ID.3 sind die Kabel beispielsweise zwischen Batterie und E-Motor so kurz wie möglich gehalten, um die Abgabe von Magnetfeldern durch Kabel zu verringern. 

Blick ins Cockpit: Eine Frau fährt ein Elektroauto.
Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos müssen sich keine Sorgen über Elektrosmog machen. (Bild: Adobe Stock)

Elektrosmog-Messungen in E-Autos und Verbrennern

Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt ("EM safety and Hazards mitigation by proper EV designOpens an external link") hat Quellen elektromagnetischer Strahlung in Autos untersucht. Die Messungen haben ergeben, dass die Unterschiede zwischen Verbrennern und E-Autos bezüglich der Magnetfeldexposition zu vernachlässigen sind. 

Gemessen wurde in den Innenräumen verschiedener Fahrzeuge mit und ohne Elektromotor. Dafür wurden Sensoren auf Kopf, Brust und Füßen der Testpersonen angebracht. Die gemessene Stärke der Magnetfelder betrug weniger als 20 Prozent der von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) empfohlenen Grenzwerte. 

Die verschiedenen in den vergangenen Jahren durchgeführten Untersuchungen belegen: Das Fahren mit einem Elektroauto birgt kein gesundheitliches Risiko durch die Einwirkung von Elektrosmog.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
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    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.