Eine Frau lehnt entspannt an ihrem blauen Volkswagen ID. 3, während dieser lädt.

Maximale Reichweite: Effizientes Fahren und neue Technik

Bei Elektroautos verhält es sich mit dem Verbrauch wie bei Verbrennern: Je sparsamer man fährt, desto weiter kommt man. Der Volkswagen ID.3 hat bewiesen, wie weit: 531 Kilometer. Das ist weit mehr als die offiziell ausgewiesene größte Reichweite des Elektoautos – und ein Rekord.

1.
ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++

Bei Elektroautos verhält es sich mit dem Verbrauch wie bei Verbrennern: Je sparsamer man fährt, desto weiter kommt man. Der Volkswagen ID.3 hat bewiesen, wie weit: 531 Kilometer. Das ist weit mehr als die offiziell ausgewiesene größte Reichweite des Elektoautos – und ein Rekord.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die größte Reichweite für Ihr E‑Auto erzielen: 

  • ID.3 legt 531 Kilometer ohne Nachladen zurück.
  • Hypermiling (hocheffizientes Fahren) steigert die elektrische Reichweite.
  • Ruhige Fahrweise und Fahren im Windschatten senken den Verbrauch.
  • Festkörperakkus sollen schon bald neue Reichweiten-Standards schaffen.

Felix Egolf hat mit einem vollelektrischen Volkswagen ID.3 und mit nur einer Batterieladung 531 Kilometer von Zwickau bis nach Schaffhausen (Schweiz) zurückgelegt. Damit hat der Schweizer einen ersten Rekord für die E‑Auto-Reichweite aufgestellt. Der ID.3 1st Pro Performance mit 58 kW-Batterie (Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,4 kWh/100 km (NEFZ); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse A+++) hat damit außerdem die kundennahe Reichweitenspanne von 300 bis 420 Kilometern Reichweite, die Volkswagen angibt, um ganze 100 Kilometer übertroffen.2

Die Rekordfahrt zeigt, wie viel E-Fahrzeuge leisten können, wenn man effizient fährt. Und dabei muss man nicht unkomfortabel unterwegs sein, um den Verbrauch zu senken. Im Gegenteil: Felix Egolf hatte während der Fahrt mit dem elektrischen Kompaktwagen zusätzliche Stromverbraucher wie Navigation, Tagfahrlicht, Radio und Lüftung teilweise oder dauerhaft eingeschaltet. Der Verbrauch lag trotzdem bei nur 10,9 kWh/100 km. Der Normalverbrauch des ID.3 Pro liegt bei 15,6–13,4 kWh/100 km (NEFZ).

Versuchspilot Felix Egolf ist Hypermiler. Der englisch geprägte Begriff Hypermiling beschreibt den Versuch, eine mögliche weite Distanz mit nur einer Tankfüllung beziehungsweise Akkuladung zurückzulegen. Der ID.3 Rekord zeigt, dass man die Reichweite eines Elektroautos deutlich steigern kann, wenn man einige Tipps berücksichtigt.

Hypermiling – maximal sparsam Fahren

Beim Hypermiling oder hocheffizienten Fahren kommt es auf eine sparsame Fahrweise an. Also: Runter vom Gas. Denn wenn es eher auf die Reichweite als auf die Schnelligkeit ankommt, sollte man etwas langsamer und vor allem besonders vorausschauend fahren, um abrupte Bremsungen und Beschleunigungen zu vermeiden. Sinnvoll ist es, zu versuchen, auf der Autobahn eine gleichmäßige Geschwindigkeit zwischen 80 und 90 Stundenkilometern zu halten. Rekordpilot Egolf hat außerdem immer wieder – mit genügend Abstand – den Windschatten vorausfahrender Lkw genutzt. 44 Prozent der Strecke hat er auf der Autobahn zurückgelegt, die restlichen 56 Prozent fuhr er über Landstraßen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 56 km/h brauchte Felix Egolf von Zwickau bis nach Schaffhausen neun Stunden.

Der Versuch ist natürlich ein Extrembeispiel. Er zeigt aber: Mit einem entspannten Fahrstil kann man die größte Reichweite aus seinem Elektroauto herausholen. Doch auch die Antriebstechnik der E-Fahrzeuge wird immer effizienter. Und die Innovationen der E‑Mobilität und Akkutechnik kommen – wie der ID.3 – aus Sachsen.

Ein beleuchtetes Schild über einer Autobahn weist auf das Tempolimit von 80 km/h hin
Eine angepasste und gleichmäßige Geschwindigkeit kann die Reichweite Ihres Elektroautos deutlich erhöhen. (Bild: Getty Images)

Forschung zu effizienterer Batterietechnik

Der Rekord ID.3 ist in dem dort ansässigen E‑Auto-Werk vom Band gelaufen. Das Volkswagen Werk in Zwickau ist als erstes komplett auf die Produktion von E-Autos umgerüstet worden. In der finalen Ausbaustufe werden ab 2021 in Zwickau sechs E-Modelle von drei Konzernmarken produziert.

Etwas weiter im Osten des Landes arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Dresdener Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) und vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) an einer neuen Lithium-Ionen-Batterie, um die Reichweite der E-Autos zu erhöhen. 

Sowohl bei reinen Elektroautos als auch bei Plug-in-Hybriden wird der E-Motor von Lithium-Ionen-Akkus (auch Lithium-Ionen-Batterie oder LIB) mit Energie versorgt. Aufgrund ihrer hohen Energiedichte setzt Volkswagen auf diese Antriebsart für seine E-Modelle. Und so funktioniert ein Lithium Ionen-Akku: Geladene Teilchen (Ionen) des Leichtmetalls Lithium wandern beim Entladen durch den äußeren Stromkreis von der Anode zur Kathode. Beim Laden wiederum wandern die Ionen durch einen flüssigen Elektrolyten von der Kathode zur Anode, wo sie gespeichert werden. 

So könnten die Akkus der Zukunft aussehen

Um die Energiedichte und Lebensdauer von Akkus noch weiter zu erhöhen, wird deshalb unter anderem an neuartigen Anoden geforscht, die mehr Speicherfläche bieten sollen. Das Ziel: Möglichst viel Energie auf möglichst kleinem Raum speichern.

Deutsche Autobauer arbeiten aber seit Jahren auf etwas hin, das noch leistungsfähiger, sicherer und günstiger sein soll, als die LIB: den Festkörperakku. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Akku, der ohne flüssigen Elektrolyten auskommt. Durch die feste und damit dünnere Trennschicht zwischen Kathode und Anode ist er leichter. Vor allem verfügt der Festkörperakku aber über eine deutlich größere Speicherdichte als Lithium-Ionen-Akkus. Elektroautos hätten also eine wesentlich größere Reichweite. Da reines Lithium verwendet wird, sollen diese neuen Batterien zudem schneller laden. 

Der Volkswagen Partner Quantum Scape forscht im US-Bundesstaat Kalifornien an Festkörperakkus. Das Unternehmen hat angekündigtOpens an external link, mit Volkswagen Ende 2021 über einen Standort für eine neue Batteriefabrik für diese E‑Auto-Akkus zu entscheiden.

3.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

Jetzt anmelden und der Zeit voraus sein

Holen Sie sich regelmäßige Updates zur ID. Familie von Volkswagen und zu neuen Infos rund um die Elektromobilität.

Volkswagen AG Disclaimer

2.
Die tatsächliche Reichweite weicht in der Praxis abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung, und Topografie ab. Eine Orientierung bietet für das jeweilige Fahrzeug die genannte Reichweitenspanne, welche voraussichtlich 80 % unserer Kunden im Jahresmittel erreichen werden. Die untere Grenze der Spanne deckt hierbei auch Fahrten bei moderaten Autobahngeschwindigkeiten sowie Fahrten bei tiefen Außentemperaturen im Winter ab.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.