Eine Grafik zeigt rotes Elektroauto mit Ladekabel in einer Garage. Im Hintergrund steht eine Photovoltaikanlage.
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Eine Grafik zeigt rotes Elektroauto mit Ladekabel in einer Garage. Im Hintergrund steht eine Photovoltaikanlage.
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Eine Grafik zeigt rotes Elektroauto mit Ladekabel in einer Garage. Im Hintergrund steht eine Photovoltaikanlage.
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Solarstrom fürs Elektroauto: So laden Sie besonders umweltbewusst

Grüner geht’s fast nicht: Elektroautos sind erst dann wirklich umweltbewusst, wenn sie mit Ökostrom geladen werden. Am einfachsten geht das an einer Ladestation im Haus und mit Solarstrom vom eigenen Dach. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Solarenergie besonders effektiv für Ihr Auto nutzen.

Grüner geht’s fast nicht: Elektroautos sind erst dann wirklich umweltbewusst, wenn sie mit Ökostrom geladen werden. Am einfachsten geht das an einer Ladestation im Haus und mit Solarstrom vom eigenen Dach. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Solarenergie besonders effektiv für Ihr Auto nutzen.

Das erfahren Sie hier über Solarstrom für Elektroautos:

  • Ladestationen mit eigenem Solarstrom sind eine saubere Energiequelle für die Elektromobilität. 
  • Für das Laden mit Photovoltaik-Überschuss gibt es zahlreiche Möglichkeiten.
  • Bei der Planung der Photovoltaikanlage gilt es einiges zu beachten, damit Sie Ihr E‑Auto effektiv laden können.
  • Eine eigene Solaranlage bietet Unabhängigkeit von Stromanbietern und attraktive finanzielle Vorteilen.

Solarenergie fürs E‑Auto liegt im Trend

Immer mehr Menschen wollen autonomer und nachhaltiger leben. Dies gilt auch in Sachen Mobilität. Mit eigenem Solarstrom gewinnt man nicht nur Unabhängigkeit von der Suche nach einer freien Ladestation oder einem bestimmten Stromanbieter und dessen Preispolitik, man tut auch der Umwelt etwas Gutes. Denn es gibt keine effizientere Methode, als sein E‑Auto über eine Wallbox mit grünem Strom zu laden, der von der Solaranlage auf dem eigenen Dach übrigbleibt – dem sogenannten Photovoltaik-Überschuss.

Photovoltaikanlagen erzeugen meist genau dann Energie, wenn diese am wenigsten benötigt wird: Tagsüber bei Sonnenschein, wenn der Stromverbrauch am niedrigsten ist. Dies bedeutet, dass der Photovoltaiküberschuss gesteuert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden muss. Das Laden des Elektroautos ist eine ideale Lösung, um den Überschuss intelligent zu nutzen.

Ein weiterer Vorteil: Bei der Nutzung des sogenannten Photovoltaik-Überschusses gibt es kaum Verluste beim Transport und der Energieumwandlung: Der Strom muss nicht auf Mittel- oder Hochspannung umgewandelt und transportiert werden, sondern fließt im Niederspannungsnetz direkt in die Batterie. 

E‑Auto: Solarstrom-Überschuss nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr Elektroauto zu Hause mit Solarstrom laden können. 

  1. Sie laden Ihr E‑Auto ausschließlich mittels Photovoltaik-Überschuss, dies erfordert allerdings, dass die Solaranlage eine ausreichende Überschussleistung liefert, um den minimalen Ladestrom des Autos bedienen zu können. Vorteil: Bei dieser Variante ist kein zusätzlicher Netzbezug erforderlich. Sollte jedoch einmal nicht ausreichend Stromüberschuss vorhanden sein, wird das Fahrzeug nicht weitergeladen.
  2. Es gibt auch die Option, PV-Überschuss und Netzbezug zu kombinieren. In diesem Fall wird das E‑Auto erst mit Solarstrom geladen, wenn alle Stromverbraucher im Haushalt versorgt sind. Kann die minimale Ladeleistung dann nicht mehr erreicht werden, muss zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen werden. ÖkostromOpens an external link ist hier die umweltbewusste Alternative.
  3. Alternativ kann die Priorität auf das schnelle Laden des Elektroautos gelegt werden. Bei dieser Variante wird der gesamte Solarstrom zuerst genutzt, um die maximale Ladeleistung zu erreichen. Auf andere Verbraucher wird keine Rücksicht genommen. Reicht der Überschuss der PV-Anlage für diese nicht mehr aus, müssen sie mit Netzstrom aufgefüllt werden. 

Stromspeicher: Batterie im Haus

Wer noch unabhängiger von Stromanbietern sein und Stromkosten sparen möchte, kann auf einen Batteriespeicher setzen. Um eine bestmögliche Effizienz zu gewährleisten, sollte dessen Kapazität in Kilowattstunden (kWh) allerdings nicht größer sein als die Leistung der Photovoltaikanlage in Kilowatt Peak (kWp).

Es ist dunkel, eine Männerhand hält ein Ladekabel in der Hand und lädt ein E-Auto.
Leistungsfähige Speichersysteme ermöglichen es, das E‑Auto auch abends oder in der Nacht mit eigenem Strom zu laden. 

Elektroauto effektiv mit eigener Solaranlage laden – so funktioniert’s

Um möglichst viel Strom aus Sonnenkraft für Ihre Elektromobilität nutzen zu können, müssen einige Dinge beachtet werden: 

  • PV-Anlagen zwischen 5 und 20 Kilowatt Peak (kWp) Leistung pro 1.000 Kilowattstunden (kWh) eignen sich am besten, da sie ideale Ladezeiten ermöglichen. Als minimaler Richtwert für Haushalt und Elektroauto zusammen gilt eine Leistung von 1 kWp pro 1.000 kWh. 
  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 1,4 Kilowatt (6 A, 230 V) Solarstrom zusätzlich zum herkömmlichen Stromverbrauch im Haushalt zur Verfügung stellen. Je nach Fahrzeugtyp kann die benötigte Mindestladeleistung allerdings höher sein – die richtige Wahl der SolaranlageOpens an external link ist daher sehr wichtig. 

Solarstrom fürs Elektroauto lohnt sich auch finanziell

Da Solaranlagen aktuell von der Bundesregierung finanziell nicht mehr so stark gefördert werden, ist auch der Verkauf von selbsterzeugtem Strom per Einspeisevergütung nicht mehr sonderlich lukrativ. Wer hingegen Strom vom Netzbetreiber bezieht, zahlt rund 31 CentOpens an external link pro Kilowattstunde. Fazit: Am besten nutzen Sie so viel Solarstrom wie möglich selbst.

Eine Frau hält ein kleines, grün-bemoostes Modellauto in der Hand und schaut es sich an
Umweltbewusste Mobilität schont den Geldbeutel.

Strom sparen: Wie erhöhe ich die Reichweite? 

Wenn Sie umweltbewusst unterwegs sein möchten, lohnt es sich auch, die Reichweite Ihres Elektroautos zu erhöhen. Es gibt viele Faktoren, die diese positiv beeinflussen. Dazu zählen zum Beispiel ein vorausschauender Fahrstil, ein nicht zu hohes Tempo auf der Autobahn und das Vermeiden der Rushhour im Stadtverkehr. Auch eine moderate Nutzung von Heizung oder Klimaanlage spart Energie.

Unser Tipp: Wärmen Sie den Innenraum des E-Autos im Winter bereits beim Laden vor, dann kommt die Energie aus dem Stromnetz statt aus der Antriebsbatterie. Selbiges gilt für die Nutzung der Klimaanlage im Sommer.

2.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.