Ein junger Mann im Anzug steigt aus seinem Auto aus.

Steuern sparen mit einem Elektro-Dienstwagen

Wenn Sie über Ihren nächsten Firmenwagen nachdenken, sollten Sie ein Elektroauto in Betracht ziehen. Während bei Verbrennern der volle Bruttolistenpreis (BLP) für die Ein-Prozent-Regel für die pauschale Besteuerung der Eigennutzung herangezogen wird, wird für den geldwerten Vorteil durch private Fahrten mit einem elektrischen Dienstwagen der Bruttolistenpreis halbiert – und unter Umständen sogar geviertelt. Auch bei den Ladekosten ergeben sich viele Vorteile. (Bild: Getty Images)

Wenn Sie über Ihren nächsten Firmenwagen nachdenken, sollten Sie ein Elektroauto in Betracht ziehen. Während bei Verbrennern der volle Bruttolistenpreis (BLP) für die Ein-Prozent-Regel für die pauschale Besteuerung der Eigennutzung herangezogen wird, wird für den geldwerten Vorteil durch private Fahrten mit einem elektrischen Dienstwagen der Bruttolistenpreis halbiert – und unter Umständen sogar geviertelt. Auch bei den Ladekosten ergeben sich viele Vorteile. (Bild: Getty Images)

Das und mehr erfahren Sie hier über die Besteuerung von elektrischen Dienstwagen:

  • Ein Elektroauto als Dienstwagen ist dank Steuervorteilen deutlich günstiger als ein Verbrenner.
  • Für die private Nutzung eines Elektro-Dienstwagens müssen Sie monatlich nur ein Viertel des Bruttolistenpreises zur Ermittlung des geldwerten Vorteils berücksichtigen, bei Hybridfahrzeugen unter bestimmten Voraussetzungen1 die Hälfte.
  • Viel Ausstattungsspielraum: Die Höchstgrenze für die Viertelung des Bruttolistenpreises bei Elektro-Dienstwagen wurde von 40.000 Euro Bruttolistenpreis auf 60.000 Euro Bruttolistenpreis angehoben.
  • Auch das Laden eines elektrischen Dienst- oder Privatwagens an einer betrieblichen Ladestation muss nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Mit dem Umstieg auf ein Elektroauto schonen Sie nicht nur das Klima, sondern auch Ihr Portemonnaie. Denn neben dem Umweltbonus2 als direkte Anschaffungsprämie fördert die Bundesregierung Elektromobilität auch mit einer Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos. Grundsätzlich ist die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer für E-Autos3 verlängert worden: Sie bleiben nun bei einer Erstanmeldung bis spätestens 2025 bis zum Jahr 2030 von der Kfz-Steuer befreit.4 Aber nicht nur, wer privat ein Elektroauto anmeldet, spart. Wer mit seinem Dienstwagen nicht nur zur Arbeit fährt, sondern auch mal Wochenendausflüge oder Reisen plant, genießt ebenfalls mit einem Elektroauto viele Vorteile.

Unterlagen für die Einkommensteuererklärung.
Mit einem E-Dienstwagen können Sie bei der Einkommensteuer sparen. (Bild: Adobe Stock)

Steuervorteile bei privater Nutzung des E-Dienstwagens

Besonders bei der Einkommenssteuer können Sie mit einem Elektro-Dienstwagen sparen. Angestellte und Selbstständige, die ihren FirmenwagenOpens an external link in vielen Fällen auch privat nutzen, müssen 1 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil, versteuern. Bei reinen Elektroautos muss für die private Nutzung des Dienstwagens nur ein Viertel des Bruttolistenpreises berücksichtigt und so nur 0,25 Prozent als geldwerter Vorteil angesetzt werden.

War zunächst nur eine Halbierung des Bruttolistenpreises für E-Fahrzeuge möglich, so wurde rückwirkend ab Januar 2020 die Viertelung des Bruttolistenpreise eingeführt. Das bedeutet, man muss für die reine Privatnutzung von Elektroautos 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern5. Die Viertelung des Bruttolistenpreises gilt auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte (0,03 Prozent je Entfernungskilometer) sowie bei Familienfahrten (0,002 Prozent je Entfernungskilometer).

Ebenfalls vorteilhaft: Der Höchstbetrag für die Viertelung des Bruttolistenpreises wurde von 40.000 Euro (BLP) auf 60.000 Euro (BLP) angehoben. Dadurch bleibt etwa beim Volkswagen ID.3, ID.4 oder ID.5 noch mehr Spielraum bei der Konfiguration des Wunschautos, beispielsweise für einen größeren Akku und mehr Ausstattungsfeatures. Bei Elektroautos mit einem höheren Bruttolistenpreis werden 0,5 Prozent für die reine Privatnutzung versteuert.5 Die 0,25 Prozent-Regelung war zunächst bis Ende 2021 befristet und gilt nun bis Ende 2030. 

Plug-in-Hybride bieten ebenfalls Steuervorteile

Auch Plug-in-Hybridfahrzeuge können eine günstige Dienstwagen-Option sein. Für private Fahrten mit dem extern aufladbaren Firmenwagen müssen für die reine Privatnutzung dann 0,5 Prozent versteuert werden (1 Prozent des halben Bruttolistenpreises)6. Die Vergünstigung gilt allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen: Der extern aufladbare Hybrid muss ab 2022 eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern oder einen maximalen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Kilometer aufweisen. Die elektrische Mindestreichweite wird außerdem in den kommenden Jahren erhöht. Laut des neuen Koalitionsvertrags der Ampel-Parteien müssen Plug-in-Hybridfahrzeuge bereits ab dem 1. August 2023 mindestens 80 Kilometer elektrisch fahren können. Bislang war dies erst für 2025 geplant.

Zum Vergleich: Für Autos mit Verbrennungsmotor muss die reine Privatnutzung mit einem Prozent des vollen Bruttolistenpreises beim Finanzamt angesetzt werden. 

Zusätzlicher Vorteil bei pauschaler Besteuerung

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um den geldwerten Vorteil durch die private Nutzung eines Firmenwagens zu berechnen: Die 1-Prozent-Methode oder die Fahrtenbuchmethode – für beide Ermittlungswege gelten die Steuervergünstigungen der Halbierung und Viertelung. Bei der 1-Prozent-Methode wird für die reine Privatnutzung 1 Prozent des vollen (für Verbrenner), des halben (für Hybrid- oder teurere E-Fahrzeuge) oder des Viertels des Bruttolistenpreises angesetzt. Zusätzlich müssen für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte 0,03 Prozent je Entfernungskilometer angesetzt werden. Und auch hier bieten E-Firmenwagen finanzielle Vorteile: Denn auch hier wird bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils der Bruttolistenpreise für Plug-in-Hybride halbiert und bei reinen E-Autos geviertelt.

Alternativ zur 1-Prozent-Methode kann die Nutzung des Dienstwagens in einem Fahrtenbuch dokumentiert werden. Bei der Fahrtenbuchmethode wird die Besteuerung anhand der Gesamtkosten in Relation zu den tatsächlich privat gefahrenen Kilometern berechnet. Allerdings ist diese Vorgehensweise sehr aufwendig, auch wenn das Fahrtenbuch elektronisch geführt werden kann. Auch bei diesem Verfahren wird der steuerliche Vorteil für die E‑Mobilität berücksichtigt: Die Gesamtkosten des Fahrzeugs werden bei Hybridfahrzeugen zur Hälfte und bei E-Fahrzeugen sogar nur zu einem Viertel berücksichtigt.7 Wenn ein E-Dienstwagen privat nur selten genutzt wird oder privat lediglich wenige Kilometer damit gefahren werden, kann sich ein Fahrtenbuch als Nachweis des tatsächlichen geldwerten Vorteils lohnen.8

Fördermöglichkeiten für Unternehmen  

Nicht nur Angestellte, auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren beim Umstieg auf Elektromobilität von den verschiedenen staatlichen Förderungen, zum Beispiel für Ladestationen. Zudem kann der mit der Innovationsprämie erhöhte Umweltbonus2 natürlich auch von gewerblichen Kundinnen und Kunden und für Leasing beantragt werden – was bei den meisten Unternehmen mit Firmenwagen der Fall ist.

Vorteile beim Laden zu Hause und beim Arbeitgeber

Ein roter VW ID. 4 GTX lädt an einer Ladestation vor einem Gebäude.
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ID.4 GTX: Stromverbrauch (kombiniert) 17,4 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
Das Laden eines elektrischen Dienst- oder Privatwagens an einer betrieblichen Ladestation muss nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Auch beim Laden können E‑Auto-Fahrerinnen und E‑Auto-Fahrer von Steuervergünstigungen profitieren: Bis Ende 2030 ist das Aufladen an einer betrieblichen Ladestation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steuerfrei. Das gilt sowohl für E-Firmenwagen als auch für private Elektrofahrzeuge. Auch wenn der elektrische Dienstwagen überwiegend zu Hause geladen werden soll, können Fahrerinnen oder Fahrer von steuerlichen Vorteilen profitieren. Dazu installiert man am besten eine Wallbox mit eigenem Energiezähler inklusive einer Zugangskontrolle, die zum Beispiel mit einer RFID-Karte erfolgen kann. So können die Ladungen von Privat- und Dienst-Pkw getrennt erfasst werden. So kann der Arbeitgeber die heimischen Ladekosten für den Firmenwagen erstatten oder der Arbeitnehmer die geldwerten Vorteile mit den heimischen Ladekosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung mindern.8

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10.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
11.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
11.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
12.
ID.3: Stromverbrauch (kombiniert) 14,0–12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
13.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 2,0–1,8; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,0–13,4; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 46–42; Effizienzklasse: A+++. Rein elektrische WLTP-Reichweite: Bis zu 45 km.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG müssen extern aufladbare Hybridfahrzeuge
min. eine Reichweite von 40 km bzw. ab 2022 60km oder einen maximalen CO2-Ausstoß von 50g je gefahrenen Kilometer erfüllen.
2.
Nähere Informationen zum Umweltbonus erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de.
3.
l. S. d. § 9 Abs. 2 Kraftfahrzeugsteuergesetz.
4.
Gem. § 3d Abs. 1 Kraftfahrzeugsteuergesetz gilt die Kfz-Steuer-Befreiung bei Erstzulassung in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2025 für 10 Jahre ab dem Tag der erstmaligen Zulassung, längstens jedoch bis zum 31.12.2030. Bei Halterwechsel geht die noch nicht abgelaufene Steuerbefreiung auf den neuen Halter über, § 3d Abs. 3 Kraftfahrzeugsteuergesetz.
5.
Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 ff. Einkommensteuergesetz.
6.
Diese Voraussetzungen für die Halbierung des Bruttolistenpreises ergeben sich aus § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG.
7.
Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 3 Nr. 2 ff. Einkommensteuergesetz werden die Gesamtkosten bei der Fahrtenbuchmethode nur zu einem Viertel bzw. zur Hälfte angesetzt.
8.
Diese Information stellt keine Beratung dar und verfolgt ausschließlich den Zweck, ausgewählte Themen allgemein darzustellen. Die hierin enthaltenen Ausführungen und Darstellungen erheben daher weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch sind sie geeignet, eine Beratung im Einzelfall zu ersetzen. Ob die Information in Ihrem Fall relevant ist, oder bei Fragen zu den hierin aufgegriffenen Themen, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.