Rohkarossen fahren über eine Montagelinie in einem Automobilwerk.
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Rohkarossen fahren über eine Montagelinie in einem Automobilwerk.
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Wie die Elektromobilität neue Jobs schafft

Die Elektromobilität verändert den Arbeitsmarkt, viele neue Jobs entstehen. Für die Produktion eines E-Fahrzeugs werden verschiedene Experten und Fachkräfte gebraucht.

Die Elektromobilität verändert den Arbeitsmarkt, viele neue Jobs entstehen. Für die Produktion eines E-Fahrzeugs werden verschiedene Experten und Fachkräfte gebraucht.

Ob Verbrennungs- oder Elektromotor: Ein Auto bleibt ein Auto, es ermöglicht Mobilität. Auch künftig wird ein Auto Räder, ein Fahrwerk, eine Karosserie und einen Innenraum haben. Verändert sich also in der Fahrzeugproduktion gar nicht so viel? Wie entwickeln sich die Chancen auf eine Festanstellung in der Autoindustrie, wenn Elektrofahrzeuge in großer Zahl gebaut werden?

Jobs im Zeitalter der Elektromobilität bedeuten, 

  • dass in der Autobranche viele neue Berufszweige entstehen,
  • dass sich die Art der Wertschöpfung verändert,
  • dass Volkswagen als Arbeitgeber im Bereich E‑Mobilität viele Chancen bietet.

 

Vom Mechaniker zum Mechatroniker

Im Jahr 2003 veränderte sich mit der Einführung des Kfz-Mechatronikers das Berufsbild des klassischen Automechanikers. Die damals neu eingeführte Berufsbezeichnung sollte eine Antwort auf die veränderten Anforderungen im Handwerk des Kraftfahrzeugtechnikers sein. Seither zählt der Umgang mit Computern und elektronischen Prüfgeräten in jeder Autowerkstatt zum Arbeitsalltag. Mechatronikern gehört die ZukunftOpens an external link: In Deutschland zählt der Ausbildungsberuf noch immer zu den beliebtesten.

Auch für Mitarbeiter_innen von Automobilherstellern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert. In der Produktion ist die IT-Technik allgegenwärtig, die smarte Produktion mit präzisen Robotern und vernetzten Prozessen ist bei vielen Unternehmen längst keine Zukunftsmusik mehr. Die Digitalisierung und der verstärkte Einsatz neuer Technologien hat so manches neue Berufsfeld geschaffen – nicht nur in den Bereichen Ingenieurwesen, Softwareentwicklung und Künstliche Intelligenz.

Neue Jobs im Bereich Elektromobilität  

Das Zeitalter der Elektromobilität bringt weitere Neuerungen auf dem Jobmarkt mit sich. In Zukunft werden neben Expert_innen für Batterietechnologie, Thermomanagement, modellbasierte Validierung, physikalische Prüfmethoden oder Ladeinfrastruktur auch Mitarbeiter_innen für Datenmanagement, E-Commerce und eine Vielzahl neuer Online-Dienstleistungen gebraucht. Die E‑Mobilität führt nämlich nicht nur unter der Motorhaube zu einem Wandel, sondern auch im Vertrieb und im Umgang mit Kunden. Neu entstandene Jobs heißen heute beispielsweise „Referent_in Elektromobilität und Erneuerbare Energien“ oder „E-Mobility-Manager_in“.

 

 Ein Mitarbeiter überprüft ein Hochvolt-Kabel an einer Fahrzeugbatterie.
Jobs im Bereich Elektromobilität: Die Fahrzeugbatterie zählt zum Herzstück von E-Autos.

Vom Auto mit Verbrennungsmotor zum E‑Auto

Ingenieur_innen müssen umdenken. Die wesentlichen Unterschiede bei Entwicklung und Fertigung von E-Autos wie dem ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,4–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+) oder dem ID.4 (Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor betreffen vor allem zwei Bereiche: den Antriebsstrang und die Leistungselektronik. Anstelle eines Verbrennungsmotors – mit seinen bekannten Hilfssystemen wie Anlasser, Lichtmaschine sowie dem Kraftstoff- und Abgassystem – bilden in einem E-Fahrzeug der Elektromotor, der Akku sowie die dazugehörige Leistungselektronik das Herzstück.  

Die arbeitsintensive Montage von Verbrennungsmotoren entfällt. Zudem wird das bei Autos mit Verbrennungsmotor eingesetzte Mehrganggetriebe im Elektroauto in den meisten Fällen durch ein Ein-Gang-Getriebe ersetzt. Dadurch reduziert sich die Komplexität weiter.

Elektromobilität verändert die Wertschöpfung

Weil ein elektrifizierter Antriebsstrang aus deutlich weniger Teilen als der eines Autos mit Benzin- oder Dieselmotor besteht, wird oft behauptet, dass der Bau von Elektroautos aus technischer Sicht weniger komplex sei als die Fertigung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, was Arbeitsplätze koste.

Doch diese Annahme scheint überholt: In einer Studie geht die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) davon aus, dass durch den Wandel hin zu Elektrofahrzeugen weitaus weniger Arbeitsplätze wegfallen als vor einiger Zeit noch angenommen. Stattdessen würden diese lediglich verlagert – beispielsweise von der Getriebeentwicklung hin zu Elektrotechnik oder Software-Entwicklung.

Die BCG-Studie kommt zu folgendem Ergebnis: Der Arbeitsaufwand für die Produktion eines Elektrofahrzeugs ist nahezu genauso hoch wie für ein Auto mit Verbrennungsmotor. Ein Beispiel für die mögliche Verlagerung von Arbeitsplätzen innerhalb der Fahrzeugfertigung sei die Ansiedelung der Batteriezellenfertigung als vollständig neuer Komponente der Wertschöpfung.

 

Ein Mitarbeiter mit Schutzhandschuhen schließt eine Batteriezelle zum ersten Mal an ein Ladekabel an.
Zellkonditionierung im Werk Salzgitter: Hier wird die Batteriezelle erstmals elektrisch kontaktiert, geladen, entladen und spannungsüberwacht gelagert.  

Gigafabriken und Standorte für E‑Mobilität

Volkswagen hat angekündigtOpens an external link, bis zum Jahr 2030 gemeinsam mit seinen Partnern sechs sogenannte Gigafabriken für die Produktion von Batteriezellen in Betrieb zu nehmen. Bis 2024 investiert die Marke rund elf Milliarden Euro in Elektromobilität und baut Werke zu Elektro-Standorten um. In Deutschland sollen in Zwickau, Emden, Hannover, Zuffenhausen und Dresden E-Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns produziert werden.

Seine Forschungs- und Entwicklungskompetenz in den Bereichen Elektrik, Elektronik und E‑Mobilität bringt Volkswagen auf dem E-Campus in Wolfsburg zusammen. Sowohl für Neueinsteiger als auch für Bewerber_innen mit Berufserfahrung gibt es auf www.volkswagen-karriere.deOpens an external link zahlreiche Stellenangebote im Bereich Elektromobilität.

2.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.