Ein schwarzer VW ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++) fährt scheinbar durch eine grüne Wiese, im Hintergrund stehen Kühe.

Unter Strom: Ausbau der Ladeinfrastruktur geht voran 

Elektrofahrzeuge brauchen Strom. Je besser die Versorgung mit Ladepunkten, desto attraktiver wird letztlich auch die Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist deshalb von enormer Bedeutung, und der Bund investiert hohe Summen, um sie zu fördern. (Bild: JP Photodesign)

Elektrofahrzeuge brauchen Strom. Je besser die Versorgung mit Ladepunkten, desto attraktiver wird letztlich auch die Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist deshalb von enormer Bedeutung, und der Bund investiert hohe Summen, um sie zu fördern. (Bild: JP Photodesign)

Das und mehr erfahren Sie hier über den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge:

  • Die Bundesregierung fördert den Ausbau der Infrastruktur im privaten, betrieblichen und öffentlichen Bereich.
  • Der Bund sieht deutschlandweit 1.000 neue Schnellladestationen bis 2023 vor.
  • Volkswagen möchte europaweit 36.000 Ladepunkte bis 2025 errichten.

Wer ein Elektroauto fährt, möchte sein Fahrzeug jederzeit und überall laden können, quasi wie man es vom Auftanken eines Verbrenners kennt. Denn wie attraktiv Elektromobilität letztlich ist, hängt auch davon ab, wie einfach man das Elektroauto im Alltag und täglichen Verkehr nutzen kann. Bequemes Laden, wann und wo man will, setzt eine flächendeckende Ladeinfrastruktur voraus. Die ist eine der grundlegenden Voraussetzungen, um der Elektromobilität endgültig zum Durchbruch zu verhelfen. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und sich zum Ziel gesetzt: „Laden für alle, immer und überall.Opens an external link“ Denn Deutschland erlebt ohne Frage einen E‑Auto-Boom: Auf Deutschlands Straßen rollen aktuell insgesamt mehr als eine Million Elektrofahrzeuge, davon mehr als 50 Prozent rein batteriebetrieben – und die müssen in einem dichten Netz mit Energie versorgt werden.

Infrastruktur auf einem guten Weg  

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur hat in den vergangenen Jahren deutlich Fahrt aufgenommen – auch dank der Förderung der Bundesregierung, die vielfältige Projekte zur Elektrifizierung des Mobilitätssektors vorantreibt. So sind laut Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur mit Stand 1. Oktober 2021 im gesamten Bundesgebiet mehr als 41.000 öffentliche Normalladepunkte und fast 6.900 Schnellladepunkte installiert. Damit haben sich die Zahlen zwischen Ende 2011 (2.250) und Ende 2020 (35.750) etwa verfünfzehnfacht. Als öffentlich zugänglich gelten Ladepunkte dann, wenn der Zugang oder der Erwerb einer Zutrittsberechtigung jedem potenziellen Nutzenden möglich ist. Ladesäulen auf Supermarkt- oder Kundenparkplätzen und in Parkhäusern sind typische Beispiele dafür. Beim Ausbau der Ladekapazitäten hat sich dank verschiedener Förderprogramme des Bundes schon viel getan. Die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland werden seit dem 1. Januar 2020 von der Nationalen Leitstelle LadeinfrastrukturOpens an external link im Auftrag des BMVI unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH koordiniert und gesteuert.  

Ein Schild weist auf eine öffentliche Elektrotankstelle hin.
Das Netz an öffentlichen Ladepunkten wächst immer schneller. (Bild: Adobe Stock)

Schnellladestationen im Fokus

Die Bundesregierung legt großen Wert auf den Ausbau des Schnellladenetzes. Hier gibt es einen erhöhten Bedarf: Während die meisten Ladepunkte bislang eine Leistung von maximal 22 kW aufweisen, halten nur etwa zwei Prozent mindestens 100 kW vor. Bis 2023 sollen deshalb bundesweit 1.000 neue Schnellladesäulen entstehen. Die europaweite Ausschreibung startete im August 2021. Dabei können die Standorte für die Ladestationen auf öffentlichem oder privatem Grund liegen; Bedingung ist, dass sie öffentlich und rund um die Uhr zugänglich sind. Für den Aufbau der Schnellladeinfrastruktur plant die Regierung rund zwei Milliarden Euro zu investieren.

Weitere Entwicklung des Netzes

Um die gesteckten Klimaziele im Verkehr bis 2030 zu erreichen, werden nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 14 Millionen E-Fahrzeuge gebraucht. Dafür unterstützt der Bund den zügigen und verlässlichen bundesweiten Aufbau von Ladeinfrastruktur und hat entsprechende Programme und Initiativen aufgelegt. Gestartet wird unter anderem ein Förderprogramm für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Dazu werden seit Sommer 2021 Ladepunkte an Mitarbeiterparkplätzen und das Flottenladen von Elektrofahrzeugen bei Unternehmen mit 350 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus sollen mit Hochdruck alle Rastanlagen an Bundesautobahnen mit Schnellladeinfrastruktur ausgestattet werden. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird zudem an der Vereinheitlichung der Technik gearbeitet, die beim Laden und Bezahlen zum Einsatz kommt. Beim Aufbau von öffentlichen Ladepunkten wird die Ladesäulenverordnung überarbeitet; das soll unter anderem die Authentifizierung und das Bezahlen einfacher und transparenter machen.

Erfolg von Elektromobilität entscheidet sich im privaten Bereich

Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist von enormer Bedeutung für die Akzeptanz von Elektromobilität. Über den Erfolg der Elektromobilität wird allerdings wesentlich im privaten Bereich entschieden. Hier besteht weiterhin hoher Bedarf. Denn etwa neun von zehn Ladevorgängen finden im privaten Bereich oder beim Arbeitgeber statt, beispielsweise über eine eigene Wallbox am Gebäude wie dem ID. ChargerOpens an external link1. In diesem Rahmen hatte die Bundesregierung entsprechende Förderprogramme aufgelegt, die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern gut angenommen wurden. So wurden seit Ende 2020 private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden von der KfW-Bank gefördert. Das Programm ist im Oktober 2021 ausgelaufen, weil die Mittel in Höhe von 800 Millionen Euro erschöpft waren. Bis Juli 2021 wurde die Förderung für rund 620.000 Ladepunkte beantragt.

Eine Grafik zeigt symbolisch mehrere Ladepunkte als Navigationsziele.
Auch Volkswagen beteiligt sich massiv am Ausbau der Ladeinfrastruktur.  (Bild: Adobe Stock)

Volkswagen unterstützt den Aufbau der Ladeinfrastruktur

Auch die Marke Volkswagen engagiert sich beim Thema Laden und will die Infrastruktur ausbauen. Bis 2025 sollen so rund 4.000 neue Ladepunkte entstehen, darunter auch Schnelllader mit bis zu 300 kW. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte der Konzern europaweit insgesamt 36.000 Ladepunkte errichten, 11.000 davon durch die Marke Volkswagen. In Deutschland verteilen sich bisher mehr als 1.200 Ladepunkte auf zehn Standorte des Herstellers. Das Gute: Einen großen Teil davon können auch diejenigen zum Laden nutzen, die nicht bei Volkswagen arbeiten. So will die Marke ihren Teil zur Deckung des Ausbaubedarfs und somit zum Durchbruch der klimabewussten elektrischen Mobilität beitragen. 

Nutzerinnen und Nutzer des Volkswagen Ladedienstes We Charge2 haben schon heute Zugang zu rund 250.000 Ladepunkten in ganz Europa, inklusive der bald 400 Schnellladestationen von IONITY entlang europäischer Autobahnen3. Testen Sie die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität doch selbst einmal bei einer Probefahrt in einem ID. Modell von Volkswagen

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4.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
5.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
5.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
6.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Der ID. Charger ist separat über den Webshop der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli) bestellbar und ist nicht im Standardserienumfang enthalten.
2.
Die Ladetarife, die Ladekarte sowie die ID. Charger-Modelle sind ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli).
3.
Auch wenn die Volkswagen AG an der kontinuierlichen Verbesserung der Informationen über einzelne Ladesäulen arbeitet, kann die Volkswagen AG keine Garantie für den betriebsseitigen Zustand einer Ladesäule oder die barrierefreie Zugangsmöglichkeit zu einer Ladesäule übernehmen.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.