Ein Finger drückt einen Start-Knopf, um ein autonomes Auto zu starten.

Autonomes Fahren: aktuelle Entwicklung und Zukunft

Autonome Fahrzeuge bedeuten mehr als Komfort auf Reisen. Sie können die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, Staus und stockenden Verkehr vermeiden und damit Umweltbelastungen senken, kurz: Das autonome Fahren kann die Mobilität in Zukunft revolutionieren. Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung. (Bild: Shutterstock)

Autonome Fahrzeuge bedeuten mehr als Komfort auf Reisen. Sie können die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, Staus und stockenden Verkehr vermeiden und damit Umweltbelastungen senken, kurz: Das autonome Fahren kann die Mobilität in Zukunft revolutionieren. Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung. (Bild: Shutterstock)

Das und mehr erfahren Sie hier über selbstfahrende Autos:

  • Im öffentlichen Raum sind autonome Fahrzeuge noch nicht zugelassen.
  • Viele Autos bieten dank ihrer Assistenzsysteme bereits teilautomatisiertes Fahren. 
  • Der ID. BUZZ, der 2022 auf den Markt kommen soll, soll in einer Variante für Level 4 des autonomen Fahrens (vollautomatisiert) entwickelt werden.

Fünf Level bis zum autonomen Fahren  

Die SAE International (Society of Automotive Engineers) hat für das autonome Fahren fünf Stufen oder Level definiert. Level 0 bedeutet, dass das Auto über keinerlei Automatisierung verfügt. Der erste Schritt zum autonomen Fahrzeug ist Level 1 – das assistierte Fahren. Dann folgen verschiedene Stufen des automatisierten Fahrens und erst ab Level 4 kann das Fahrzeug komplett autonom unterwegs sein. 

 

Level 1: Assistiertes Fahren  

In aktuellen Volkswagen Modellen stehen verschiedene Assistenzsysteme zur Verfügung, die Level 1 des autonomen Fahrens entsprechen, dem assistierten Fahren. Die automatische Distanzregelung ACCOpens an external link beispielsweise hält nicht nur die eingestellte Geschwindigkeit, sondern auch den gewählten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. In einigen Modellen kann ACC in Verbindung mit der VerkehrszeichenerkennungOpens an external link auch auf Geschwindigkeitsbegrenzungen reagieren. Ein Radar und eine Kamera liefern die Informationen für das System.  

Ein weiteres Beispiel ist der Notbremsassistent (Front Assist). Das System kann den Fahrer bzw. die Fahrerin akustisch und optisch vor einer möglichen Kollision warnen und das Auto auf eine eventuelle Notbremsung vorbereiten. Reagiert der Fahrer oder die Fahrende im Ernstfall nicht, kann es eine automatische Teilbremsung, die Schlimmeres verhindern soll, einleiten oder – mit der Erweiterung City-NotbremsfunktionOpens an external link – bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h auch vollbremsen. Der Fahrer oder die Fahrerin hat bei Nutzung von Level-1-Assistenzsystemen jederzeit die Verantwortung für das Fahrzeug.

Level 2: Teilautomatisiertes Fahren

Im zweiten Level, dem teilautomatisierten Fahren, übernehmen Assistenzsysteme mehrere Aufgaben gleichzeitig. Der optionale Travel AssistOpens an external link von Volkswagen etwa kann innerhalb der Grenzen des Systems Gas geben, die Fahrspur und den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug halten und auf Autobahnen auch die Fahrspur wechseln – natürlich nur bei freier Spur. Auch in kritischen Situationen unterstützen die Systeme innerhalb ihrer Grenzen, um Unfälle möglichst zu vermeiden. Fernbedientes ParkenOpens an external link zählt ebenfalls zu diesem Level: Mit dem Smartphone kann das Fahrzeug in Parklücken manövriert werden. Aber auch, wenn das Auto Teilaufgaben übernimmt, bleibt der Mensch verantwortlich.

Ein Auto wird per Smartphone ausgeparkt
Ausparken per App gehört zum teilweise automatisierten Fahren.  (Bild: Shutterstock)

Level 3: Hochautomatisiertes Fahren  

Der Sprung von Level 2 auf Level 3 ist technisch gesehen der größte. Der Fahrer oder die Fahrerin darf sich erstmals – vorübergehend – mit anderen Dingen beschäftigen. Das Fahrzeug kann automatisch Überhol- und Ausweichmanöver einleiten, Gas geben und bremsen. Das System erkennt aber auch seine Grenzen und der Fahrer bzw. die Fahrerin muss jederzeit in der Lage sein, die Führung des Fahrzeugs wieder zu übernehmen. In der Praxis könnte das Fahrzeug beispielsweise selbstständig über die Autobahn fahren und vor einer unübersichtlichen Baustelle mit geänderter Verkehrsführung die Kontrolle wieder übergeben.  

Foto-Grafik zeigt eine Frau, die eine Zeitschrift liest, während ihr Fahrzeug selbstständig mit seiner Umgebung kommuniziert und fährt.
Beim hochautomatisierten Fahren können sich Fahrerinnen oder Fahrer während der Fahrt erstmals kurzzeitig mit anderen Dingen beschäftigen. (Bild: Shutterstock)

Level 4: Vollautomatisiertes Fahren  

Beim vollautomatisierten Fahren kann das Auto die Fahrzeugführung komplett übernehmen. Das System erkennt seine Grenzen frühzeitig und stellt, wenn nötig, einen sicheren Fahrzeugzustand her. Auf diese Weise könnten beispielsweise Robo-Taxis in abgegrenzten Bereichen ohne Fahrerin oder Fahrer fahren.

Level 5: Autonomes Fahren  

Level-5-Fahrzeuge können sich autonom im gesamten Straßenverkehr bewegen. Durch Umfelderfassung, ständige Vernetzung und smarte Car-to-Car-Kommunikation ist vom individuellen Start bis zum frei gewählten Ziel keine fahrende Person mehr erforderlich, die Systeme können jede Verkehrssituation bewältigen.

Wie funktioniert autonomes Fahren?

Zahlreiche Sensoren – Radar, Ultraschall, Laser, Kameras – erfassen die Umgebung und sorgen dafür, dass das Auto „sehen“ kann. Gleichzeitig muss es wissen, wo es sich befindet – und zwar sehr genau. GPS-Systeme sind für diesen Zweck nicht genau genug. Deswegen ist hochauflösendes Kartenmaterial nötig, das auch Verkehrsinseln, Bordsteine und andere Hindernisse enthält.

2017 präsentierte der Volkswagen Konzern erstmals die Konzept-Studie SEDRICOpens an external link – kurz für „Self Driving Car“. Sie wird elektrisch betrieben und ist auf Level 5 des autonomen Fahrens ausgerichtet. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben, ließ Volkswagen ab Anfang 2019 über zwei Jahre eine Flotte von bis zu fünf umgebauten e‑Golf auf einer festgelegten TeststreckeOpens an external link durch Hamburg fahren. Bis zum Dach voller High-Tech liefert er wertvolle Daten und Erkenntnisse für die nächsten Schritte. In die Serie umgesetzt werden diese Erkenntnisse erstmals beim ID. BUZZ, der 2022 auf den Markt kommt: Er wird das erste Modell aus dem Volkswagen Konzern sein, das in einer speziellen Variante für den autonomen Fahrbetrieb entwickelt wird.  

Noch sind autonom fahrende Autos in Deutschland nur unter Auflagen und zu Testzwecken in bestimmten Gebieten erlaubt. Im Februar 2021 hat das Bundeskabinett aber einen Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums zum autonomen Fahren gebilligt. Er soll die nötigen gesetzlichen Grundlagen für diese neue Facette der Mobilität schaffen, muss aber noch beschlossen werden.

Selbstfahren macht immer noch Spaß

Autonomes Fahren ist faszinierend, aber in unseren aktuellen ID. Modellen wie dem ID.3 und dem ID.4 macht auch das Selbstfahren eine Menge Spaß – nicht zuletzt dank der beeindruckenden Beschleunigung, die in jedem Drehzahlbereich zur Verfügung steht. Für Komfort und Sicherheit sorgen zahlreiche Assistenzsysteme. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie eine Probefahrt bei einem Volkswagen-HändlerOpens an external link in Ihrer Nähe! Natürlich bieten wir Ihnen auch attraktive Leasing-Angebote für Elektroautos.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.