Euro-Geldscheine quellen aus einem Auspuff.

Das sind die Auswirkungen der CO2-Steuer

Kohlendioxid ist einer der großen Treiber des Klimawandels. Die Reduzierung der CO2-Emissionen ist daher ein wichtiger Hebel, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Darauf hat die Bundesregierung reagiert und Anfang 2021 als Teil des Klimaschutzprogramms 2030 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt, quasi eine CO2-Steuer für Deutschland. Diese CO2-Abgabe hat in vielen Bereichen Folgen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, bei der Pkw-Mobilität vor allem für Fahrende von Verbrennern. Wer mit einem E‑Auto unterwegs ist, wird kaum Auswirkungen spüren. (Bild: Adobe Stock)

Kohlendioxid ist einer der großen Treiber des Klimawandels. Die Reduzierung der CO2-Emissionen ist daher ein wichtiger Hebel, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Darauf hat die Bundesregierung reagiert und Anfang 2021 als Teil des Klimaschutzprogramms 2030 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt, quasi eine CO2-Steuer für Deutschland. Diese CO2-Abgabe hat in vielen Bereichen Folgen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, bei der Pkw-Mobilität vor allem für Fahrende von Verbrennern. Wer mit einem E‑Auto unterwegs ist, wird kaum Auswirkungen spüren. (Bild: Adobe Stock)

Das erfahren Sie hier über die neue CO2-Steuer und ihre Auswirkungen auf Verbrenner:

  • Die CO2-Bepreisung wurde in Deutschland im Januar 2021 eingeführt.
  • Eine CO2-Steuer im engeren Sinn gibt es hierzulande nicht.
  • Die CO2-Abgabe setzt einen Anreiz für klimabewusstes Wirtschaften und Verhalten.
  • Der Preis für den Ausstoß einer Tonne CO2 beträgt 2021 25 Euro und wird bis zum Jahr 2025 schrittweise auf 55 Euro steigen.
  • Fahrende von Verbrennern müssen mit höheren Kosten für Benzin und Diesel rechnen.
  • Für Neufahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß ist die Kfz-Steuer gestiegen.

Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzprogramm 2030 ehrgeizige Klimaziele gesetzt und die deutsche Klimapolitik verbindlicher gemacht. Damit setzt sich die Bundesregierung für das Ziel ein, die CO2-Emissionen radikal zu reduzieren. Diesem Ziel hatten sich im Jahr 2015 196 Staaten im Pariser Klimavertrag COP21 verpflichtet. Auch Volkswagen bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und will bis 2050 ein bilanziell CO2-neutrales1 Unternehmen werden und so seinen Teil zur Dekarbonisierung beitragen.

Bestandteil der deutschen Anstrengungen ist die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenprogramms zur Senkung der klimaschädlichen CO2-Emissionen – einerseits durch den Ausbau erneuerbarer Energien, andererseits durch Maßnahmen, die fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv machen, den Umstieg auf klimabewusstere Energien dagegen attraktiver. Dafür gibt es für energieintensive Industrien, die Energiewirtschaft und den Luftverkehr den europäischen Emissionshandel; für die Bereiche Verkehr und Gebäude gibt es seit 2021 ein eigenes System, den CO2-Preis.  

Ein qualmender Globus wird flankiert von dem Schriftzug CO2.
Fortschreitend hohe CO2-Emissionen sind eine reale Bedrohung für das Leben auf der Erde. (Bild: Adobe Stock)

CO2 bekommt einen Preis

Die Einführung dieses CO2-Preises ist eine Maßnahme des Klimaschutzprogramms und bedeutet, dass Abgaben für die Emission von Kohlendioxid fällig werden. Diese Bepreisung wird schrittweise erhöht, wobei die einzelnen Schritte von 2021 bis 2025 bereits festgelegt sind – von 25 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2021 bis 55 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2025. Das macht den Prozess, den die Ampel-Parteien fortsetzen wollen, planbar und soll verhindern, dass Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger finanziell überlastet werden. Die CO2-Steuer wird auf die fossilen Brennstoffe und Kraftstoffe wie Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Benzin (auch Flugbenzin) und Diesel erhoben.

Die CO2-Bepreisung wird somit nachhaltige Konsequenzen für den Energie- und den Verkehrssektor haben, zwei Bereiche, die wesentlich zur Emission des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 beitragen. In Deutschland liegt der Verkehrssektor als Verursacher von CO2-Emissionen auf Platz zwei hinter der Energiewirtschaft. Unter den Verkehrsträgern wiederum ist die Straße der Klimasünder Nummer eins – etwa 18 Prozent des CO2-Ausstoßes weltweit wurden 2018 durch Straßenfahrzeuge (Pkw, Lkw und Busse) produziert. 

Das ändert sich für Autofahrerinnen und Autofahrer durch die CO2-Steuer  

Auch wenn vielfach von der CO2-Steuer 2021 gesprochen wird, so handelt es sich im engeren Sinn nicht um eine Steuer wie bei der Kfz-Steuer. Stattdessen müssen Hersteller und Händler der Brennstoffe beim Umweltbundesamt entsprechende Emissionszertifikate kaufen, um die Steuer zu begleichen. Letztendlich zahlen jedoch die Verbraucherinnen und Verbraucher, weil die Mehrkosten in Form von höheren Preisen meist an sie weitergegeben werden. Wer also mit einem herkömmlichen Verbrenner unterwegs ist, zahlt den neuen CO2-Preis als Aufschlag auf die Kosten für Benzin oder Diesel. Eine CO2-Steuer von 25 Euro je Tonne (im Jahr 2021) verteuert den Liter Benzin um etwa 7,5 Cent, den Liter Diesel um 7,9 Cent. 

Das Gute: Die Einnahmen werden in Klimaschutzfördermaßnahmen reinvestiert oder in Form von Entlastungen an die privaten Haushalte zurückgegeben. Das erfolgt zum Beispiel durch die Senkung der EEG-Umlage zur Förderung des ÖkostromsOpens an external link, was wiederum den Strompreis senken könnte. Auch Autofahrerinnen und Autofahrer sollen entlastet werden: Die Pendlerpauschale wird von 2021 an ab dem 21. Kilometer von 30 Cent auf 35 Cent pro Kilometer erhöht und eine nochmalige, bis Ende 2026 befristete Erhöhung um weitere 3 Cent ist geplant.  

Ein Elektroauto lädt an einer Schnellladestation.
Reine Elektrofahrzeuge fahren lokal CO2-frei und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. (Bild: Adobe Stock)

Die CO2-Steuer in anderen Ländern

Eine Steuer bzw. eine Abgabe auf CO2 ist in vielen Ländern der Europäischen Union und weltweit bereits seit geraumer Zeit umgesetzt: Die Weltbank zählt 64 CO2-Preis-Initiativen. Gerade die skandinavischen Länder waren im Vergleich zum “Nachzügler” Deutschland relativ früh dran. So gibt es in beispielsweise in Schweden die CO2-Steuer bereits seit 1991. Auch andere europäische Staaten wie etwa die Schweiz, die Niederlande oder Irland haben eine CO2-Steuer. In Australien hingegen wurde eine 2012 eingeführte Carbon Tax von der Nachfolgeregierung 2014 wieder abgeschafft. Dass höhere CO2-Preise ein wirksames Mittel zur Eindämmung der Treibhausgas-Emissionen sein können, zeigt das Beispiel der kanadischen Provinz British Columbia. Hier wurde 2008 eine CO2-Steuer eingeführt. Fünf Jahre später war der Pro-Kopf-Verbrauch dieser Brennstoffe um 17,4 Prozent zurückgegangen, während er im übrigen Kanada um 1,5 Prozent gestiegen war. Aktuell haben die Provinzen die Möglichkeit, ein CO2-Emissionshandelssystem oder die bundesweite Federal Carbon Tax einzuführen.

Das ändert sich für Autofahrerinnen und Autofahrer bei der Kfz-Steuer

Für Autofahrerinnen und Autofahrer gab es 2021 zusätzlich Änderungen bei der Kfz-Steuer: Der Bundestag hatte beschlossen, für Neufahrzeuge mit hohem Spritverbrauch eine höhere Kfz-Steuer einzuführen. Dies trifft vor allem Sportwagen sowie die aktuell besonders beliebten SUVs, die den Hauptanteil bei den Neuzulassungen ausmachen. Bereits zugelassene Fahrzeuge sind von der Regelung nicht betroffen. Die Maßnahme soll Anreize bieten, sparsamere Pkws zu kaufen. Für emissionsarme Pkw bis 95 Gramm CO2/km gilt deshalb ein neuer Steuerfreibetrag von 30 Euro, der den hubraumabhängigen Steueranteil mindert. Diese Regelung läuft noch bis Ende 2025.

Seit dem 1. Januar 2021 gilt: Je höher der CO2-Wert, desto höher der Steuersatz. Die Kfz-Steuer setzt sich nun aus zwei Komponenten zusammen: Erstens dem Sockelbetrag von zwei Euro je 100 ccm für Benziner und 9,50 Euro je 100 ccm für Diesel und zweitens dem Betrag für den CO2-Ausstoß. Hier gibt es sechs Stufen: Über 95 g/km betragen die Kosten zwei Euro pro Gramm CO2/km; in der höchsten Stufe (über 195 g/km) sind es vier Euro. Ein Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und einem CO2-Ausstoß von 140 g/km schlägt 2021 also mit 216 Euro zu Buche, gegenüber 210 Euro im Jahr 2020. Stößt das Auto maximal 95 g/km aus, wie sämtliche Elektro- und Hybridfahrzeuge von Volkswagen, werden dafür keine Steuern erhoben.

Die Reform umfasst übrigens auch Regelungen für reine Elektrofahrzeuge: Hier wurde die bereits geltende Befreiung von der Kfz-Steuer bis Ende 2025 verlängert2. Diese Befreiung soll nach aktuellem Stand längstens bis Ende 2030 andauern.

Wer also über nachhaltige Mobilität nachdenkt und überlegt, auf Elektromobilität umzusteigen und sich eines der ID. Modelle von Volkswagen zuzulegen, kann gleich in mehrfacher Hinsicht sparen: Steuern und CO2-Emissionen. Wie gut sich das anfühlt, können Sie ganz leicht selbst erfahren. Vereinbaren Sie einfach eine Probefahrt bei einem Volkswagen Händler in Ihrer Nähe.

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3.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
5.
ID.3: Stromverbrauch (kombiniert) 14,0–12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
CO2-Emissionen werden – soweit möglich – unmittelbar bei Volkswagen vermieden und reduziert. Vorlieferanten werden entsprechenden zu Vermeidung und Reduktion verpflichtet. CO2-Emissionen, die bei Volkswagen und durch entsprechende Verpflichtungen in der Lieferantenkette nicht vermieden und reduziert werden können, werden in gleicher Höhe durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
2.
Gem. § 3d Abs. 1 KraftStG. Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung für Erstzulassungen bis Ende 2025 verlängert. Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs und wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.