Deutsches Kennzeichen für Elektrofahrzeuge
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Elektromobilitätsgesetz: Wenn das „E“ zum Privileg wird  

Elektromobilität fasziniert. Wer einmal ein E‑Auto gefahren ist, wird für diese Art der Mobilität eine neue Sehnsucht entwickeln. Keine Lastenwechsel, entschleunigtes Dahingleiten, Reichweitengewinnung durch Rekuperation. Immer wieder angeführte Argumente wie mangelnde Reichweite oder fehlende Ladeinfrastruktur verpuffen mit Blick auf gewöhnliche Fahrprofile von weit unter 100 Kilometern täglich und millionenfachen Steckdosen in der Republik, die theoretisch allesamt einen Ladepunkt darstellen. Und das Elektromobilitätsgesetz setzt noch einen drauf und schafft die Möglichkeit für bestechende Vorteile für Elektromobilisten.

Elektromobilität fasziniert. Wer einmal ein E‑Auto gefahren ist, wird für diese Art der Mobilität eine neue Sehnsucht entwickeln. Keine Lastenwechsel, entschleunigtes Dahingleiten, Reichweitengewinnung durch Rekuperation. Immer wieder angeführte Argumente wie mangelnde Reichweite oder fehlende Ladeinfrastruktur verpuffen mit Blick auf gewöhnliche Fahrprofile von weit unter 100 Kilometern täglich und millionenfachen Steckdosen in der Republik, die theoretisch allesamt einen Ladepunkt darstellen. Und das Elektromobilitätsgesetz setzt noch einen drauf und schafft die Möglichkeit für bestechende Vorteile für Elektromobilisten.

Das erfahren Sie hier:

  • Elektroautos dürfen vielerorts kostenlos parken.
  • Förderungen machen die Antriebstechnologien attraktiv.
  • Einige Städte wie Hamburg oder Stuttgart bieten weitere Vorteile.

Elektromobilität ist keine Frage der Einstellung, sondern die Weichenstellung in die automobile Zukunft. Um die eingeläutete Verkehrswende zu beschleunigen, hat die Bundesregierung das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) auf den Weg gebracht und die Straßenverkehrsordnung entsprechend angepasst. Das EmoG, das im Amtsdeutsch „Gesetz zur Bevorrechtigung und Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ heißt, trat im Juni 2015 in Kraft.

Seither können Städte und Kommunen die Elektromobilität gezielt durch sogenannte „Bevorrechtigungen“ fördern – und tun dies auch. Das Spektrum der Privilegien ist lokal unterschiedlich ausgeprägt. Die Bevorrechtigungen reichen vom freien Parken bis hin zur Nutzung der Busspur. Voraussetzung dafür ist das E-Kennzeichen, das ein Elektrofahrzeug kombiniert mit einer blauen Plakette an der Windschutzscheibe als E‑Auto kenntlich macht. Für E-Autofahrer birgt das EmoG damit handfeste Vorteile.

Elektromobilität rechtlich erklärt
Im Juni 2015 trat das EmoG in Kraft und schafft den rechtlichen Rahmen für Bevorrechtigungen.

Elektromobilitätsgesetz – so einfach ist das

Deutschland hat sich national wie international verpflichtet, bis 2030 die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Eine elementare Stellschraube dafür ist der motorisierte Individualverkehr. Elektroautos fahren lokal CO2-frei und sind damit ein zentraler Baustein, um die Verkehrswende zum Erfolg zu führen. Das BundesverkehrsministeriumOpens an external link (BMVI) fördert die Elektromobilität mit dem EmoG technologie- und antriebsoffen.

Diese Fahrzeuge sind privilegiert

Neben reinen batterieelektrischen Autos (BEV) wie der ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,4–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+) oder der ID.4 (Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) werden auch Plug-in-Hybride (PHEV) und Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) bevorzugt im Straßenverkehr behandelt. Für die Plug-in-Hybride gelten zwei Beschränkungen, um als E‑Auto zugelassen zu werden: Die elektrische Mindestreichweite muss derzeit bei 40 km, ab 2022 bei 60 km und ab 2025 bei 80 km liegen. Alternativ darf das Fahrzeug höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren.

Bevorrechtigt sind neben Pkw auch bestimmte Nutzfahrzeugklassen, die mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden können. Ursprünglich war die Laufzeit des Gesetzes bis zum 30. Juni 2030 angedacht. Um aber schneller messbare Erfolge verbuchen zu können, wurde das EmoG-Ende auf 2026 vorgezogen. 

Elektro-Auto an einer Ladestation, Elektromobilität
An öffentlichen Ladesäulen parken Elektrofahrzeuge für die Dauer des Stromtankens grundsätzlich kostenlos.

Privilegien im Straßenverkehr

Die Privilegien, die E-Autofahrer genießen, sind vielfältig. Für die Dauer des Stromtankens parken E-Fahrzeuge an öffentlichen Ladesäulen grundsätzlich kostenlos. Daneben gibt es in vielen Städten gesondert ausgewiesene Parkplätze für E-Autos, wo das Parken zeitlich befristet gebührenfrei ist, sowie Ausnahmen von Durchfahrtsbeschränkungen. In Hamburg können E-Mobilisten mit E-Kennzeichen am Fahrzeug tagsüber im öffentlichen Parkraum die Höchstparkzeit mit Parkscheibe ausschöpfen, ohne einen Cent bezahlen zu müssen.

In Dortmund dürfen E-Autos ausgewählte Busspuren nutzen, um so schneller am täglichen Stau vorbei- und voranzukommen. In Stuttgart parken elektrisch betriebene Fahrzeuge grundsätzlich und ohne Zeitbeschränkung kostenlos im öffentlichen Raum. Und: Per Gesetz sind alle E-Fahrzeuge bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit! 

2.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.