Deutsches Kennzeichen für Elektrofahrzeuge

Elektromobilitätsgesetz: Wenn das „E“ zum Privileg wird  

Elektromobilität fasziniert: Wer einmal ein E‑Auto gefahren ist, wird für diese Art der Mobilität eine neue Sehnsucht entwickeln. Keine Lastenwechsel, entschleunigtes Dahingleiten, Energierückgewinnung durch Rekuperation … Gegenargumente wie mangelnde Reichweite oder fehlende Ladeinfrastruktur verpuffen mit Blick auf durchschnittliche Fahrprofile von weit unter 100 Kilometern täglich und stetigem Ausbau des Ladenetzes. Das Elektromobilitätsgesetz setzt noch einen drauf und schafft weitere bestechende Vorteile für Elektromobilisten. (Bild: Adobe Stock)

Elektromobilität fasziniert: Wer einmal ein E‑Auto gefahren ist, wird für diese Art der Mobilität eine neue Sehnsucht entwickeln. Keine Lastenwechsel, entschleunigtes Dahingleiten, Energierückgewinnung durch Rekuperation … Gegenargumente wie mangelnde Reichweite oder fehlende Ladeinfrastruktur verpuffen mit Blick auf durchschnittliche Fahrprofile von weit unter 100 Kilometern täglich und stetigem Ausbau des Ladenetzes. Das Elektromobilitätsgesetz setzt noch einen drauf und schafft weitere bestechende Vorteile für Elektromobilisten. (Bild: Adobe Stock)

Das erfahren Sie hier über das EmoG:

  • Elektroautos dürfen vielerorts kostenlos parken.
  • Förderungen machen die Antriebstechnologie attraktiv.
  • Einige Städte wie Hamburg oder Stuttgart bieten weitere lokale Vorteile.

Elektromobilität ist keine Frage der Einstellung, sondern die Weichenstellung in die Mobilität der Zukunft. Um die eingeläutete Verkehrswende zu beschleunigen, hat die Bundesregierung das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) auf den Weg gebracht und die Straßenverkehrsordnung entsprechend angepasst. Das EmoG, das im Amtsdeutsch „Gesetz zur Bevorrechtigung und Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ heißt, trat im Juni 2015 in Kraft.

Seither können Städte und Kommunen die Elektromobilität gezielt durch sogenannte „Bevorrechtigungen“ fördern – und tun dies auch. Das Spektrum der Privilegien ist lokal unterschiedlich ausgeprägt. Die Bevorrechtigungen reichen vom freien Parken bis hin zur Nutzung der Busspur. Voraussetzung dafür ist das E-Kennzeichen, das ein Elektroauto kombiniert mit einer blauen Plakette an der Windschutzscheibe als E‑Auto kenntlich macht. Für E-Autofahrer birgt das EmoG damit handfeste Vorteile.

Elektromobilität rechtlich erklärt
Im Juni 2015 trat das EmoG in Kraft und schafft den rechtlichen Rahmen für Bevorrechtigungen. (Bild: Adobe Stock)

Elektromobilitätsgesetz – so einfach ist das

Deutschland hat sich national wie international verpflichtet, bis 2030 die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Eine elementare Stellschraube dafür ist der motorisierte Individualverkehr. Elektroautos fahren lokal CO2-frei und sind damit ein zentraler Baustein, um die Verkehrswende zum Erfolg zu führen. Das BundesverkehrsministeriumOpens an external link (BMVI) fördert die Elektromobilität mit dem EmoG technologie- und antriebsoffen.

Diese Fahrzeuge sind privilegiert

Neben reinen batterieelektrischen Autos (BEV) wie ID.3, ID.4 oder ID.5 werden auch Plug-in-Hybride (PHEV) und Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) bevorzugt im Straßenverkehr behandelt.  

Bevorrechtigt sind neben Pkw auch bestimmte Nutzfahrzeugklassen, die mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden können. Ursprünglich war die Laufzeit des Gesetzes bis zum 30. Juni 2030 angedacht. Um aber schneller messbare Erfolge verbuchen zu können, wurde das EmoG-Ende auf 2026 vorgezogen. 

Elektro-Auto an einer Ladestation, Elektromobilität
An öffentlichen Ladesäulen parken Elektrofahrzeuge für die Dauer des Stromtankens grundsätzlich kostenlos. (Bild: Adobe Stock)

Privilegien im Straßenverkehr

Die Privilegien, die E-Autofahrer genießen, sind vielfältig. Für die Dauer des Ladens parken E-Fahrzeuge an öffentlichen Ladesäulen grundsätzlich kostenlos. Daneben gibt es in vielen Städten gesondert ausgewiesene Parkplätze für E-Autos, wo das Parken zeitlich befristet gebührenfrei ist, sowie Ausnahmen von Durchfahrtsbeschränkungen. In Hamburg können E-Mobilisten mit E-Kennzeichen am Fahrzeug tagsüber im öffentlichen Parkraum die Höchstparkzeit mit Parkscheibe ausschöpfen, ohne einen Cent bezahlen zu müssen.

In Dortmund dürfen E-Autos ausgewählte Busspuren nutzen, um so schneller am täglichen Stau vorbei- und voranzukommen. In Stuttgart parken elektrisch betriebene Fahrzeuge grundsätzlich und ohne Zeitbeschränkung kostenlos im öffentlichen Raum. Und: Per Gesetz sind alle E-Fahrzeuge bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit!1 

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2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
4.
ID.3: Stromverbrauch (kombiniert) 14,0–12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Gem. § 3d Abs. 1 KraftStG. Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung für Erstzulassungen bis Ende 2025 verlängert. Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs und wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.