Auf einem abgerissenen Zettel steht in schwarzer Schrift Kfz-Steuer.

Diese steuerlichen Vorteile gibt es für E-Autos

Mit dem Umweltbonus1, der mit der Innovationsprämie noch bis Ende 2022 verdoppelt wird, fördert die Bundesregierung die Anschaffung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Aber es wird noch besser: Wer elektrisch fährt, profitiert auch von steuerlichen Vorteilen2. Wir erklären, welche das sind und worauf es ankommt3. (Bild: Adobe Stock)

Mit dem Umweltbonus1, der mit der Innovationsprämie noch bis Ende 2022 verdoppelt wird, fördert die Bundesregierung die Anschaffung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Aber es wird noch besser: Wer elektrisch fährt, profitiert auch von steuerlichen Vorteilen2. Wir erklären, welche das sind und worauf es ankommt3. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über die Steuerbefreiung von E-Autos: 

  • Neue und gebrauchte Elektroautos sind bis 2030 grundsätzlich von der Kfz-Steuer befreit2
  • Die Kfz-Steuerbefreiung gilt nicht für Plug-in-Hybride. 
  • Nach Ablauf der Kfz-Steuerbefreiung werden die Abgaben für Elektroautos am zulässigen Gesamtgewicht bemessen und die Steuer wird nur zu 50 Prozent fällig
  • Bei elektrischen Firmenwagen muss für die reine Privatnutzung monatlich nur noch 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden.

Nicht nur Anschaffungsprämien machen E-Autos aus finanzieller Sicht attraktiv: Wer auf Elektromobilität umsteigt, kann Steuern sparen. Vor allem, weil E-Autos bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit bleiben2. Die Regelung gilt seit 2011 und war zunächst bis Dezember 2020 befristet, wurde dann aber von der Bundesregierung für zehn Jahre verlängert. Somit sind Elektroautos, je nach Erstzulassung, bis zu zehn Jahre von der Steuer befreit – allerdings bis spätestens Dezember 2030, sofern die Regelung nicht verlängert wird. Das E‑Auto muss zudem bis spätestens 2025 erstzugelassen werden. Die Befreiung gilt auch für Autos, die mit einer Brennstoffzelle angetrieben werden, Plug-in-Hybride sind von der Kfz-Steuerbefreiung allerdings ausgenommen.

Steuerbefreiung auch für gebrauchte und umgerüstete Pkw

Die Befreiung von der Kfz-Steuer gilt auch für gebrauchte E-Autos. Käuferinnen und Käufer eines elektrischen Gebrauchtwagens müssen ebenfalls bis zum Ende der Fördermaßnahme 2030 bis zu zehn Jahre nach der Erstzulassung durch die vorherige Halterin oder den vorherigen Halter keine Steuer zahlen. Auch umgerüstete Benziner oder Diesel werden von der Bundesregierung steuerlich gefördert: Vom Verbrenner zum E‑Auto umgebaute Fahrzeuge können seit 2016 ebenfalls maximal zehn Jahre von der Steuer befreit werden. Die Vergünstigung beginnt in diesem Fall ab dem Tag der Umrüstung.

Vorteile für Dienstwagen, Nutzfahrzeuge und beim Laden

Seit 2020 gelten darüber hinaus verschiedene einkommensteuerliche Vergünstigungen für elektrische Nutzfahrzeuge und Firmenwagen4 sowie für die Nutzung von Ladestationen: 

  • Für Liefer- oder andere Nutzfahrzeuge mit elektrischem Antrieb wurde eine Sonderabschreibung von 50 Prozent – zusätzlich zur normalen Abschreibung – im Jahr der Anschaffung eingeführt. Diese Regelung für elektrische Nutzfahrzeuge ist bis 2030 befristet. 
  • Für Firmenwagen mit Elektromotor wird bei der Ermittlung der geldwerten Vorteile für die Firmenwagennutzung der Bruttolistenpreis als Bemessungsgrundlage geviertelt. Für die reine Privatnutzung des elektrischen Dienstwagens ist 1 Prozent des geviertelten Bruttolistenpreises zu versteuern. Das bedeutet, man muss für die reine Privatnutzung von Elektroautos nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Bei Plug-in-Hybriden wird der Bruttolistenpreis halbiert, sodass sich ein geldwerter Vorteil von 0,5 Prozent ergibt. Die Viertelung des Bruttolistenpreises gilt mittlerweile auch für teurere Elektro-Fahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis bis 60.000 Euro (zuvor: 40.000 Euro), sodass man mehr Ausstattungsspielraum hat. Für Elektroautos mit einem Bruttolistenpreis über 60.000 Euro und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge gilt die Halbierung des Bruttolistenpreises und ein geldwerter Vorteil von 0,5 Prozent für die reine Privatnutzung. Zum Vergleich: Autos mit Verbrennungsmotor müssen mit einem Prozent des Bruttolistenpreises angesetzt werden. Diese Steuervergünstigung war zunächst bis Ende 2021 befristet und gilt nun bis Ende 2030.  
  • Auch beim Laden können E‑Auto-Fahrerinnen und E‑Auto-Fahrer von Steuervergünstigungen profitieren: Bis Ende 2030 ist das Laden an einer betrieblichen Ladestation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steuerfrei.  
Eine Frau lädt ihr Elektroauto an einem Ladepunkt.
Viele Unternehmen stellen ihren Fuhrpark schon auf E‑Mobilität um. (Bild: Getty Images)

Elektroauto-Steuern nach der Befreiung 

Nach Ablauf der Kfz-Steuerbefreiung wird die Kfz-Steuer für Elektroautos anhand des zulässigen Gesamtgewichts (zGG: Leergewicht und maximale Zuladung addiert) berechnet und die Steuer nur zu 50 Prozent fällig.  

Pro angefangene 200 Kilogramm werden dann bei einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 2.000 Kilogramm 11,25 Euro fällig. Der Betrag erhöht sich mit dem Gewicht des Fahrzeugs: 2.000 bis 3.000 Kilogramm = 12,02 Euro, 3.000 bis 3.5000 Kilogramm = 12,78 Euro. Von diesen Beträgen wird gemäß dem Kraftfahrzeugsteuergesetz nochmals die Hälfte erlassen, sodass sich folgende Abgaben ergeben: 

  • Fahrzeuge bis 2.000 Kilogramm: 5,60 Euro / 200 Kg 
  • Fahrzeuge von 2.000 bis 3.000 Kilogramm: 6,01 Euro / 200 Kg 
  • Fahrzeuge ab 3.000 Kilogramm: 6,39 Euro / 200 Kg 
Ein weißer ID.3 fährt auf einer Straße durch ein gelb blühendes Rapsfeld.
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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 14,0-12,9 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
Gut fürs Klima und fürs Portemonnaie: Für einen ID.3 zahlen Sie nach Ende der Steuerbefreiung nur knapp 70 Euro Kfz-Steuer.

Für ein leichteres Elektroauto wie den Volkswagen ID.3 (2.280 Kilogramm zGG) müsste man also 68,50 Euro Steuern zahlen. Grundsätzlich werden auch für schwere E-Autos deutlich weniger Steuern fällig: Bis zu einem Gewicht bis 3.500 Kilogramm sind die Abgaben für Elektroautos 50 Prozent geringer als für Verbrenner.  

Bei Autos mit Verbrennungsmotor wird die Kfz-Steuer zudem an weiteren Faktoren wie CO2-Emissionen, Erstzulassung, Antriebsart und Hubraum bemessen, wodurch sich die Kosten künftig weiter erhöhen können. Bei Plug-in-Hybriden berechnet sich die Steuer wie bei Verbrennern aus Hubraum und CO2-Emissionen. Seit 2021 gilt mit der neu geregelten Kfz-Steuer allerdings ein jährlicher Steuerfreibetrag von 30 Euro für emissionsarme Fahrzeuge, die einen maximalen CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer aufweisen. Diese Entlastung ist bis 2024 befristet. 

Sie wollen umweltbewusste Mobilität ausprobieren und von der Steuerbefreiung und dem Umweltbonus profitieren? Nutzen Sie doch unkompliziert eine Probefahrt und testen Sie, welches E‑Auto zu Ihnen und Ihrem Alltag passt. Wir informieren Sie gerne online oder bei Ihrem Volkswagen Händler vor Ort.

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6.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
7.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
7.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
8.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 2,0–1,8; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,0–13,4; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 46–42; Effizienzklasse: A+++. Rein elektrische WLTP-Reichweite: Bis zu 45 km.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Mit Stand vom 03.01.2022 setzt sich der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Antrags auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel aus einem Herstelleranteil zusammen, sofern das Fahrzeug nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2022 zugelassen wird. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden, es sei denn, der jeweilige Fördermittelgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschlossen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Das Fahrzeug muss mindestens 6 Monate in Deutschland auf den/die Antragsteller(in) zugelassen werden. Wird das Fahrzeug geleast kann die jeweils volle Fördersumme nur ab einem Leasingzeitraum von mindestens 24 Monaten gewährt werden. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.
Beim Erwerb eines neuen reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 derzeit Euro 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), sofern das Fahrzeug erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird.
Beim Erwerb eines neuen Hybridelektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 6.750 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 4.500 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.250 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 Euro derzeit 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro), sofern das Fahrzeug erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird.
Beim Erwerb eines gebrauchten reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus derzeit insgesamt EUR 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), bei einem gebrauchten Hybridelektrofahrzeug derzeit insgesamt 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro). Das Fahrzeug muss nach dem 04.11.2019 in der EU erstzugelassen sowie nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2022 zweitzugelassen worden sein. Das Fahrzeug darf maximal für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten erstzugelassen gewesen sein und eine Laufleistung von maximal 15.000 Kilometern aufweisen. Das Fahrzeug darf noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung eines anderen Mitgliedsstaates der EU gefördert worden sein. Der Umweltbonus kann gewährt werden, sofern der Kaufpreis des Gebrauchtfahrzeugs maximal einen Schwellenwert erreicht, der aus 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen) abzüglich des Bruttoherstelleranteils gebildet wird. Entsprechendes gilt für Leasingfahrzeuge.
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Die Gewährung des Herstelleranteils am Umweltbonus berechtigt nicht automatisch zum Erhalt des Bundesanteils.
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Der Antrag auf Gewährung des Bundesanteils am Umweltbonus muss spätestens ein Jahr nach Zulassung über das elektronische Antragsformular unter www.bafa.de eingereicht werden. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) müssen beim BAFA spätestens bis zum 31.12.2022 gestellt werden.
Die Gewährung des Umweltbonus beim Erwerb eines neuen reinen Elektrofahrzeugs oder Hybridelektrofahrzeugs mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de.
2.
Gem. § 3d Abs. 1 KraftStG. Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung für Erstzulassungen bis Ende 2025 verlängert. Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs und wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
3.
Diese Information stellt keine Beratung dar und verfolgt ausschließlich den Zweck, ausgewählte Themen allgemein darzustellen. Die hierin enthaltenen Ausführungen und Darstellungen erheben daher weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch sind sie geeignet, eine Beratung im Einzelfall zu ersetzen. Ob die Information in Ihrem Fall relevant ist, oder bei Fragen zu den hierin aufgegriffenen Themen, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
4.
Fahrer von Dienstwagen mit Verbrennungsmotor, die auch privat genutzt werden, müssen monatlich 1 % des vollen Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Für Fahrer eines rein elektrischen Dienstwagens mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 60.000 € wird dieser geldwerte Vorteil nur mit einem Viertel des Bruttolistenpreises ermittelt. Für Fahrer von rein elektrischen Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis von über 60.000 € wird die Bemessungsgrundlage halbiert. Diese Steuerbegünstigungen gelten für Erstzulassungen zwischen dem 01.01.2019 und dem 31.12.2030 und sind ebenso für gebrauchte Fahrzeuge gültig.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.