Eine Bodenmarkierung in Form eines Autos mit Ladekabel zeichnet den E-Parkplatz aus
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Richtig parken mit dem E‑Auto

Richtig parken mit dem E‑Auto

Abstellen und aufladen: Parkplätze mit Ladesäulen sind im öffentlichen Verkehrsraum keine Seltenheit mehr. Und auch wenn der Parkdruck in den Städten hoch ist, sind diese Plätze i. d. R. ausschließlich Fahrerinnen und Fahrern von Elektrofahrzeugen vorbehalten. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, wenn Sie Ihr Auto auf einem E-Parkplatz abstellen möchten. Deren Nutzung ist nämlich nicht bundesweit einheitlich geregelt. Und das kann zu Missverständnissen führen. 

 

Das und mehr erfahren Sie hier:

  • Richtlinien für das Parken an öffentlichen Ladestationen
  • Privilegien für Autos mit E-Kennzeichen, z. B. Privilegien beim Parken
  • Bußgelder für Falschparken an Ladesäulen – auch für E-Autos

Wo dürfen E-Autos parken?

Grundsätzlich überall dort, wo im öffentlichen Raum auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor stehen können. Darüber hinaus dürfen Elektroautos auf Parkplätzen mit E-Ladesäulen geparkt werden. Für Verbrenner gilt an den Ladestationen dagegen i. d. R. ein Parkverbot. Und das selbst außerhalb des sogenannten Bewirtschaftungszeitraums. Zwischen 20 Uhr und 9 Uhr dürfen Diesel und Benziner hier also i. d. R. auch nicht geparkt werden.

Um die E‑Mobilität zu fördern, werden Fahrerinnen und Fahrern von E-Autos aber noch weitere Privilegien gewährt. Wie diese Vorteile im Einzelnen aussehen, bestimmen Städte und Kommunen nach dem Elektromobilitätsgesetz (EmoG) jeweils selbst. So können sie zum Beispiel entscheiden, dass es für E-Fahrzeuge Parkerleichterungen auf öffentlichen Straßen und Wegen geben kann oder dass sie von günstigeren Parkgebühren profitieren. In einigen Stadtteilen wird für Elektroautos sogar kostenloses Parken angeboten, wenn auch nur für ein paar Stunden.

Beachten Sie aber, dass Sie diese und andere Vorzüge in der Regel nur in Anspruch nehmen dürfen, wenn Ihr Fahrzeug über ein E-Kennzeichen verfügt. Dieses Kfz-Kennzeichen ist für Elektroautos und Hybride zwar nicht verpflichtend. Doch erst das "E" im Nummernschild verschafft Ihnen auf deutschen Straßen die attraktiven Vorteile.

Der Buchstabe „E“ ergänzt das Kennzeichen für Elektroautos
Das Kennzeichen für E-Autos enthält im Anschluss an die Ziffernkombination ein „E“ und wird gesondert beantragt.

Woran Sie E-Parkplätze erkennen

In Aussehen und Ausstattung können öffentliche Parkplätze mit Ladestation unterschiedlich gestaltet sein. Neben einer Ladesäule sind die Stellflächen meist durch Markierungen auf dem Boden oder eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Eine rechtliche Vorgabe gibt es für die Städte und Kommunen hier nicht. Sie sind es auch, die die Rahmenbedingungen für das Parken und Laden auf Elektro-Parkplätzen festlegen.

Wann, wie lange und zu welchen Kosten Sie Ihr E‑Auto abstellen dürfen, kann also von Ort zu Ort unterschiedlich sein. Beachten Sie deshalb in jedem Fall die Beschilderung der jeweiligen Ladestation. Sie gibt unter anderem Aufschluss über die zulässige Parkdauer. Die ist oft auf einige Stunden begrenzt oder nur in einem bestimmten Zeitraum gestattet. Oft ist das Laden des Pkw auch die Voraussetzung für kostenfreies Parken. Ob und wie viel Elektroauto-Besitzende wiederum für den Strom zahlen müssen, hängt vom jeweiligen Betreiber der Ladesäule ab.

Selbst für Elektroautos gibt es keinen Freibrief

Trotz der unterschiedlichen Regelungen für E-Parkplätze können Sie zur Orientierung die folgenden Punkte im Hinterkopf behalten. Im Zweifel helfen Ihnen die Verkehrszeichen vor Ort.

  1. In der Regel dürfen nur elektrische Fahrzeuge mit E-Kennzeichen einen Elektro-Parkplatz nutzen. Das gilt auch für Hybride. Ein elektrischer Antrieb allein reicht hier also nicht aus. Ohne das E-Kennzeichen können die Behörden ein Verwarnungs- beziehungsweise Bußgeld ausstellen. Im schlimmsten Fall kann das Fahrzeug auch abgeschleppt werden.
  2. Meist ist das kostenfreie Parken nur erlaubt, wenn währenddessen das Fahrzeug aufgeladen wird. Ist das Kabel nicht angeschlossen, gilt das gleiche Parkverbot wie für Verbrenner. Derzeit ist gesetzlich nicht geregelt, ob oder wie lange das Auto auf dem Parkplatz stehenbleiben darf, sobald der Akku vollgeladen ist. Anderen Verkehrsteilnehmern können Sie aber einen großen Gefallen tun, in dem Sie die Fläche für jene wieder freigeben, die dringend Strom zum Weiterfahren brauchen.
  3. Auch wenn die Verfügbarkeit von E-Parkplätzen weiter steigt, achten die meisten Städte und Gemeinden darauf, dass die Flächen nicht dauerhaft von einzelnen Elektrofahrzeugen besetzt werden. Deshalb ist das Parken auf einem solchen Elektro-Parkplatz oft zeitlich begrenzt. Außerdem kann eine Parkgebühr anfallen. Prüfen Sie deshalb, ob Sie eine Parkscheibe für die Dauer des Parkens benötigen.
Ein Verkehrsschild gibt den Parkplatz nur für Nutzer der E-Ladesäule frei
Viele E-Parkplätze dürfen nur zum Aufladen besetzt werden. Autofahrer sollten deshalb immer die Beschilderung beachten.

Falschparken kann teuer werden

Nach der Novelle vom 28. April 2020 kann laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ein einheitliches Bußgeld für das unrechtmäßige Parken auf einem E-Parkplatz erlassen werden. Parken Sie Ihr Fahrzeug also unerlaubt auf einem Parkplatz für Elektroautos, droht ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro oder mehr. Und das gilt nicht nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Auch Elektrofahrzeuge können einen solchen Stellplatz unzulässig blockieren, wenn ihnen zum Beispiel das E-Kennzeichen fehlt oder sie die gestattete Parkdauer überschreiten. Das zieht zwar keine Strafe im rechtlichen Sinn nach sich, kann aber neben einem Verwarngeld auch hohe Abschleppkosten bedeuten.

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ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
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Volkswagen AG Disclaimer

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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
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