5 im Kreis angeordnete Symbole – Windrad, Glühbirne, Sonne, Recycling-Logo, Pflanze – schweben über eine ausgestreckten Männerhand

So gut ist die Klimabilanz von Elektroautos

Reine E-Autos geben beim Fahren lokal weder gefährliche Verbrennungsrückstände noch CO2 ab. Das ist der wohl offensichtlichste Vorteil gegenüber Verbrennern, aber Elektroautos haben nicht nur bei der Nutzung, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs hinweg eine bessere Klimabilanz. (Bild: Adobe Stock)

Reine E-Autos geben beim Fahren lokal weder gefährliche Verbrennungsrückstände noch CO2 ab. Das ist der wohl offensichtlichste Vorteil gegenüber Verbrennern, aber Elektroautos haben nicht nur bei der Nutzung, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs hinweg eine bessere Klimabilanz. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über die Klimabilanz von E-Autos:

  • Elektroautos haben gegenüber Verbrennern eine 50 bis 80 Prozent bessere CO2-Bilanz.
  • Mit steigender Fahrleistung wächst der Vorsprung gegenüber Verbrennungsmotoren.
  • Durch das Laden mit eigenem Ökostrom können Besitzerinnen und Besitzer die Bilanz aktiv verbessern.
  • Elektromobilität leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Studien bescheinigen E-Autos eine überlegene Ökobilanz

Reine E-Autos sind klimabewusst, denn sie stoßen beim Fahren keine klimaschädlichen Treibhausgase aus. So tragen Elektrofahrzeuge kurzfristig zu mehr Luft- und Lebensqualität bei – für viele Fahrerinnen und Fahrer das beste Argument für die Elektromobilität – und langfristig zur Klimawende. Das lokal CO2-freie Fahren ist allerdings nur die eine Seite der Medaille. Wie bei Verbrennungsmotoren auch fallen schon vor der ersten Fahrt Abfallstoffe und Treibhausgase an: bei jedem einzelnen Prozessschritt der Herstellung, Logistik, Nutzung und Entsorgung.  

Die gute Nachricht: Betrachtet man den ganzen Lebenszyklus, haben Elektroautos dennnoch eine bessere Umweltbilanz als Verbrenner. Das zeigen aktuelle Studien zur Elektromobilität, wie etwa eine Studie der Technischen Universität Eindhoven aus dem Jahr 2020. Die Studie vergleicht die lebenslangen Treibhausgasemissionen von E-Autos und Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren und attestiert Elektrofahrzeugen das Potenzial, das Problem der CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr zu lösen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die ifeu-Studie „Klimabilanz von Elektroautos“ im Auftrag der Agora Verkehrswende. Ihr Fazit: „In allen untersuchten Fällen hat das Elektroauto über den gesamten Lebensweg einen Klimavorteil gegenüber dem Verbrenner.“

Ein Elektrofahrzeug, das 2025 neu zugelassen wird, wird über seinen Lebensweg 32 Prozent weniger CO2-Emissionen als ein moderner Diesel verursachen. Verglichen mit einem Benzinauto sind es sogar 40 Prozent. Das zeigen Berechnungen des Bundesumweltamtes, die 2019 veröffentlicht wurden. 

Bilanz verbessert sich mit steigender Fahrleistung  

Die Klimabilanz beginnt schon lange bevor die neuen Besitzerinnen oder Besitzer zu ihrer ersten Fahrt aufbrechen. Die größten Vorteile zeigt das Elektroauto dabei in der Nutzungsphase. Da reine Elektrofahrzeuge während der Fahrt keine Abgase ausstoßen verursachen, verschiebt sich ihre CO2-Bilanz gegenüber Verbrennungsmotoren immer mehr zu ihren Gunsten. Das bedeutet: Je länger ein Elektroauto fährt, desto besser fällt im direkten Vergleich die Bilanz aus.  

Elektroautos sind zudem im Betrieb deutlich energieeffizienter als beispielsweise ein Diesel: Mit der gleichen Energiemenge können E-Autos drei- bis viermal so weit kommen. Diesen Vorsprung bei der Nutzung können Elektroautos unter Umständen sogar noch weiter ausbauen: Denn einige Faktoren können die Besitzerinnen und Besitzer eines E-Autos aktiv beeinflussen, um die Klimabilanz ihres Fahrzeugs noch weiter zu verbessern.   

Foto eines Dachs mit Photovoltaik-Elementen vor bewölktem Himmel, im Hintergrund ein Windrad
Wer beim Laden seines Autos auf Strom aus erneuerbaren Energien oder sogar eine eigene Photovoltaik-Anlage setzt, kann die CO2-Bilanz seines Autos deutlich verbessern. (Bild: Adobe Stock)

Bessere Ökobilanz mit Strom aus erneuerbaren Energien   

Wie gut die Ökobilanz des Elektrofahrzeugs ist, hängt wesentlich davon, mit welchem Strommix das Elektroauto produziert und später geladen wird – egal ob unterwegs an einer öffentlichen Ladestation oder zu Hause. Je mehr Strom aus regenerativen Energien stammt, desto besser. Das gilt auch für die Ladestation am Haus: Die bezieht denselben Strommix wie das Stromnetz an der Haushaltssteckdose. Wird ein Elektroauto also mit grünem Strom geladen, etwa Volkswagen NaturstromOpens an external link1, ist es im Betrieb nicht nur lokal emissionsfrei, sondern verursacht auch in der Nutzungsphase (beim Laden) deutlich weniger klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen. Vertraut man deshalb zu Hause auf Ökostrom oder erzeugt ihn selbst mit einer Photovoltaik-Anlage, trägt man aktiv dazu bei, den Vorsprung seines E-Autos oder Plug-in-Hybrids gegenüber Autos mit Diesel, Benzin oder auch synthetischen Kraftstoffen auszubauen.  

Da im Rahmen der Energiewende der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien weiter steigen dürfte, der Strommix also CO2-ärmer und „grüner“ wird, wird sich die Klimabilanz von Elektromobilität noch weiter verbessern. Kein anderer Energieträger ist bereits heute so stark dekarbonisiert wie Strom, bei keinem anderen Energieträger ist die weitere Dekarbonisierung so klar beschrieben. Hier zeigt sich das langfristige Potenzial der Elektromobilität für den Klimaschutz.

Diesen Einfluss hat der Akku auf die Klimabilanz

ElektroautosOpens an external link sind sehr energieeffizient. Wie CO2-neutral sie sind, hängt auch von der Kapazität des verbauten Akkus ab. Je kleiner die Batterie ist, desto besser ist auch die Bilanz, da bei der Produktion weniger Emissionen anfallen und weniger der teils seltenen Rohstoffe benötigt werden. Das Mehr an Gewicht einer größeren Batterie führt zudem beim Fahren zu einem höheren Energieverbrauch. Die verbaute Akkugröße im Elektroauto sollte deshalb zum eigenen Nutzungsverhalten passen: Der Zweitwagen, der unter Umständen nur kurze Strecken zurückgelegt, benötigt vielleicht nur eine kleinere Batterie, etwa mit 45 kWh – und geht so mit einem deutlichen leichteren „Klima-Rucksack“ ins Rennen als mit einem Akku, der 77 Kilowattstunden leistet.

So entsteht der „Klima-Rucksack“

Der „Klima-Rucksack“ eines Elektroautos entsteht, weil im Lebenszyklus eines E-Autos in der Produktion im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verhältnismäßig viele CO2-Emissionen verursacht werden. Die gemittelte Schätzung der Universität Eindhoven liegt bei 75 kg CO2 pro Kilowattstunde Leistung (der Vergleichbarkeit wegen gerechnet in CO2-Äquivalenten). Je nach Berechnungen kommt ein Diesel nur auf etwa die Hälfte dieses Ausstoßes. Einen kleinen Rucksack tragen auch Diesel und Benziner, denn bei ihrer Produktion entstehen ebenfalls Treibhausgase. Nicht zu vergessen: Auch Kraftstoffe aus fossilen Energieträgern und E-Fuels verursachen in ihrer Herstellung Emissionen, was in die ganzheitliche Betrachtung „Well-to-Tank“, also von der Quelle bis in den Tank, einfließt. Noch mehr Ausstoß entsteht aber bei ihrer Verbrennung.

Bei der Produktion der Akkus, seien es Lithium-Ionen-Batterien oder E‑Auto-Batterien mit anderer Zellchemie, fällt fast die Hälfte der CO2-Emissionen des gesamten Lebenszyklus an. Das heißt: Akkus sind der entscheidende Faktor für den Carbon Footprint des Elektrofahrzeugs.  

Dabei ist nicht nur der Energiebedarf in der Zellproduktion wichtig, sondern auch andere Prozesse in der Lieferkette. Das betrifft beispielsweise die Rohstoffproduktion, etwa die aufwändige Gewinnung seltener Erden. Auch die Kathodenmaterialherstellung und das Grafit für die Anode haben einen beträchtlichen Einfluss auf die CO2-Bilanz. Je nach Studie gehen Berechnungen davon aus, dass für die Batteriefertigung und die aufwändige Gewinnung der dafür benötigten Rohstoffe fast die Hälfte der CO2-Emissionen des gesamten Zyklus anfallen. Neben den Potenzialen in der Batterielieferkette analysieren Hersteller wie Volkswagen auch Maßnahmen für die weiteren Hotspots wie Stahl oder Aluminium und gleichen nicht vermeidbare Emissionen durch Klimaschutzprojekte wieder aus.

Volkswagen senkt mit Energieeffizienz und dem Einsatz von grünem Strom systematisch den CO2-Ausstoß in der Fertigung. Das Kohlendioxid, das sich im Herstellungs- und Lieferprozess heute noch nicht vermeiden lässt, wird ausgeglichen – zum Beispiel mit zertifizierten Klimaschutzprojekten im indonesischen Regenwald. Auf diese Weise schafft es Volkswagen bereits heute, die ID. ModelleOpens an external link ohne Klima-Rucksack, bilanziell CO2-neutral an die Kundinnen und Kunden auszuliefern.
 

Recycling / Second Life

Die Ökobilanz dürfte sich in Zukunft noch mehr zugunsten der Elektrofahrzeuge verschieben, gerade wenn man die Themen Recycling und Zweitverwendung betrachtet. So werden die Hochvoltbatterien bereits heute recycelt, um die verwendeten Rohstoffe wie Kobalt, Nickel, Kupfer und Lithium wiederzugewinnen und so klimaneutraler und nachhaltiger produzieren zu können. Die EU-Kommission hat dazu vor kurzem Nachhaltigkeitskriterien bei der Entsorgung von Batterien festgelegt. Außerdem können Akkus einer stationären Nutzung zugeführt werden („Second Life)“, etwa wenn sie in einem Haus als Energiespeicher dienen. Auch hier liegt in den kommenden Jahren noch viel Potenzial für den Abbau des Klimarucksacks der E‑Mobilität und ihren Beitrag zur Energiewende.

Der Boden ist also bereitet für den Umstieg auf ein Elektromobilität. Neugierig auf unsere Modelle? In unserem Online-KonfiguratorOpens an external link können Sie sich bequem Ihren nächsten Traumwagen nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen! 

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2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
3.
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