Ein Volkswagen ID.3  wird an einer ID. Charger Wallbox geladen.

GEIG: Mehr Ladesäulen auf Parkplätzen

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – kurz GEIG – sorgt für bessere Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. 

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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,6-13,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – kurz GEIG – sorgt für bessere Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. 

In diesem Artikel erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zum GEIG:

  • Das neue Gesetz umfasst 17 Paragrafen.
  • Bauauftraggebende sowie Eigentümerinnen und Eigentümer größerer Immobilien müssen bei Neubau oder Renovierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden Ladesäulen errichten bzw. mindestens die Leitungsinfrastruktur dafür anlegen.
  • Bei Verstößen gegen das Gesetz können Bußgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro verhängt werden.

Damit Fahrerinnen und Fahrer batterieelektrischer Pkw und Transporter künftig ihre Fahrzeuge am Arbeitsplatz oder bei alltäglichen Besorgungen leichter aufladen können, sollen mehr Ladesäulen auf Parkplätzen entstehen. Der Deutsche Bundestag hat einem entsprechenden Gesetzentwurf zugestimmt. Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-GesetzOpens an external link  trat nach dem Beschluss des Bundestags und der Zustimmung des Bundesrats mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt am 25. März 2021 in Kraft. Denn neben einem vielseitigen Angebot attraktiver E-Autos ist das problemlose Laden des Elektroautos einer der entscheidenden Faktoren für den erfolgreichen Wandel hin zur umweltbewussten Individualmobilität.

Einfacher zu Hause laden

Das Ziel ist klar: Die Umsetzung des GEIG soll mit dem Aufbau neuer Ladeinfrastruktur den Umstieg auf die Elektromobilität vorantreiben. Hier folgten der Gesetzentwurf im Bundestag und die Debatte im Bundesrat auch der Erwartung, dass viele Fahrerinnen und Fahrer ihr Elektrofahrzeug häufig – oft über Nacht – an der Wohnung laden möchten. Mit einer Wallbox wie dem ID. ChargerOpens an external link2, der als ID. Charger Connect und ID. Charger Pro förderfähig ist, ist das bei einem Einfamilienhaus meist einfach zu lösen.

Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter von Mehrfamilienhäusern oder auch größeren Wohnanlagen stoßen aber vielfach noch auf Schwierigkeiten, obwohl sie mittlerweile das Recht auf die Installation von Lademöglichkeiten haben. Dort fehlen oft die Voraussetzungen für die einfache Installation der Ladeinfrastruktur. Hier soll jetzt das GEIG den Einbau von Ladepunkten deutlich unkomplizierter machen. Das betrifft Neubauten von Wohnobjekten – einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie ähnlicher Einrichtungen – mit mehr als fünf Stellplätzen im oder unmittelbar am Gebäude sowie größere Renovierungen von Objekten mit mehr als zehn Stellplätzen.

Dort ist künftig jeder Auto-Abstellplatz mit einer Leitungsinfrastruktur für Elektromobilität auszustatten. Gemeint sind damit Leerrohre, Bodeninstallationssysteme, Kabelpritschen oder ähnliches für Elektro- oder Datenleitungen, der Platz für Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen sowie erforderliche Schutzelemente. Leitungen oder Ladesteckdosen müssen aber noch nicht installiert werden. Mit der vorhandenen Leitungsinfrastruktur lassen sich bei Bedarf später die Ladestationen mit allen Verbindungen sowie den intelligenten Mess- und Lademanagementsystemen problemlos nachrüsten.

Nichtwohngebäude müssen Ladepunkt bekommen

Auch bei Nichtwohngebäuden sollen künftig vermehrt Ladepunkte für E-Autos vorhanden sein. Betroffen sind beispielsweise Büro- und Geschäftshäuser, Industrie- und Gewerbeobjekte, Einkaufszentren und Supermärkte. Hier gilt bei Neubauten eine Grenze von sechs Stellplätzen im oder am Gebäude und zehn Stellplätzen bei größeren Renovierungen, bei denen mehr als 25 Prozent der Gebäudehülle saniert werden. Bei diesen Maßnahmen ist sofort mindestens ein Ladepunkt zu errichten. 

Zusätzlich schreibt das GEIG vor, dass bei Neubauten jeder dritte Stellplatz – bei Renovierungen jeder fünfte – mit der Leitungsinfrastruktur versehen werden muss und so die Voraussetzungen für eine einfache Installation weiterer Ladepunkte erfüllt. Die Pflicht, mindestens einen Ladepunkt zu errichten, gilt übrigens ab dem 1. Januar 2025 auch für alle bestehenden Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen am oder im Gebäude.

Ein Elektrofahrzeug mit angeschlossenem Ladestecker auf einem Parkplatz, im Hintergrund weitere Fahrzeuge und ein Geschäftsgebäude.
Das GEIG soll helfen, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos massiv auszubauen.

Lade- und Leitungsinfrastruktur im Quartier

Das jetzt in Kraft getretene Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz GEIG setzt mit der ausdrücklichen Möglichkeit einer Quartierslösung auch auf praxisnahe Zusammenschlüsse. Bautragende oder Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Gebäude in räumlichem Zusammenhang stehen, können Vereinbarungen über eine gemeinsame Ausstattung von Stellplätzen mit Leitungsinfrastruktur oder Ladepunkten treffen. 

Mit solchen Kooperationen, an denen ausdrücklich auch Dritte wie Energieversorgungsunternehmen beteiligt werden können, erlaubt das Gesetz, Leitungsnetze oder Ladepunkte für ein Viertel gemeinsam zu errichten und zu betreiben. Solche größeren Ladeangebote versprechen einen kostengünstigeren Ausbau. Sie bieten zudem eine bessere Erreichbarkeit, höhere Flexibilität und Verfügbarkeit als einzelne, verstreute Ladepunkte und sind deshalb auch für die stetig wachsende Gemeinde von E‑Auto-Fans attraktiv.

Gesetz lässt Ausnahmen zu

Ausnahmen sind im GEIG vorgesehen, wenn bei einer größeren Renovierung die Kosten für die Lade- und Leitungsinfrastruktur sieben Prozent der Gesamtkosten überschreiten. Ebenso gelten Ausnahmen für selbst genutzte Nichtwohngebäude kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Zudem sind öffentliche Gebäude ausgenommen, wenn sie schon vergleichbaren Anforderungen aus anderen Gesetzen unterliegen.

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3.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
5.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

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Ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli).
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.