Ein Mann überprüft einen Holzzuschnitt in einer Werkstatt

Kauf von E-Autos: Betriebe profitieren von Subventionen

Die Bundesregierung fördert den Kauf von Elektrofahrzeugen aktuell mit einem Umweltbonus1. Seit der Neufassung der Förderrichtlinie im November 2020 kann diese Prämie mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden. Davon profitieren vor allem kleine Unternehmen, Handwerker, Sozialdienste oder Bildungsträger, die auf E‑Mobilität umsteigen möchten.  (Bild: Getty Images)

Die Bundesregierung fördert den Kauf von Elektrofahrzeugen aktuell mit einem Umweltbonus1. Seit der Neufassung der Förderrichtlinie im November 2020 kann diese Prämie mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden. Davon profitieren vor allem kleine Unternehmen, Handwerker, Sozialdienste oder Bildungsträger, die auf E‑Mobilität umsteigen möchten.  (Bild: Getty Images)

Zu Subventionen für die E‑Mobilität zählen  

  • der Umweltbonus für E-Autos von bis zu 9.000 Euro1,
  • ein Flottenaustauschprogramm des Umweltministeriums und
  • zinsgünstige KfW-Kredite für Klimaschutzinvestitionen. 

Um die gesteckten Klimaziele 2030 zu erreichen und den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren, müssen in den kommenden Jahren sieben bis zehn Millionen Elektroautos zugelassen werden, die Verbrenner ersetzen. Denn E-Autos fahren lokal CO2-frei und sind in der Nutzung klimaneutral, wenn sie mit ÖkostromOpens an external link geladen werden. Deshalb soll der Absatz von alternativen Antrieben signifikant gesteigert werden. Als Anreiz für den Umstieg hin zum umweltbewussten Fahrzeug fördert die Politik den Kauf von neuen sowie von jungen gebrauchten E-Autos sowie das Leasing mit einer E‑Auto-Prämie1 und gewährt darüber hinaus weitere Vorteile wie beispielsweise die Kfz-Steuer-Befreiung bis 20302. In den nächsten Jahren will der Bund im Zuge des Corona-Konjunkturprogrammes gut 50 Milliarden Euro in den Ausbau der Elektromobilität investieren.

 

 

Umweltbonus1 für E-Autos beträgt bis zu 9.000 Euro  

Eine Zeichnung mit zwei Autos ist zu sehen, wobei das obere einen Verbrenner und das untere ein E-Auto darstellen soll. Das obere ist durchgestrichen und das untere mit einem grünen Haken versehen
Der Kauf eines Elektroautos wird vom Staat mit einem Umweltbonus1 gefördert. (Bild: Adobe Stock) 

Da der Kaufpreis eines Elektroautos im Vergleich zum gleichwertigen Verbrenner noch relativ hoch und es bislang nur wenige gebrauchte Stromer gibt, hat die Politik die Laufzeit des Umweltbonus1 bis zum Dezember 2025 verlängert. Im Zusammenspiel mit den Herstellern fördert der Staat den Kauf von reinen Elektroautos auf diese Weise aktuell mit bis zu 9.000 Euro. Plug-in-Hybride werden mit bis zu 6.750 Euro bezuschusst, wenn die elektrische Mindestreichweite bei 40 Kilometern liegt (wird ab 2022 auf 60, ab 2025 auf 80 Kilometer erhöht). Alternativ darf das Fahrzeug höchstens 50 Gramm CO2 emittieren. 

Prämie abhängig vom Preis

Der Umweltbonus1 in Höhe von 9.000 Euro wird nach Zulassung eines neuen batterieelektrischen Autos (BEV) mit einem Nettolistenpreis auf der Liste des BAFA von bis zu 40.000 Euro gewährt. E-Autos, deren Nettolistenpreis auf der Liste des BAFA bei bis zu 65.000 Euro liegt, werden mit 7.500 Euro bezuschusst. Plug-in-Hybride (PHEV) bis 40.000 Euro bekommen eine Förderprämie von 6.750 Euro, Plug-in-Hybride bis zu einem Neupreis von 65.000 Euro erhalten einen Zuschuss von 5.625 Euro. 

Auch gebrauchte E-Autos können gefördert werden 

Die Förderung für junge gebrauchte E-Fahrzeuge ist an den ehemaligen Listenneupreis gekoppelt. Daneben darf die Dauer der Erstzulassung des gebrauchten Autos maximal zwölf Monate betragen. Der Wagen darf nicht mehr als 15.000 Kilometer auf dem Tachometer haben und nicht schon einmal den BAFA-Umweltbonus1 erhalten haben. Wegen des üblichen Wertverlusts beträgt der maximale förderfähige Gesamtpreis des Gebrauchtautos 80 Prozent des Listenpreises. Davon wird der Bruttoherstelleranteil an der Förderung abgezogen. Der Zuschuss für junge gebrauchte Elektroautos beträgt 5.000 Euro bzw. bei gebrauchten Plug-in-Hybriden 3.750 Euro.  

Bei Leasingfahrzeugen ist die Höhe der Förderung abhängig von der Leasingdauer und entsprechend gestaffelt. Reine Elektroautos werden bei einer Laufzeit von mindestens 23 Monaten mit der vollen Förderung von 9.000 Euro bezuschusst, E-Autos, die zwischen 12 und 23 Monaten geleast werden, mit 4.500 Euro (bei einem BAFA-Listenpreis bis 40.000 Euro). E-Fahrzeuge, bei denen die Laufzeit des Leasingvertrages zwischen 6 und 11 Monaten liegt, bekommen bis zu 2.250 Euro.

Umweltbonus1 mit anderen Förderprogrammen kombinierbar

Seit November 2020 kann der Umweltbonus1 des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit weiteren Förderprogrammen, die der Elektromobilität zur Vorfahrt verhelfen sollen, kombiniert werden. Davon profitieren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerker, Sozialdienste, karitative Einrichtungen sowie Schulen und Kindergärten. Die einzelnen Förderprogramme sind sehr unterschiedlich ausgeprägt, verfolgen aber alle dasselbe Ziel: Mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen und/oder Ladestationen aufzubauen.

Die KfW unterstützt  Investitionen von Unternehmen zur Verringerung und Vermeidung von Treibhausgasen durch ihre "Klimaschutzoffensive für den MittelstandOpens an external link" mit preisgünstigen Krediten bis zu einer Höhe von 25 Millionen. Dazu zählen auch Investitionen in Elektromobilität. Zudem gewährt die Förderbank einen Klimazuschuss von bis zu sechs Prozent beim Kauf eines Elektrofahrzeugs, wenn dafür ein KfW-Förderkredit genutzt wird.

Flottentauschprogramm "Sozial & mobil"

zwei Menschen stehen mit einem Ladekabel an einer Wallbox. Im Hintergrund ist ein Volkswagen ID. Modell zu sehen
Mit einer Wallbox von Volkswagen können Modelle wie der ID.3 oder der ID.4 optimal aufgeladen werden.

Das Flottenaustauschprogramm "sozial & mobilOpens an external link" des Bundesumweltministeriums richtet sich an soziale und karitative Einrichtungen. Darüber kann einmalig der Kauf eines rein batterieelektrischen Neufahrzeugs wie dem ID.3 oder ID.4 von Volkswagen pauschal mit 10.000 Euro bezuschusst werden. Leasing-Fahrzeuge werden nicht gefördert, ebenso wenig gebrauchte E-Autos. Die notwenige Ladeinfrastruktur allerdings ist unter Umständen förderfähig: Eine Wallbox (AC) bis 22 kW kann mit 1.500, eine Ladesäule (AC) bis 22 kW pauschal mit 2.500 Euro bezuschusst werden.

Der BAFA-Umweltbonus1 ist darüber hinaus mit der Förderrichtline "Markthochlauf NIP2Opens an external link" sowie der Förderrichtlinie "ElektromobilitätOpens an external link" des Bundesverkehrsministeriums kombinierbar. NIP2 ist die Abkürzung für "Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (2016-2026)" und fördert ausschließlich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Das zweite BMVI-Förderprogramm "Elektromobilität" bezuschusst den Aufbau von Ladesäulen und die Beschaffung von Elektroautos und richtet sich unter anderem auch an Unternehmen. Die Höhe des Zuschusses hängt von der Art des Projektes ab. Der Förderantrag kann direkt beim BMVI gestellt werden.

 

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3.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
5.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

1.

Der Umweltbonus für Hybridelektrofahrzeuge setzt sich derzeit zu zwei Dritteln (für Basismodelle bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro: 4.500 Euro) aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.BAFA.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel (für Basismodelle bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro: 2.250 Euro) aus einem Herstelleranteil zusammen. Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer (i. H. v. derzeit 16 % bzw. 360 Euro bei einem Herstelleranteil i. H. v. 2.250 Euro). Der Herstelleranteil ist nur verfügbar für Fahrzeuge mit einer Zulassung in Deutschland.

Die Auszahlung des Bundesanteils erfolgt durch das BAFA nach positivem Bescheid des von Ihnen unter Beachtung der Förderbedingungen gestellten Antrags. Anträge auf Förderung mit einem erhöhten Bundesanteil (Innovationsprämie) i. H. v. 4.500 Euro können beim BAFA bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen i. H. v. jeweils 2.250 Euro endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, spätestens am 31.12.2025. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner.

2.
Gem. § 3d Abs. 1 KraftStG. Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung für Erstzulassungen bis Ende 2025 verlängert. Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs und wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.