Zu sehen ist ein ID.3 an der Ladesäule.

Kostenvergleich: Ist ein Elektroauto teurer als ein Verbrenner?  

Wer behauptet, E-Autos seien zu teuer und würden sich daher nicht lohnen, liegt meilenweit daneben. Ein Kostenvergleich zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zeigt, wie attraktiv, alltagstauglich und vor allem erschwinglich E‑Mobilität sein kann: Ein Umstieg lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch.

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ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++

Wer behauptet, E-Autos seien zu teuer und würden sich daher nicht lohnen, liegt meilenweit daneben. Ein Kostenvergleich zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zeigt, wie attraktiv, alltagstauglich und vor allem erschwinglich E‑Mobilität sein kann: Ein Umstieg lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch.

Das und mehr erfahren Sie hier über die Kosten der E‑Mobilität:

  • Auch in der Anschaffung können elektrisch angetriebene Autos schon heute günstiger sein als Verbrenner.
  • Die Kfz-Steuer steigt für Verbrenner stufenweise an, Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos werden hingegen steuerlich entlastet.
  • Sinkende Anschaffungskosten, eine effizientere Produktion und staatliche Förderungen machen E-Autos insgesamt erschwinglicher.

Elektroauto vs. Verbrenner: die Anschaffung

Ein entscheidender Vorteil, den Elektroautos gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor haben, ist die aktuelle Umweltprämie: Durch die staatliche Förderung können Käuferinnen und Käufer von reinen E-Autos bis Ende 2025 bis zu 9.000 Euro sparen2. Somit kann ein E‑Auto je nach Ausstattung und Batteriegröße bereits in der Anschaffung günstiger sein, als ein vergleichbarer Verbrenner.

Wer E‑Mobilität erleben möchte, ohne ein Fahrzeug zu kaufen, kann bei den ID. Modellen aber auch auf Leasing setzen. Auch das Leasing wird unter gewissen Bedingungen mit dem Umweltbonus2 gefördert. 

Elektroauto vs. Verbrenner: die Strom- und Spritkosten  

In der Regel ist Strom günstiger als Benzin oder Diesel. Vor allem Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Elektroauto überwiegend zu Hause laden, können bei den Betriebskosten sparen. Darüber hinaus bieten viele Stromversorger vergünstigte Autostrom-Tarife an. Hinzu kommt, dass seit Anfang 2021 die von der Bundesregierung eingeführte CO2-Bepreisung in Kraft ist. Unternehmen, die Erdölprodukte, Erdgas und Kohle vertreiben, müssen seitdem Emissionsrechte kaufen – zusätzliche Kosten, die auf Fahrerinnen und Fahrer von mit Benzin oder Diesel betriebenen Pkw umgelegt werden.  

Beim Laden von elektrisch angetriebenen Autos hängt der Kostenaufwand hingegen von Ort, Ladeleistung und Stromtarif ab. Während sich bei öffentlichen Ladepunkten Tarif- und Bezahlmodelle oftmals unterscheiden, können Sie die Ladekosten zu Hause an der Wallbox mithilfe des eigenen Stromvertrags beeinflussen. Die genaue Höhe ist abhängig vom jeweiligen Vertrag des gewählten StromanbietersOpens an external link. 2021 liegt der durchschnittliche Strompreis bei rund 32 Cent pro Kilowattstunde (kWh).  

Zum Vergleich: Wird ein ID.3 mit einem Stromverbrauch von 13,1 kWh für eine Strecke von 100 Kilometern aufgeladen, kostet das momentan etwa 4,19 Euro. Wie sieht diese Rechnung beispielsweise beim Golf Life 1.5 TSI (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,1 l/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 116 g/km; Effizienzklasse: B) für die gleiche Strecke aus? Der Benziner hat einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,1 l auf 100 Kilometer. Laut einer im Oktober 2021 veröffentlichten Datensammlung des Onlineportals Statista ist der monatliche Durchschnittpreis für einen Liter Superbenzin in Deutschland im Jahr 2021 immer weiter angestiegen und lag im September 2021 bei 1,62 Euro. Für einen Weg von 100 Kilometern mit dem genannten Golf ergibt das Kosten von rund 8,26 Euro. Das macht eine Differenz von über vier Euro pro 100 Kilometer. Noch besser fährt man natürlich, wenn man Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage zum Laden nutzen kann. 

Zu sehen ist ein Mann, der am Schreibtisch sitzt und am Laptop arbeitet.
Kosten im Vergleich: Der Umstieg auf ein Elektroauto lohnt sich auch ökonomisch. (Bild: Adobe Stock)

Elektroauto vs. Verbrenner: die Kfz-Steuer  

Nachdem die deutsche Bundesregierung in ihrem Klimaschutzprogramm beschlossen hat, die Kraftfahrzeugsteuer stärker an den CO2-Emissionen zu orientieren und Fahrende von Elektroautos (die bis 2025 erstangemeldet werden) bis 2030 von der Kfz-Steuer zu befreien3, genießen E-Autofahrerinnen und -fahrer auch hier Vorteile. Ein zusätzlicher Anreiz: Das Aufladen eines E-Autos beim Arbeitgeber ist – falls erlaubt – ebenfalls steuerfrei. 

Elektroauto vs. Verbrenner: die Kfz-Versicherung  

Grundsätzlich werden Elektrofahrzeuge ähnlich wie Verbrenner versichert. Sprich: Ob das Auto nun mit Strom, Diesel oder Benzin angetrieben wird, spielt keine Rolle für die Berechnung des zu versichernden Betrags. Vielmehr berechnet sich die Höhe des Versicherungsbeitrags nach der Typ- und Regionalklasse des Wagens, der jährlichen Fahrleistung, dem Schadenfreiheitsrabatt und weiteren Faktoren. Daher kann auch die Versicherung von E-Autos preislich durchaus mit denen der Fahrzeuge, die Diesel oder Benzin tanken, mithalten. Sinnvoll ist bei elektrisch angetriebenen Autos eine Vollkasko-Versicherung, da diese auch den Akku als Fahrzeugteil einschließt. Je nach Kfz-Versicherer und Tarif können Akkus dann zum Beispiel gegen Diebstahl, Tierbisse oder Unfälle versichert sein.

Elektroauto vs. Verbrenner: die Wartung  

Auch bei dem Thema Wartung können E-Autos im Vergleich zu Benzinern und Diesel-Fahrzeugen günstiger sein. Denn: Viele Service-Dienste wie etwa ein Ölwechsel entfallen. Das Elektroauto hat im Gegensatz zum Verbrenner generell weniger Komponenten und Verschleißteile an Bord. Schon aus diesem Grund ist der Wartungsaufwand sowie der regelmäßige Austausch von Teilen überschaubarer. 

Elektroauto vs. Verbrenner: das Fazit  

In den vergangenen Jahren sind die Gesamtkosten für Elektrofahrzeuge deutlich gesunken. Verantwortlich für diese positive Entwicklung sind zum Beispiel sinkende Anschaffungskosten, eine effizientere Produktion und staatliche Förderungen. Werden alle Faktoren zusammengerechnet, brauchen E-Autos den Kostenvergleich mit einem Verbrenner ähnlicher Größe schon heute nicht zu scheuen – und in Zukunft noch weniger. Denn: Die Entwicklungen rund um das Thema Elektromobilität schreiten schnell voran.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

2.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.
Beim Kauf eines neuen reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro).
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Der Herstelleranteil ist nur verfügbar für Fahrzeuge mit einer Zulassung in Deutschland.
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) können beim BAFA bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de.
3.
Gem. § 3d Abs. 1 KraftStG. Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung für Erstzulassungen bis Ende 2025 verlängert. Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs und wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.