Laden bei Nässe: Kann ich mein E-Auto bei Regen bedenkenlos laden?

Laden bei Nässe: Kann ich mein E‑Auto bei Regen bedenkenlos laden?

Die Batterie eines Elektroautos ist gut geschützt im Boden des Fahrzeugs verbaut. Aber ist es auch bedenkenlos möglich, ein E‑Auto bei Regen zu laden? Die Frage ist verständlich, schließlich lernen wir schon früh, Strom mit gesundem Respekt zu begegnen. Die kurze Antwort ist: Ja, auch bei Regen kann ein Elektroauto geladen werden. (Bild: Adobe Stock)

Die Batterie eines Elektroautos ist gut geschützt im Boden des Fahrzeugs verbaut. Aber ist es auch bedenkenlos möglich, ein E‑Auto bei Regen zu laden? Die Frage ist verständlich, schließlich lernen wir schon früh, Strom mit gesundem Respekt zu begegnen. Die kurze Antwort ist: Ja, auch bei Regen kann ein Elektroauto geladen werden. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über den Ladevorgang bei Nässe:

  • Ladestationen und -stecker, die den geltenden Normen entsprechen, sind mit Schutzvorrichtungen ausgestattet.
  • Strom fließt nur, wenn die Verbindung zwischen Ladesäule und Fahrzeug richtig hergestellt ist.
  • Wie gut elektrische Betriebsmittel gegen äußere Einflüsse geschützt sind, erkennen Sie an der IP-Schutzart.

Vor Nässe gut geschützt

Egal ob mitten in der City oder auf der Raststätte einer Autobahn: Wer sein Elektroauto unterwegs laden will, tut das in der Regel unter freiem Himmel. Leider scheint dabei nicht immer die Sonne – aber keine Sorge, auch wenn es regnen sollte, stellt Feuchtigkeit beim Aufladen der Batterie kein Problem dar. Weder das Elektroauto an sich, noch einzelne Komponenten – etwa die Batterie – oder die Ladestation können bei normaler Bedienung einen Schaden davontragen. Auch ein Stromschlag droht bei ordnungsgemäßer Bedienung nicht.

Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. So sind Ladestecker und Ladestationen mit entsprechenden Abdeckungen und Schutzvorrichtungen ausgestattet, die Wassereintritt, Kurzschlüsse und Funkenbildung verhindern sollen. Und die Ladeanschlüsse bei E-Autos sind so konstruiert, dass der Strom erst dann zur Batterie fließt, wenn der Kontakt zwischen Ladestecker und E‑Auto richtig geschlossen ist. Allerdings sollte man den Ladestecker auch nicht extra in den Regen halten: Zu feuchte Kontakte können dazu führen, dass der Strom aus Sicherheitsgründen nicht fließt, um potenziellen Schaden zu vermeiden. Elektroautos können also auch bei strömendem Regen, Gewitter oder im Schnee geladen werden. Und die Fahrzeuge verhalten sich, nebenbei gesagt, auch bei Blitz und Donner genauso wie ein Verbrenner: In beiden Fällen wirkt die Karosserie des geschlossenen Autos als faradayscher Käfig, der Insassen im unwahrscheinlichen Fall eines Blitzeinschlags schützen kann.

Stichwort Wasser: Es spricht natürlich auch nichts dagegen, mit dem E‑Auto in die Waschanlage zu fahren.

Ein Ladestecker voller Regentropfen steckt in einem Elektroauto.
Auch bei Regen kann ein Elektroauto geladen werden. (Bild: Adobe Stock)

Wallboxen im Freien montieren

Auch eine private Wallbox kann im Freien montiert und bei Regen genutzt werden, wenn sie die entsprechende Schutzart aufweist. Der ID. ChargerOpens an external link1 etwa ist gegen Staub und Spritzwasser von allen Seiten geschützt. Damit kann er in der Regel im Freien installiert werden. So können Sie Ihr Elektroauto bequem zu Hause laden – auch, wenn das Barometer nicht auf „Schönwetter“ steht.

Schutzarten kurz erklärt

Für elektrische Betriebsmittel und elektrisches Installationsmaterial gibt es sogenannte IP-Codes (IP: International Protection). Sie geben an, wie gut ein Produkt gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser geschützt ist, und bestehen aus zwei Ziffern. Die erste reicht von 1 bis 6 und gibt Auskunft über den Schutz vor Berührung und Fremdkörpern. Die zweite reicht von 1 bis 8 und informiert über den Schutz vor Feuchtigkeit bzw. eindringendem Wasser. Je höher die Ziffer, desto besser der jeweilige Schutz, „0“ bedeutet: kein Schutz. Diese Schutzarten sollten Sie auch beachten, wenn Sie beispielsweise ein neues oder zusätzliches Ladekabel kaufen möchten. 

E‑Mobilität selbst erleben

Elektromobilität ist alltagstauglich und macht Spaß. Überzeugen Sie sich selbst – am besten bei einer Probefahrt bei einem Volkswagen Händler in Ihrer Nähe! Dieser zeigt Ihnen auch gerne, wie Sie die ID. Modelle an einer Ladestation laden – auch, falls es regnen sollte.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 2,0–1,8; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,0–13,4; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 46–42; Effizienzklasse: A+++. Rein elektrische WLTP-Reichweite: Bis zu 45 km.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli).
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.