Ein schwarzer ID.3 auf einem Parkplatz

Lieferzeiten von E-Autos

Wer sich für ein neues Auto entscheidet, dürfte das Stichwort Lieferzeit schon mal gehört haben. Denn vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum Tag der Auslieferung vergehen bei nahezu allen Herstellern einige Monate. (Bild: JP Photodesign)

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ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++

Wer sich für ein neues Auto entscheidet, dürfte das Stichwort Lieferzeit schon mal gehört haben. Denn vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum Tag der Auslieferung vergehen bei nahezu allen Herstellern einige Monate. (Bild: JP Photodesign)

Etwas längere Lieferzeiten können viele Gründe haben. Bei E-Autos liegt es aktuell an …

  • der erhöhten Nachfrage nach E-Fahrzeugen,
  • den Folgen von pandemiebedingten Produktionsengpässen sowie
  • der Halbleiterkrise auf dem Weltmarkt.

Durch Online-Shopping mit Express-Zustellung haben wir uns daran gewöhnt, unsere Einkäufe blitzschnell geliefert zu bekommen. Bei Autos ist es dagegen vollkommen normal, dass man etwas Geduld mitbringen muss. Drei bis sechs Monate sind durchaus üblich. Und wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, kann es kurzzeitig zu längeren Wartezeiten kommen. Denn E-Autos und Modelle mit Plug-in-Hybrid erfreuen sich großer Beliebtheit.  

Folgen der hohen Nachfrage

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 hat Volkswagen mehr als 170.000 reine Elektroautos verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das mehr als eine Verdoppelung. Die ersten beiden Mitglieder der elektrischen ID. Familie von Volkswagen – der ID.3 (2020) und der ID.4 (2021) – kommen bei den Kundinnen und Kunden gut an. Die staatliche Kaufprämie2 trägt ihren Teil dazu bei, dass bisher Unentschlossene den Schritt zum ersten eigenen Elektroauto wagen. Da die hohe Nachfrage bei E-Fahrzeugen die Produktionskapazitäten teilweise übersteigen kann, bildet sich kurzzeitig eine kleine Warteschlange.

Coronavirus: Produktionsstopp und Kurzarbeit

Illustration des Begriffs “Kurzarbeit”
Die Kurzarbeit aufgrund der Coronakrise hat in den Jahren 2020/2021 die Produktion beeinflusst.

Für den europäischen Markt werden die ID. Modelle von Volkswagen in Zwickau und Dresden gefertigt. Infolge der Coronapandemie standen Anfang 2020 auch hier kurzzeitig die Bänder still, für die Mitarbeiter wurde Kurzarbeit angezeigt. Bereits nach einigen Wochen konnte die Produktion der E-Autos wieder auf das normale Niveau hochgefahren werden, sodass sich die Auswirkungen für die Lieferzeiten in Grenzen hielten.

Übrigens sind für Elektroautos andere Produktionsstraßen nötig als für Autos mit Verbrennungsmotor. Deswegen kann die Produktion in einem bestehenden Werk nicht kurzfristig von Verbrennern auf E-Autos umgestellt werden. Volkswagen plant aber, weitere Werke umzurüsten.

Auswirkungen der Halbleiterkrise  

Auch die sogenannte Halbleiterkrise trifft Teile der Automobilindustrie. Diese Mikrochips kommen in allen elektrischen Geräten zum Einsatz, auch in modernen Autos. Die Chips sind ein Teil der Schaltkreise der Elektronik – und zurzeit Mangelware. 

Zum einen stecken die Hersteller mitten im Aufbruch ins Zeitalter der Elektromobilität und benötigen für die Fertigung ihrer neuen Modelle deutlich mehr Chips als noch vor einigen Jahren. Zum anderen werden für den Automobilbau spezielle Chips mit einer erhöhten Ausfallsicherheit benötigt. Solche Prozessoren können im Fall eines auftretenden Lieferengpasses nicht einfach durch ein Ausweichprodukt ersetzt werden.

Als zu Beginn der Pandemie die Nachfrage nach Autos stark zurückging, meldeten die Autohersteller ihren hochspezialisierten Zulieferunternehmen reduzierte Bestellmengen für Mikrochips. Gleichzeitig kauften andere Branchen, wie beispielsweise die Unterhaltungselektronik, aufgrund der gestiegenen Nachfrage mehr Chips ein als zuvor. Als die Automobilunternehmen ihre Produktion nach einigen Wochen Shutdown wieder hochfahren konnten, sahen sie sich mit erheblichen Verzögerungen ihrer Lieferketten konfrontiert.  

Illustration eines Prozessors
Die Coronakrise wird auch zur Halbleiterkrise: Chips wurden zur Mangelware. (Bild: Adobe)

In einem Auto kommen Halbleiter an vielen Stellen zum Einsatz: Leistungselektronik, Infotainmentsystem, digitale Anzeigen, Kameras und andere Sensoren. Fehlen Halbleiter, geht erst mal nichts mehr – teilweise steht die Produktion still und es kommt bei den betroffenen Modellen zu Wartezeiten.  

Die Verzögerung aufgrund der nicht lieferbaren Chips beläuft sich auf bis zu vier Monate. Mit einer vollständigen Normalisierung der weltweiten Halbleiter-Situation wird erst im Jahr 2022 gerechnet.  

Aber auch wenn es aktuell zu Verzögerung bei der Auslieferung kommen kann, so ist es doch nie zu früh, mit der Vorfreude zu beginnen! Interessieren Sie sich für ein Modell aus der ID. Familie von Volkswagen? Dann vereinbaren Sie doch eine Probefahrt bei einem Volkswagen Händler in Ihrer Nähe. Oder schauen Sie bei den sofort verfügbaren gebrauchten Elektrofahrzeugen von Volkswagen

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

2.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Antrags auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen, sofern das Fahrzeug nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zugelassen wird. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden, es sei denn, der jeweilige Fördermittelgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschlossen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Das Fahrzeug muss mindestens 6 Monate in Deutschland auf den/die Antragsteller(in) zugelassen werden. Wird das Fahrzeug geleast kann die jeweils volle Fördersumme nur ab einem Leasingzeitraum von mindestens 24 Monaten gewährt werden. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.   
Beim Erwerb eines neuen reinen Elektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 derzeit Euro 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird. 
Beim Erwerb eines neuen Hybridelektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 6.750 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 4.500 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.250 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 Euro derzeit 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird.  
Beim Erwerb eines gebrauchten reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus derzeit insgesamt EUR 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), bei einem gebrauchten Hybridelektrofahrzeug derzeit insgesamt 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro). Das Fahrzeug muss nach dem 04.11.2019 in der EU erstzugelassen sowie nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zweitzugelassen worden sein. Das Fahrzeug darf maximal für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten erstzugelassen gewesen sein und eine Laufleistung von maximal 15.000 Kilometern aufweisen. Das Fahrzeug darf noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung eines anderen Mitgliedsstaates der EU gefördert worden sein. Der Umweltbonus kann gewährt werden, sofern der Kaufpreis des Gebrauchtfahrzeugs maximal einen Schwellenwert erreicht, der aus 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen) abzüglich des Bruttoherstelleranteils gebildet wird. Entsprechendes gilt für Leasingfahrzeuge. 
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Die Gewährung des Herstelleranteils am Umweltbonus berechtigt nicht automatisch zum Erhalt des Bundesanteils. 
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Der Antrag auf Gewährung des Bundesanteils am Umweltbonus muss bei Zulassung nach dem 04.11.2019 spätestens ein Jahr nach Zulassung über das elektronische Antragsformular unter www.bafa.de eingereicht werden. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) und/oder eines Gebrauchtfahrzeugs müssen beim BAFA spätestens bis zum 31.12.2021 gestellt werden. 
Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025. 
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.