Ein Mechaniker untersucht mit einer Taschenlampe den Reifen eines Elektroautos von Volkswagen.

Reifenwechsel beim Elektroauto  

Reifenwechsel beim Elektroauto  

Im Frühling oder Herbst mal eben schnell selbst die Reifen wechseln? Das ist auch bei Elektroautos kein Problem. Wer dies lieber Fachleuten überlässt, sollte sich vorab informieren. Nicht nur bei der Wahl der Werkstatt, auch bei den Reifen gibt es ein paar Dinge zu beachten. (Bild: JP Photodesign)

Das und mehr erfahren Sie hier über Reifenwechsel bei E-Autos:

  • Auch bei einem Elektroauto kann man problemlos selbst die Reifen wechseln.
  • In Werkstätten dürfen allerdings aus Versicherungsgründen nur speziell für die Arbeiten an E-Autos ausgebildete Fachkräfte Reparaturen vornehmen oder Reifen wechseln.
  • Es gibt gesetzliche Vorgaben für Reifen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
  • Eine defensive Fahrweise verlängert die Lebensdauer der Pneus.

Die gesetzlichen Vorgaben für die Profiltiefe von Reifen sind bei Elektroautos dieselben wie bei allen anderen Fahrzeugen auch: Ein Pneu muss ab einer Profiltiefe von unter 1,6 Millimetern im mittleren Bereich der Lauffläche zwingend gewechselt werden. Empfehlenswert und sicherer ist es aber, schon vorher zu wechseln. Bei Sommerreifen sollte das Profil mindestens drei Millimeter Tiefe aufweisen, bei Winter- oder Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter.  

Beim Alter der Reifen gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, aber ebenfalls Empfehlungen. Denn die Gummimischung härtet mit der Zeit aus, Grip und Bremsweg verschlechtern sich nach und nach. Deswegen sollten Sommerreifen nicht älter als etwa zehn Jahre sein, Winterreifen nicht älter als etwa acht Jahre. Das Alter eines Pneus können Sie übrigens an der DOT-Nummer auf der Flanke erkennen, genauer gesagt an der vierstelligen Zahl an deren Ende. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche an, in dem der Reifen produziert worden ist, die letzten beiden Ziffern das Jahr.  

Reifenwechsel in der Werkstatt  

Auch, wenn man selbstverständlich ohne Probleme zu Hause die Reifen wechseln kann, nutzen viele Autofahrerinnen und Autofahrer das Angebot von Fachbetrieben. Schon aus Platzgründen kann es sinnvoll sein, die Reifen dort einzulagern und zum Saisonwechsel tauschen zu lassen. Für Kfz-Betriebe gelten allerdings nach einer Verordnung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bestimmte Vorschriften für Arbeiten an Elektroautos. Und zwar muss mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in dem jeweiligen Betrieb als fachkundige Person für das Arbeiten an Hochvolt-Systemen (FAH) ausgebildet sein. Immer mehr Betriebe haben sich bereits auf elektrische Fahrzeuge eingestellt. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich bei der Terminabsprache zu erkundigen, ob die nötigen Voraussetzungen für den Reifenwechsel erfüllt sind.

Der linke Vorderreifen eines roten VW ID.5 GTX ist zu sehen.
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ID.5 GTX Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 17,1; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++. Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungsstand abweichen.
Durch einen geringen Rollwiderstand sind die Reifen eines E-Autos nicht nur geräuscharm, sondern wirken sich auch positiv auf die Akkuleistung aus.

Weshalb gibt es Unterschiede zu Autos mit Verbrennungsmotor?  

Ein Elektrofahrzeug ist durch die Akkus grundsätzlich schwerer als ein ähnliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Daher müssen die Reifen mehr Gewicht tragen können. Damit das höhere Gewicht nicht den Bremsweg des Autos verlängert, sind die Bereifung und die Bremsen speziell darauf angepasst. Das bedeutet gleichzeitig auch eine höhere Abriebfähigkeit des Reifens.  

Für leuchtende Augen hinterm Lenkrad sorgt das hohe Drehmoment im Elektroauto. Die unmittelbare Beschleunigung braucht aber auch eine entsprechend robuste Gummimischung in der Bereifung. Sie soll auch dafür sorgen, dass die Pneus von E-Autos guten Grip haben.

Geringerer Rollwiderstand für mehr Reichweite  

Damit wirklich alles im Elektroauto effizient und umweltbewusst ist, sollte der Rollwiderstand so gering wie möglich sein – daher haben E-Autos häufig eine etwas schmalere Lauffläche. Denn ist der Widerstand zu hoch, verringert sich die Reichweite, da mehr Energie fürs Vorwärtskommen beansprucht wird. Die spezielle Bereifung für E-Autos unterstützt das gesamte Konzept für Effizienz und hohe Reichweiten in der Elektromobilität. Ein geringer Rollwiderstand ist ein Teil davon. Die von Volkswagen mit einem “+” als Originalteile ausgezeichneten Reifen für die elektrischen ID. Modelle haben einen besonders geringen Rollwiderstand. Das erhöht die Reichweite der Autos im Vergleich zu herkömmlichen Reifen deutlich,, da weniger Strom verbraucht wird.

Der Rollwiderstand steht gerade bei Winterreifen jedoch im Konflikt mit der sogenannten Traktion. Bei nassem Laub, Glatteis und Schnee brauchen die Pneus besseren Grip auf der Straße. Das bedeutet aber auch, dass der Rollwiderstand steigt, um den Bremsweg so kurz wie möglich zu halten. Denn: Sicherheit geht vor. 

Ein VW ID.3 Elektroauto fährt an einem Waldstück eine steile Straße hoch.
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ID.3: Stromverbrauch (kombiniert) 14,0–12,9 kWh/100 km; CO2-Emission (kombiniert) 0 g/km; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
Wer beim Fahren mit dem Elektroauto auf eine defensive Fahrweise setzt, kann die Reifen langfristig schonen und ihre Lebensdauer verlängern. (Bild: JP Photodesign)

Was für ein langes Reifenleben zu beachten ist

Die Belastung für die Bereifung ist bei E-Autos durch das hohe Drehmoment und das häufig etwas höhere Gewicht größer als bei einem vergleichbaren Auto mit Verbrennungsmotor. Schnelle Starts und eine sehr dynamische Fahrweise können zu einer schnelleren Abnutzung der Reifen führen. Eine vorausschauende Fahrweise und gleichmäßige Geschwindigkeit schonen bei E-Autos wie bei Verbrennern die Reifen und senken den Verbrauch.

Reifenpanne: Und jetzt?

Wenn sich der Stromer beim Lenken oder Bremsen anders verhält, könnte ein platter Reifen der Grund dafür sein. Dann bitte, wie bei herkömmlichen Autos auch, sofort rechts anhalten! Ob Sie den Platten selbst beheben können, kommt auf die Art der Beschädigung an. Ein Ersatzrad ist nicht mehr standardmäßig im Kofferraum. Meist wird ein Pannenset zur Verfügung gestellt. Bei einer Panne muss dann ein Reifendichtmittel in das Ventil gesprüht werden, das den Reifen von innen abdichtet. Das funktioniert gut bei kleineren Schäden und setzt vorab das Lesen der Gebrauchsanleitung voraus. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an den Pannendienst oder die Servicehotline Ihres Herstellers wenden. Volkswagen beispielsweise stellt einen Rund-um-die-Uhr-Schutz im Rahmen der Mobilitätsgarantie zur Verfügung. Dann kommt ein mobiler Pannendienst, der Ihr Fahrzeug zu einer Werkstatt bringen wird, um den kaputten Reifen fachmännisch auszutauschen.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
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ID.3: Stromverbrauch (kombiniert) 14,0–12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.3 Pure Performance ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.