Eine Person steckt mit ihrer Hand einen Ladestecker in die Ladeöffnung eines E-Autos.

Schnellladeparks: Schneller weiterfahren mit dem Elektroauto

Der Ausbau von Schnellladehubs für Elektroautos geht voran: 1.000 neue, allgemein zugängliche Ladestationen sollen die Elektromobilität noch komfortabler gestalten. Hier ist ein Überblick über das bereits vorhandene Netz an Ladestationen und die Ausbauinitiativen von Staat und Energiedienstleistern. (Bild: Adobe Stock)

Der Ausbau von Schnellladehubs für Elektroautos geht voran: 1.000 neue, allgemein zugängliche Ladestationen sollen die Elektromobilität noch komfortabler gestalten. Hier ist ein Überblick über das bereits vorhandene Netz an Ladestationen und die Ausbauinitiativen von Staat und Energiedienstleistern. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über schnelles Laden:

  • Durch Schnellladestationen nimmt der Ladevorgang eines E‑Auto weniger Zeit in Anspruch.
  • Das öffentliche Ladenetz in Deutschland wird kontinuierlich ausgebaut, vor allem Schnelllader werden nun gefördert.
  • Das Joint Venture IONITY betreibt bereits mehr als 370 Schnellladeparks in ganz Europa.

Ladestationen versus Schnellladestation in Deutschland

Im dritten Quartal 2021 hat die Anzahl der Ladestationen für Elektroautos in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. Inzwischen gibt es 24.400, im Vorjahresquartal waren es noch 20.400. Wo sich die nächste Ladesäule befindet, lässt sich zum Beispiel ganz einfach mit dem Volkswagen Routenplaner oder der “We Connect ID. App entnehmen, dem digitalen Begleiter für die ID. Modelle von Volkswagen. Mit der kostenlosen App kann man sich beispielsweise die prognostizierte Restreichweite und den aktuellen Ladestand auch außerhalb des Elektroautos anzeigen lassen. So finden Sie immer die nächste Station zum Laden Ihres Elektroautos.

Es gibt unterschiedliche Arten von öffentlichen Ladestationen: Die Normal-Ladestationen stellen an ihren Ladepunkten Wechselstrom (AC) zur Verfügung, der eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt (kW) ermöglicht. Schnellladestationen mit Gleichstrom (DC) haben deutlich mehr Leistung, die sie über das “Combined Charging System”, kurz CCS, übertragen. Neben den CCS-Steckern sieht man vereinzelt auch noch den CHAdeMo-Standard, der aber in Europa eher unüblich ist.

Die exakte Ladezeit hängt entscheidend von der Ladeleistung und der Ladekurve des jeweiligen Fahrzeugmodells, der Akkukapazität und dem „Füllstand“ ab. Auch die Außentemperatur und vor allem die Ladeleistung der Ladestation spielen eine Rolle. Bisher kann man sein Elektrofahrzeug nur an knapp 14 Prozent aller öffentlichen Ladestationen mit einer beschleunigten Ladegeschwindigkeit von mehr als 22 kW aufladen. Aber es sollen immer mehr werden.

Eine Frau steht an einer Ladestation von IONITY.
IONITY Schnellladestationen optimieren die Ladegeschwindigkeit automatisch auf das Maximum der Fahrzeugbatterie, solange diese über den sogenannten CSS-Standard verfügt. (Bild: JP Photodesign)

Öffentliche Förderung für eine verbesserte Elektromobilität

Kürzlich hat der Deutsche BundestagOpens an external link verfügt, bis Ende 2023 circa zwei Milliarden Euro in den Ausbau des E‑Auto-Ladenetzes zu investieren. 1.000 neue Strom-Tankstellen sollen an Autobahnen und in abgelegenen Gebieten entstehen. Der Fokus liegt auf Schnellladern, denn sie können durch ihre verbesserte Ladeleistung und den damit kürzeren Ladevorgang den Reisenden kostbare Zeit sparen.

Autobauer und Energiedienstleister ziehen beim Aufbau öffentlicher Ladestationen mit  

Deutsche Hersteller setzen längst auf Strom. Sie fördern die Elektromobilität durch einen Ausbau der Ladestationen für elektrisch angetriebene Autos. Hierfür haben Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz gemeinsam mit Ford das Joint Venture IONITYOpens an external link gegründet. Seit Herbst 2020 ist auch die Hyundai Motor Group mit dabei. Das Joint Venture hat das Ziel, Fernreiserouten im europäischen Raum mit maximaler Ladeleistung auszustatten, dem sogenannten High Power Charging. Von den 400 geplanten Ladeparks sind bereits mehr als 370 in Betrieb. Sie verfügen zumeist über vier bis sechs Ladepunkte und eine Ladeleistung von bis zu 350 kW. Je nach Fahrzeug ist das Aufladen damit innerhalb weniger Minuten möglich. Das macht den Umstieg auf Elektromobilität für viele Menschen attraktiver.

Große Energieunternehmen wie EnBW oder E.ON fördern ebenfalls das Laden mit Strom. Sie sind längst ins Geschäft der Energieversorgung von Elektrofahrzeugen eingestiegen und liefern ihren Strom an eigens installierte, frei zugängliche Ladesäulen – und das nicht nur an Autobahnen, sondern auch im urbanen Raum. Gleiches gilt in kleinerem Rahmen für viele Stadtwerke. Auch das Unternehmen Fastned aus den Niederlanden plant, ein Netz mit Ladesäulen für Stromer in Deutschland aufzubauen. 19 Ladestationen waren im Sommer 2021 bereits in der Bundesrepublik vorhanden – 137 in ganz Europa. Die Parks kommen als moderne Tankstellen für Elektroautos daher: Um den Komfort der Autofahrerinnen und Autofahrer zu erhöhen, setzt der Anbieter nicht nur auf futuristisch geformte Dächer über den Ladesäulen, sondern bietet auch zahlreiche Services für die Reisenden. 

Am Armaturenbrett ist ein Display zu sehen, das den Ladestatus des Elektroautos von VW anzeigt.
Das Display zeigt nicht nur den Ladestatus des ID. Modells an, sondern bietet den Fahrenden die Möglichkeit, den Ladevorgang manuell anzupassen. (Bild: JP Photodesign)

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
3.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.