Ein blaues Straßenschild in der Stadt weist einen Parkplatz für Elektroautos aus.

Vorteile für Elektroautos in der Stadt

Vorteile für Elektroautos in der Stadt

Das Auto gratis laden, parken und die Busspur mitbenutzen: Wer ein E‑Auto fährt, kann in verschiedenen deutschen Innenstädten besondere Vorteile genießen.

Das und mehr erfahren Sie hier über die Vorteile von Elektroautos:

  • Die Privilegien für die Fahrenden von E-Autos sollen die Elektromobilität fördern.
  • Um die Vorteile nutzen zu dürfen, brauchen Sie ein E-Kennzeichen.
  • Wie die Sonderrechte für Elektrofahrzeuge genau aussehen, regeln die Städte und Kommunen jeweils selbst.

Sie bringt Fahrspaß, ist lokal CO2-frei, umweltbewusst und geräuscharm – die Elektromobilität hat viele Pluspunkte. Um sie weiter voranzutreiben, soll sie aber noch attraktiver werden. Eine Prämie1 für den Kauf und Vorteile bei der Kfz-Steuer dienen bereits als finanzieller Anreiz. Doch auch im Alltag sollen Elektroautos anderen Autos etwas voraushaben. Zum Beispiel, indem die Fahrenden verschiedene Privilegien im Straßenverkehr genießen. Etwa in Form von reduzierten Parkgebühren oder der Erlaubnis, auf Busspuren zu fahren.

Den rechtlichen Rahmen dafür schafft das Elektromobilitätsgesetz (EmoG). Es regelt, welche Fahrzeuge im Stadtverkehr bevorrechtigt werden, wie sie dafür gekennzeichnet sein müssen und wie die möglichen Vorteile konkret aussehen. Das Gesetz soll es Städten und Kommunen ermöglichen, Elektrofahrzeuge rechtssicher zu bevorzugen und damit gezielt die Verbreitung der Elektromobilität unterstützen.

Welche Vorteile gibt es für Elektroautos in der Stadt?

Laut Elektromobilitätsgesetz können die Sonderrechte für Elektrofahrzeuge folgendes umfassen:  

  • das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen,
  • die Nutzung von öffentlichen Straßen oder Wegen, die für besondere Zwecke bestimmt sind (Sonderspuren),
  • Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen oder Durchfahrtverboten, die beispielsweise zum Schutz vor Lärm und Abgasen angeordnet werden sowie 
  • den Erlass (ganz oder teilweise) von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen.

So dürfen E-Autos je nach Stadt oder Kommune beispielsweise vergünstigt oder kostenfrei parken, das schließt öffentliche Ladestationen sowie Parkplätze ein. Mancherorts ist sogar der Strom an der Ladesäule gratis. Sind auch die Busspuren für Elektrofahrzeuge freigegeben, kann das ein echter Pluspunkt im Berufsverkehr sein. Das gilt auch für Straßen, die für den Autoverkehr eigentlich gesperrt sind, wo Elektroautos aber als Ausnahme gelten.

Parkplätze für Elektroautos in der Innenstadt mit Fahrbahnmarkierung, die einen Pkw mit einem Ladestecker symbolisiert.
Ob und in welchen Bereichen – etwa beim Parken – Elektroautos im Stadtverkehr bevorzugt behandelt werden, entscheidet die jeweilige Kommune.  

Die oben genannten Punkte aus dem EmoG definieren einen gestalterischen Spielraum für Städte und Kommunen. Denn sie sind es, die entscheiden, ob und wie sie Elektrofahrzeuge auf ihren Straßen bevorrechtigen. Verpflichtet sind sie dazu nicht. Außerdem können sie die Maßnahmen zeitlich befristen oder später wieder aufheben. 

Eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es für die Elektro-Privilegien also nicht. Hinzukommt, dass die Maßnahmen der einzelnen Städte und Kommunen nirgends offiziell gesammelt werden. Für E‑Auto-Fahrerinnen und -fahrer bedeutet das: sich informieren, auch auf den Websites der Städte und Kommunen, und vor Ort die Beschilderung beachten. Denn während Sie in einem Ort überall kostenlos mit dem E‑Auto parken dürfen, könnten Sie im nächsten kostenpflichtig abgeschleppt werden, weil Sie zu lange an einer Ladesäule stehen, ohne Strom zu beziehen.

E-Kennzeichen: Voraussetzung für Elektro-Vorteile

Das elektrisch betriebene Fahrzeug reicht allein jedoch nicht, um Sonderrechte in den Innenstädten zu genießen. Laut Elektromobilitätsgesetz braucht es dafür das E-Kennzeichen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Karosserie von Elektrofahrzeugen lässt nicht immer auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um ein E‑Auto handelt. Deshalb wurde im September 2015 das E-Kennzeichen eingeführt. Das „E“ im Anschluss an die Zahlenkombination auf dem Nummernschild stellt klar: Dieses Fahrzeug fährt mit Elektromotor.  

Das E-Kennzeichen ist nicht verpflichtend. Doch es kann sich lohnen. Denn nur mit dem "E" im Nummernschild können Sie von den Vorzügen für Elektroautos im Verkehr profitieren. Das gilt übrigens auch für Saison- und Wechselkennzeichen. Beantragt wird das spezielle Nummernschild ganz normal bei der Zulassungsstelle. Im Falle der Erstanmeldung kostet es genauso viel wie ein herkömmliches Kennzeichen. Natürlich können Sie bei einer bestehenden Zulassung auch noch umsteigen.  

Um das E-Kennzeichen zu beantragen, brauchen Sie die Fahrzeugpapiere, einen Beleg für die Versicherung und bestandene Hauptuntersuchung sowie Ihren Personalausweis. Falls Sie einen Nachweis darüber brauchen, dass das Auto die Voraussetzungen des EmoG erfüllt, können Sie diese beim Hersteller anfragen.

Ausschnitt eines E-Kennzeichens mit “E” hinter der Zahlenfolge
Sonderrechte mit Sonderkennzeichen: Im Elektromobilitätsgesetz ist geregelt, welche Autos ein E-Kennzeichen bekommen und damit Privilegien im Stadtverkehr genießen.

Wer kann ein E-Kennzeichen beantragen?

Welche Fahrzeuge ein E-Kennzeichen tragen und damit im Stadtverkehr bevorzugt werden dürfen, regelt das Elektromobilitätsgesetz. Dazu gehören vollelektrische Fahrzeuge, Brennstoffzellenautos sowie Plug-in-Hybride. Für Letztere gilt die Bedingung, dass sie höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder mindestens 40 Kilometer (ab 2022: 60 km, ab 2025: 80 km) rein elektrisch zurücklegen können. War die Erstzulassung des Hybrid-Fahrzeugs vor dem 1. Januar 2018, muss es eine vollelektrische Reichweite von mindestens 30 Kilometern aufweisen.  

Eine Sache sollten Sie noch beachten, falls Sie Ihr Auto nachträglich mit dem E-Kennzeichen versehen: Die Feinstaubplakette müssen Sie ebenfalls erneuern. Denn obwohl Elektroautos lokal CO2-frei fahren, brauchen auch sie in Umweltzonen den grünen Aufkleber. Das E-Nummernschild reicht hier als Kennzeichnung nicht aus. Fehlt die Umweltplakette, stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar, die eine Geldbuße nach sich zieht.

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel. Beim Kauf eines neuen reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro). Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Der Herstelleranteil ist nur verfügbar für Fahrzeuge mit einer Zulassung in Deutschland. Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) können beim BAFA bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.