Elektromobil wird an einer Wallbox von Volkswagen geladen
Elektromobil wird an einer Wallbox von Volkswagen geladen
Elektromobil wird an einer Wallbox von Volkswagen geladen
Elektromobil wird an einer Wallbox von Volkswagen geladen

Wallbox: So laden Sie Ihr Elektroauto bequem zu Hause

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ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,4–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

Wallbox: So laden Sie Ihr Elektroauto bequem zu Hause

Einfacher und bequemer geht E‑Mobilität kaum: Abends das Ladekabel ins E‑Auto stecken, morgens mit einem vollen Akku durchstarten. Aber welche Möglichkeiten gibt es, sein Auto zu Hause zu laden? Einfach an die Steckdose, oder doch besser an eine Wallbox?

Das und mehr erfahren Sie hier:

  • Eine Wallbox ist die beste und schnellste Möglichkeit, zuhause den Akku zu laden.
  • Es gibt verschiedene Förderungen für bestimmte Modelle und unter bestimmten Bedingungen.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen haben Mieter ein Recht auf eine eigene Ladestation.

Wie kann ich mein Elektroauto zu Hause laden?

Elektroautos werden meist mit einem sogenannten Mode-2-Kabel ausgeliefert. Darüber können sie an einer herkömmlichen, einphasigen Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Aber eine langfristige Lösung ist das nicht. Ist die Steckdose mit 10 Ampere abgesichert, fließen hier Ladeleistungen bis zu 2,3 Kilowatt. Das entspricht ungefähr dem Verbrauch eines Wasserkochers. Die Folge: An einer 230-Volt-Steckdose kann die komplette Ladung des Akkus je nach Größe und Füllstand 15 Stunden oder mehr dauern.  

Das ist nicht nur unpraktisch: Herkömmliche Zuleitungen und Steckverbindungen am heimischen Stromanschluss sind auch selten für solch hohe Dauerlasten ausgelegt und können überhitzen. Daher empfiehlt sich die Installation einer speziellen Ladestation mit eigenem Kabel – der sogenannten Wallbox.

Welche Vorteile hat eine eigene Wallbox?  

Eine Wallbox ist eine eigens für Elektroautos entwickelte Ladestation, die meist in der Garage oder dem Carport an die Wand geschraubt wird. Sie bildet eine komfortable Schnittstelle zwischen dem Stromnetz und dem Elektroauto. Zudem kann sie während des Ladevorgangs mit der Elektronik des Autos kommunizieren und darüber die Ladeleistung smart und individuell regulieren. Bei Volkswagen heißt diese Wallbox ID. Charger.3 Sie ist in drei Varianten erhältlich und kann je nach Modell mit bis zu 900 Euro vom Staat gefördert werden4.

Angeschlossen wird die Wandladestation wie ein Elektroherd von qualifizierten Elektrikern an die 3-phasige Leitung der Hausversorgung (400 Volt, Starkstromanschluss). Die höheren Ladeleistungen können die Ladezeit im Vergleich zu einer Haushaltssteckdose deutlich verkürzen. Denn an einer herkömmlichen, einphasigen Schuko-Dose dürfen dauerhaft nur 2,3 Kilowatt Wechselstrom entnommen werden. Dagegen beträgt die Ladeleistung einer Wallbox bis zu 11 kW. Weil Autos zumeist über Nacht acht bis zehn Stunden zu Hause verbringen, reicht das für eine Vollladung aus. Für höhere Ladeleistungen ist außerdem die Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich.

Solaranlagen und Windräder vor Skyline
Die Energiewende sorgt zunehmend für saubere Energie im Netz – und damit auch in der Wallbox.

Wie lange dauert ein Ladevorgang an der Wallbox?

Hier spielen die eigenen Ladestationen mit ihrer höheren Ladeleistung ihre Stärken aus: Ein gänzlich leergefahrener Akku eines ID.3 Pro mit 58 kWh (Stromverbrauch kombiniert: 15,4–13,4 kWh/100 km (NEFZ); CO₂ Emissionen kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse A+) lässt sich mit der passenden Wechselstrom-Wallbox (max. Ladeleistung 11 kW) in ca. 6 Stunden und 15 Minuten vollständig laden. In aller Regel wird die Batterie aber nicht komplett geleert. Und so ist der Akku meist schon nach ein bis vier Stunden wieder komplett aufgeladen, wenn das Elektroauto nach der Heimkehr an die eigene Ladestation kommt. 

Können auch Mieter zu Hause laden?

Grundsätzlich: Mieter haben ein Recht auf eine eigene Ladestation. Die Bundesregierung hat dazu kürzlich eigens das Wohnungseigentums-Gesetz geändert. Eine Voraussetzung für die eigene Elektroauto-Ladestation, wie z. B. einen ID.Charger3 ist allerdings ein fester Stellplatz oder besser ein gemieteter Tiefgaragenstellplatz.

In jedem Fall ist eine Absprache mit dem Vermieter nötig, der die Umbaumaßnahmen und die Installation eines zusätzlichen Stromzählers genehmigen muss. Die Kosten dafür trägt aber in der Regel der Mieter. Es könnte sich also lohnen, auch andere Mieter von der Elektromobilität zu überzeugen und sich bei der Einrichtung einer Station mit entsprechendem Lastmanagement für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektrofahrzeuge zusammenzuschließen. Eigentümer der Wallbox bleibt aber der Mieter – beim Auszug bedenken!

Parkplätze für Elektroautos in einer Tiefgarage.
Das Laden ist oft auch auf speziellen Parkplätzen in Tiefgaragen möglich, die mit einer Ladestation ausgestattet sind.

Was kostet die Einrichtung einer eigenen Wallbox?

Der Markt für heimische Ladestationen ist inzwischen gut gefüllt: von einfachen 11-kW-Wallboxen bis zu besser ausgestatteten Varianten mit App-Steuerung, LTE-Modul oder Strommesser, die schon einmal deutlich mehr als 1.000 Euro kosten können. Je nach den Gegebenheiten vor Ort beginnen die Installationskosten bei circa 300 Euro. Übrigens bieten auch viele Autohersteller oder ihre Tochterunternehmen eine genau zu ihrem Elektroauto passende Box an. Ein Beispiel ist der ID. ChargerOpens an external link3.

Der ID.Charger
Der ID. Charger ist speziell auf die ID. Modelle von Volkswagen abgestimmt.3

Was kostet mich das Laden des E-Autos zu Hause?  

Laufende Fixkosten erzeugt eine Wallbox nicht. Sie funktioniert eher wie eine intelligente Steckdose, die je nach Modell die Menge des verbrauchten Stroms, die Ladedauer oder die anliegende Ladeleistung anzeigt. Wer sein Auto zu Hause lädt, zahlt zunächst den ganz normalen Strompreis in Kilowattstunden. Die Kosten hängen also vom eigenen Vertrag und dem Netzbetreiber ab.

Gezahlt wird über die normale Stromrechnung. Durchschnittlich zahlt man in Deutschland derzeit gut 30 Cent pro Kilowattstunde. Hin und wieder werben Netzbetreiber mit besseren Konditionen für die Besitzer von E-Autos, da man durch den hohen Stromverbrauch quasi zum Großabnehmer wird. Und wer im Eigenheim wohnt, kann im Idealfall auf Ökostrom aus der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zugreifen, um das E‑Auto zu laden.

Wer baut mir eine Wallbox ein?

Jeder qualifizierte Elektriker ist in der Lage, eine Wallbox anzuschließen und die Bedingungen vor Ort einzuschätzen. Lange Wege vom Hausanschluss bis zur Garage oder alte Leitungen können den Aufwand allerdings erhöhen. Denn die Ströme, die bei der Aufladung eines Elektroautos fließen, sind um ein Vielfaches höher als die, die zum Beispiel beim Betrieb einer Waschmaschine oder eines Elektroherds genutzt werden.

Auch fließt der Strom länger. Die Leitungen müssen deshalb auf eine solche Belastung ausgelegt sein. Zudem müssen Stationen mit einer Ladeleistung von mehr als 3,6 kW über einen FI-Schalter gegen Fehlerstrom abgesichert sein – und beim Netzbetreiber angemeldet werden.  

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Welche Zuschüsse gibt es beim Kauf einer Wallbox?

Seit Kurzem kann bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von bis zu 900 Euro für die Einrichtung einer privaten 11-kW-Ladestation für Elektroautos beantragt werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Wandladestation mit Ökostrom gespeist wird und über eine intelligente Steuerungsmöglichkeit verfügt. Zudem müssen die Kosten für Kauf und Installation der Box mindestens 900 Euro betragen4.  

Ladestationen, die ab Werk über höhere Leistungen als 11 kW verfügen, müssen vom Elektriker nach der Montage auf 11 kW gedrosselt werden. Zudem darf die Box nicht öffentlich zugänglich sein oder gewerblich betrieben werden. Förderberechtigt sind private Eigentümer, Wohnungseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Vermieter.  

Neben der bundesweit einheitlichen Förderung durch die KfWOpens an external link gibt es auch auf Länderebene unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt beispielsweise den Kauf und die Einrichtung einer privaten Wandladestation. Allerdings ist diese Länderförderung wie in vielen anderen Bundesländern auch nicht mit der KfW-Förderung kombinierbar, obwohl sie auch die Förderung von Photovoltaikanlagen, Heimspeichern und Wallboxen beinhaltet.  

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