Zu sehen ist eine Großstadt im Dunkeln.

Elektroauto in der Stadt laden

Elektrofahrzeuge erobern nach und nach den motorisierten Individualverkehr – vor allem in der Stadt. Sie sind umweltbewusst, flink und innovativ. Aber gibt es im urbanen Raum ausreichend Ladesäulen? In diesem Artikel erklären wir, wo man E-Autos auch ohne Eigenheim mit Garage regelmäßig laden kann. (Bild: Adobe Stock)

Elektrofahrzeuge erobern nach und nach den motorisierten Individualverkehr – vor allem in der Stadt. Sie sind umweltbewusst, flink und innovativ. Aber gibt es im urbanen Raum ausreichend Ladesäulen? In diesem Artikel erklären wir, wo man E-Autos auch ohne Eigenheim mit Garage regelmäßig laden kann. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über das Laden in der Stadt:

  • Auch wer in einer Mietwohnung wohnt, kann sich um eine eigene Wallbox am Stellplatz bemühen.
  • In der Stadt können Sie das Laden mit Ihren alltäglichen Aufgaben verbinden: zum Beispiel auf der Arbeit oder beim Einkaufen.
  • Eine Alternative ist das elektrische Carsharing: Das Laden übernimmt dort der Anbieter.

E‑Auto über Nacht laden

In Deutschland liegt trotz des Eigenheimbooms die Wohneigentumsquote nur bei knapp über 50 Prozent. In anderen europäischen Ländern ist sie signifikant höher. Da liegt die Frage nahe, wo umweltbewusste Mieterinnen und Mieter ihr Elektroauto laden sollen. Immerhin bietet sich bei einem regulären Tagesablauf insbesondere die Nacht dafür an. Die wenigsten Mietshäuser sind jedoch mit einer Ladesäule für Elektroautos ausgestattet.  

Doch das könnte sich bald ändern: Sofern Sie über einen eigenen Stellplatz verfügen, könnten Sie den Vermieter oder die Vermieterin um den Einbau einer Wallbox bitten. Das ist auch im Interesse der Vermietenden: Eine Ladesäule für Mietwohnungen macht diese attraktiver und sorgt somit nicht nur für eine bessere CO2-Bilanz, sondern auch für eine Wertsteigerung. Und: Mieterinnen und Mieter haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf die Installation einer Lademöglichkeit – unter Umständen auf eigene Kosten. Eine Ablehnung müssen Sie nur unter bestimmten Bedingungen akzeptieren, zum Beispiel wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht.
 
Eine andere Möglichkeit ist, auf öffentliche Ladesäulen zurückzugreifen. Das mag nervig erscheinen, ist es aber nicht unbedingt. So fördert die Bundesregierung umfangreich den Ausbau von Ladestationen in der Stadt. Darüber hinaus zeigt das Ausland wie es geht: In Großbritannien werden schon Ladesäulen in Straßenlaternen verbaut. So können auch Übernachtungsgäste, die keinen festen Stellplatz haben, ihr Elektroauto bequem laden. Auch in Deutschland nimmt diese Idee dank des Berliner Start-ups ubitricityOpens an external link langsam Gestalt an. Die ersten Lademöglichkeiten sind bereits in Laternen verbaut worden.

Eine Nahaufnahme zeigt eine Person, die ein Ladekabel zum Laden in ein E-Auto steckt.
Das E‑Auto unterwegs laden? Ganz einfach an einer öffentlichen Ladesäule.

Vom Haus zum Arbeitsplatz und zum Einkaufen: Ladetipps

Voll im Saft geht es am Morgen zur Arbeit. Die Batterie des Elektroautos ist danach bereits teilweise entladen. Nach einem ereignisreichen Arbeitstag im Betrieb ist keine direkte Rückfahrt nach Hause geplant: Der Wocheneinkauf im Supermarkt steht an. Auch ein Abstecher zum Baumarkt auf der grünen Wiese ist erforderlich. Von dort ist es nur ein Stückchen weiter bis zum Lieblingsitaliener. Aber wie lassen sich diese Strecken bewerkstelligen? Woher kriegt das Elektroauto seinen Strom? Hier sind Tipps für den höchsten Fahrkomfort mit dem elektrischen Auto:
 

  • Unternehmen können von Förderungen für den Einbau von Ladesäulen profitieren. Verfügt der Arbeitgeber über einen Ladepark, ist das für Ihren Alltag besonders praktisch. Sobald Feierabend ist, geht es „gut aufgeladen“ zum Shopping.
  • In Deutschland gibt es mehr als 25.500 Ladestationen (Stand: Oktober 2021). Der Anstieg über die letzten Jahre hinweg ist immens und die Bundesregierung plant den Ausbau dieses umfangreichen Ladenetzes. Im näheren Umkreis der geplanten Route finden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit genügend Lade- oder Schnellladesäulen.
  • Es kann hilfreich sein, in der direkten Umgebung zum Arbeitsplatz nach Ladestationen zu suchen – auch von privaten Anbietern, die Wallbox Sharing betreiben, bzw. von anderen Unternehmen. Vielleicht lässt sich dort das Fahrzeug gegen einen Obolus laden.
  • Etliche Einzelhändler bieten – teilweise kostenfrei – den Kunden an einigen Filialen ein Aufladen des Autos an. Auch einige Schnellrestaurants sind mit Steckdosen für Autos ausgestattet.

Wie finde ich Strom für mein E‑Auto?

Die stark ansteigende Anzahl an Ladestationen erleichtert das Fahren mit dem Elektroauto erheblich. Es stellt sich nur noch eine wichtige Frage: Wo finde ich die nächste Säule? Das ist ganz einfach. Auch hier kommt die neuste Technologie in Form von Apps zu Hilfe. So gibt es beispielsweise die We Connect ID. App1 von Volkswagen. Sie zeigt an, wo sich freie Ladeplätze in der näheren Umgebung befinden.  
 
Teilweise ist ein kostenfreies Aufladen möglich. Manchmal fällt eine Gebühr an, die sich per Smartphone oder Kredit- bzw. EC-Karte entrichten lässt. Die Ladetarife selbst basieren auf verschiedenen Bezahlmodellen. So kann es Optionen für Grundgebühren, eine Abrechnung nach Preiskomponenten wie Lademenge, Zeit etc. oder Prepaid-Tarife geben. Am eigenen Lade- und Fahrverhalten lässt sich mit der Zeit ablesen, welcher Tarif für einen persönlich ideal ist.
 
Übrigens: Jede vierte Ladestation befindet sich in einem Parkhaus oder an einem öffentlichen Parkplatz. Die Chancen sind damit groß, innerhalb der Stadt ganz dicht an der nächsten Ladesäule zu sein. 

in schwarzer VW ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++) parkt vor einer öffentlichen Ladestation.
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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,6-13,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
Die Anzahl der Ladestationen steigt weiter an und damit auch die Chance, schneller eine öffentliche Ladesäule zu finden – zum Beispiel an einem Supermarkt.

Vorteile des E-Kennzeichens bei Stadtfahrten mit dem Elektroauto nutzen

Für Stromer und Hybridfahrzeuge gibt es sogenannte E-Kennzeichen. Sie können bei der Neuzulassung des Fahrzeugs oder auch hinterher beantragt werden. Pflicht sind sie nicht, aber sie können den Fahrerinnen und Fahrern von E-Autos oder Hybriden je nach kommunaler Ausgestaltung einige Vorteile bieten. Welche dies im Detail sind, hängt von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde ab, die individuell über die Umsetzung des Elektromobilitätsgesetzes entscheiden. Typische Vorzüge können sein:

  1. Kostenfreie Nutzung von Parkplätzen.
  2. Kostenfreies Laden des Wagens an den Ladestationen.
  3. Ausnahme von Durchfahrtsverboten.

Es ist unerlässlich, sich vorab gut über die jeweiligen Vorteile vor Ort zu informieren. Auskunft geben Stadt und Gemeinde. Die Kosten für die Zulassung mit E-Kennzeichen liegen bei rund 30 Euro zuzüglich des Nummernschildes. Das Schild schlägt mit circa 20 bis 30 Euro zu Buche. Die Gültigkeit ist zeitlich nicht begrenzt. Das ist insgesamt ein kleiner Betrag, zumal das Gratis-Parken Kosten einspart und ein Autokennzeichen für Benziner oder Dieselfahrzeuge auch gebührenpflichtig ist.

E‑Auto bei Bedarf: Carsharing macht's möglich

Viele Großstädter nutzen den Pkw nur sporadisch, da sie kurze Wege sowieso viel schneller mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln meistern. Nur für größere Einkäufe, Fahrten ins Umland oder andere Anlässe wäre ein Wagen praktisch. Gerade für diese Personen bietet sich das Carsharing an, welches es selbstverständlich bereits mit E-Autos gibt: Der zur Volkswagen Gruppe gehörende Anbieter WeShareOpens an external link3 hat nur vollelektrische Autos in Betrieb, vor allem ID.3. Besonders praktisch: Solange Sie das Elektroauto mit mindestens 20 Kilometern Restreichweite abstellen, ist das Aufladen im Service inbegriffen. Falls auf längeren Touren doch mal ein Ladestopp nötig sein sollte, stellt das Unternehmen eine Ladekarte im Handschuhfach zum kostenlosen Laden zur Verfügung. WeShare gibt es bisher in Berlin und Hamburg, weitere Standorte sind in Planung.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
5.
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1.
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3.
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  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
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  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.