Ein Volkswagen ID.3 wird zum Aufladen angeschlossen

Akkus: Alles über die richtige Pflege und den Memory-Effekt

Haben Akkus von Elektroautos einen Memory-Effekt? Und wie kann man sie optimal laden und entladen, um ihre Kapazität möglichst lange vollständig zu erhalten? (Bild: Adobe Stock)

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ID.3 Pro Performance: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,5-12,9; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++.   ID.3 Pro S: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,7-13,1; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++. Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen. Fahrzeugabbildung zeigt Sonderausstattung.

Haben Akkus von Elektroautos einen Memory-Effekt? Und wie kann man sie optimal laden und entladen, um ihre Kapazität möglichst lange vollständig zu erhalten? (Bild: Adobe Stock)


Das und mehr erfahren Sie hier über den Memory-Effekt:

  • Die Lithium-Ionen-Akkus in modernen Elektroautos haben keinen Memory-Effekt.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, den natürlichen Alterungsprozess eines Akkus zu verlangsamen.
  • Volkswagen gibt auf die Akkus der ID. Familie eine Garantie über acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer2.

Was ist der Memory-Effekt?

Der Memory-Effekt ist ein Problem, das insbesondere Nickel-Cadmium-Akkus betrifft. Werden diese häufig nur zu einem Teil entladen, bevor sie wieder aufgeladen werden, sinkt ihre Kapazität. Der Akku „merkt“ sich quasi, wie viel Energie zugeführt wurde, und lädt statt der eigentlichen Kapazität dann nur noch diese kleinere Menge. Einen ähnlichen Effekt, wenn auch in geringerem Maße, zeigen Nickel-Metallhydrid-Akkus bei häufigen Teilentladungen: Sie verlieren etwas an Leistung, was auch als Lazy-Battery-Effekt bezeichnet wird.

Die Lithium-Ionen-Akkus, die in den ID. Modellen von Volkswagen eingesetzt werden, sind technologisch deutlich weiterentwickelt und nicht mit Nickel-Cadmium-Akkus vergleichbar: Sie weisen keinen Memory-Effekt auf und sie sind kleiner, leichter, leistungsfähiger und haltbarer. Und so garantiert Volkswagen, dass die Akkus nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern noch über mindestens 70 Prozent ihrer nutzbaren Kapazität verfügen.2

Aber auch moderne Akkus altern und verschleißen mit der Zeit. Deswegen haben wir Ihnen hier die besten Tipps für eine lange Lebensdauer zusammengestellt.

Ein grauer ID.3 parkt in der Stadt
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ID.3 Pro Performance: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,5-12,9; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++.   ID.3 Pro S: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,7-13,1; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++. Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen. Fahrzeugabbildung zeigt Sonderausstattung.
Eine entspannte Fahrweise trägt dazu bei, den Akku zu schonen. 

So pflegen Sie Ihren Akku im Alltag

Es ist gar nicht kompliziert, die Kapazität des Akkus und damit die Reichweite des E-Autos langfristig zu erhalten. Dazu sind im Grunde nur das richtige Aufladen und Entladen sowie etwas Pflege notwendig.

1. Die richtige Ladung 

Extrem hohe oder niedrige Ladestände – also ein fast vollständig aufgeladener oder entladener Akku – führen in den Akkuzellen zu relativ hohen beziehungsweise niedrigen Spannungen. Diese sollten auf Dauer vermieden werden. Deswegen empfehlen wir Ihnen, den Akku im täglichen Kurzstreckenbetrieb nicht über 80 Prozent zu laden. Steht das Elektroauto mehr als zwölf Stunden ohne zu laden, empfehlen wir einen Ladezustand von 30 bis 80 Prozent.

2. Das richtige Timing 

Steht eine längere Strecke an, zum Beispiel in den Urlaub, sollte das Fahrzeug natürlich komplett geladen sein. Stellen Sie dafür am besten einen Ladetimer im Lademanager Ihres ID. Modells ein. Dann stehen Ihnen pünktlich zum Start 100 Prozent Akkuladung zur Verfügung.

3. Die passende Ladegeschwindigkeit

Zu starker Strom belastet den Akku Ihres E-Autos auf Dauer. Wenn es also nicht wichtig ist, wie lange das Laden dauert – etwa beim Parken zu Hause über Nacht –, dann tragen langsame Ladevorgänge mit geringer Leistung zu einem langen Akkuleben bei. Auch beim starken Beschleunigen und während langer Vollgasfahrten fließt übrigens mehr Strom als bei einer entspannten Fahrweise. Der Verzicht auf den Kick-down schont also ebenfalls den Akku.

4. Der optimale Parkplatz

Ob in einem Smartphone oder einem Elektroauto: Bei großer Hitze oder eisiger Kälte haben Akkus weniger Ladekapazität. Deswegen lohnt es sich, im Sommer nach einem schattigen Parkplatz zu suchen und im Winter möglichst in einer Garage zu parken. Apropos Winter: Laden Sie Ihr Fahrzeug am besten direkt nach einer Fahrt, wenn der Akku noch warm ist. Grundsätzlich ist eine Außentemperatur zwischen 15 und 25 Grad zu empfehlen.

5. Die regelmäßige Wartung

Zur richtigen Pflege des Akkus gehört auch die regelmäßige Wartung in einer unserer Fachwerkstätten. Dabei werden die Hochvoltkomponenten und -leitungen unter anderem auf Beschädigungen und korrekte Verlegung überprüft.

So schonen Sie den Akku Ihres Volkswagen ID.

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Die Lebensdauer des Akkus eines Elektroautos kann verlängert werden, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Die nächste Generation kündigt sich an

Die Entwicklung bleibt auch bei Akkus nicht stehen. Weltweit arbeitet die Forschung an Lösungen für die nächste Batterie-Generation. Der wohl aussichtsreichste Kandidat: die Feststoffbatterie, auch Festkörperbatterie genannt. Sie hat eine höhere Energiedichte als aktuelle Lithium-Ionen-Akkus und kann deutlich schneller geladen werden. Gemeinsam mit dem amerikanischen Unternehmen QuantumScape beabsichtigt Volkswagen Feststoffbatterien zur Serienreife zu bringen. Bis zum industriellen Einsatz wird es aber noch einige Jahre dauern.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

2.
Gemäß den Garantiebedingungen der Volkswagen AG. Im Rahmen des Anwendungsbereiches der Garantie und zu den dort aufgeführten Bedingungen gewährt Volkswagen AG dem Käufer eines fabrikneuen elektrisch betriebenen BEV-Fahrzeuges bei korrektem Gebrauch für acht Jahre (oder bis zu 160.000 Kilometern Fahrleistung, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt) eine Garantie, dass die nutzbare Kapazität ihrer Batterie 70% nicht unterschreitet.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.