In einer modernen Produktionshalle hebt ein oranger Roboterarm eine Batterie für ein Elektroauto an

Antrieb für die E‑Mobilität – Batteriezellfertigung in Deutschland

Die Batterie ist das Herzstück eines Elektroautos. Sie entscheidet über Qualitätsmerkmale wie Leistung, Reichweite und Lebensdauer des Fahrzeugs und spielt damit auch eine zentrale Rolle für die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Umso wichtiger ist der Aufbau eigener Expertise und eigener Kapazitäten für die Produktion von Batteriezellen.

Die Batterie ist das Herzstück eines Elektroautos. Sie entscheidet über Qualitätsmerkmale wie Leistung, Reichweite und Lebensdauer des Fahrzeugs und spielt damit auch eine zentrale Rolle für die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Umso wichtiger ist der Aufbau eigener Expertise und eigener Kapazitäten für die Produktion von Batteriezellen.

Das und mehr erfahren Sie hier über Fabriken für Batteriezellen:

  • In Europa und Deutschland entstehen immer mehr Batteriefabriken.
  • Der Volkswagen Konzern plant aktuell sechs Batteriezellfertigungen, teilweise in Kooperation mit Partnern.
  • Die Entwicklung und die Herstellung von Batteriezellen tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern.  

Die Elektromobilität spielt eine wichtige Rolle dabei, die Klimaschutzziele zu erreichen: Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur verursacht der Verkehrssektor aktuell etwa ein Viertel der europäischen CO2-Emissionen. Der Wechsel vom Verbrennungsmotor auf Fahrzeuge mit E-Motor kann hier Emissionen senken und zur Dekarbonisierung beitragen. Deswegen sollen bis 2030 laut Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien 15 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Für diese E-Autos werden leistungsfähige und nachhaltige Batterien benötigt, die für eine große Reichweite, kurze Ladezeiten und eine möglichst gute CO2-Bilanz sorgen.

Eine große Chance für die Hersteller und einer der Gründe, warum die Bundesregierung und europäische Förderprogramme die Produktion von Akkus und Batteriezellen nach Europa holen wollen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beispielsweise fördert die Forschung und Entwicklung von Batterien seit 2008 und will bis 2023 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro dafür investieren. Dazu kommt eine weitere Milliarde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Förderung der industriellen Batteriezellfertigung.

Die Batterie ist für die Hersteller von E-Autos aber noch in weiterer Hinsicht wichtig: Etwa 40 Prozent der Wertschöpfung eines Elektroautos entfallen auf die Batterie. Mit dem Aufbau von Batteriefabriken in Deutschland sind also auch Arbeitsplätze verbunden.

Eine Lithium-Ionen-Batterie für E-Autos fährt durch eine Fertigungsstraße.
Die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien macht einen Großteil der Wertschöpfung aus.

Steigender Bedarf an Batterien und Zellen

Und der Bedarf an Batterien steigt, da der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen stetig zunimmt. Lag der Marktanteil von E-Autos in Deutschland 2019 noch bei etwa vier Prozent, sind es im ersten Halbjahr 2021 mehr als 22 Prozent. Ein kleines Rechenbeispiel gibt eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel Energiebedarf für den Pkw-Markt der Zukunft zu erwarten ist: Im Jahr 2020 wurden in der EU rund 9,9 Millionen Pkw neu zugelassen. Wäre jeder davon ein E‑Auto, das mit einer 50-kWh-Batterie ausgestattet ist, entspräche das einem europäischen Jahresbedarf von rund 500 Gigawattstunden (GWh) an Batteriekapazität. Allerdings hat sich die Corona-Pandemie auch auf den Automarkt ausgewirkt. Auf Basis der etwa 13 Millionen Neuzulassungen von 2019 läge der Bedarf mit circa 650 GWh sogar noch höher.

Der Volkswagen Konzern plant – als erster deutscher Autobauer – in Europa bis 2030 insgesamt sechs Batteriezellfabriken, teilweise in Kooperation mit weiteren Partnern wie Northvolt AB in Europa, Gotion High-Tech in China oder QuantumScape in den USA (siehe unten). Die ersten beiden Batteriefabriken in Deutschland und Schweden sind bereits im Aufbau. Die Batteriezellfertigung im schwedischen Skellefteå soll 2023 in Betrieb gehen, die Produktion in Salzgitter soll 2025 starten. Alle sechs Batteriefabriken zusammen sollen 2030 im Endausbau Batteriezellen mit einem Energiegesamtwert von 240 Gigawattstunden pro Jahr produzieren.

Ein Arbeiter in weißem Schutzanzug und blauen Handschuhen steckt Pouchzellen in einer Batteriefabrik zusammen.
Volkswagen plant, künftig Batteriezellen an sechs Standorten in Europa zu fertigen. (Bild: Getty Images)

Akkus für die Energiewende

Elektroautos und ihre Batterien werden auch ein Teil der Energiewende werden: Das intelligente Laden wird es perspektivisch erlauben, E-Autos als Energiespeicher für das Stromnetz zu nutzen. So können sie die Schwankungen in der Energieerzeugung aus Wind- und Solarkraft ausgleichen. Der Volkswagen Konzern wird das bidirektionale Laden in den kommenden Jahren schrittweise in seine Fahrzeuge und Ladelösungen bringen.

Das Unternehmen geht aber nicht nur beim Aufbau der Batteriezellenfertigung in Europa voran, sondern auch bei der Forschung und Entwicklung neuer Akkus: Volkswagen ist am amerikanischen Start-up QuantumScape beteiligt, das zu den Pionieren bei der Feststoffbatterie zählt. Wie der Name andeutet, hat diese Batterie keinen flüssigen Elektrolyten, sondern einen festen, was verschiedene Vorteile mit sich bringt. Unter anderem ermöglicht die höhere Energiedichte dieser Akkus noch höhere Reichweiten, als die aktuellen Lithium-Ionen-Akkus.

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1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.