Ein roter Volkswagen ID.4 GTX lädt an einer Ladestation.

Das Skateboard-Prinzip: Aufbau von Elektroautos

Weniger Bauteile, einfacheres Konzept – E-Autos sind grundsätzlich anders konzipiert als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, denn viele Komponenten fallen bei der Elektromobilität weg. Volkswagen hat den modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) entwickelt, mit dem die neuen Modelle effizient produziert werden können.

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ID.4 GTX: Stromverbrauch (kombiniert) 18,2–16,3 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++

Weniger Bauteile, einfacheres Konzept – E-Autos sind grundsätzlich anders konzipiert als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, denn viele Komponenten fallen bei der Elektromobilität weg. Volkswagen hat den modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) entwickelt, mit dem die neuen Modelle effizient produziert werden können.

Das und mehr erfahren Sie hier über den Aufbau von Elektroautos:

  • Elektrofahrzeuge sind wartungsärmer, weil sie mit weniger Bauteilen auskommen.
  • Der Akku benötigt in der Regel am meisten Platz.
  • E-Autos von Volkswagen basieren auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), der speziell auf Elektroautos ausgelegt ist.

„Tank“, „Auspuff“, „Abgas“ – manche Begriffe werden nur noch in Geschichtsbüchern zu finden oder auf Oldtimertreffen zu hören sein, wenn es irgendwann nur noch Elektroautos geben sollte. Schließlich sinkt die Anzahl der Bauteile von mehreren tausend bei Autos mit Verbrennungsmotor auf einige hundert bei Elektroautos. Ein Vorteil: Das senkt die Kosten für die Wartung von E-Autos im Vergleich zur Wartung von Verbrennern.

Aufgeschraubt: Diese Komponenten gehören zu jedem Elektroauto  

Das Bild zeigt die fünf wesentlichen Komponenten eines Elektroautos.
In einem Elektroauto müssen deutlich weniger Teile verbaut werden als bei einem Auto mit Verbrennungsmotor.

Der schlankere und einfachere Aufbau eines Elektrofahrzeugs wird manchmal auch als „Skateboard“ bezeichnet, denn die Bodengruppe mit den Akkus zwischen den vier Rädern erinnert an das kultige Sportgerät. Die Batterie, die den Motor mit Energie versorgt, ist in der Regel auch die schwerste und teuerste Komponente in E-Autos. Sie ist meist an einer tiefen Stelle eingebaut, was den Schwerpunkt und damit das Handling des Fahrzeugs verbessert. Außerdem ermöglicht das in der Regel eine bessere Raumnutzung als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Der Elektromotor befindet sich standardmäßig oberhalb der Vorder- oder der Hinterachse. Es gibt auch E-Autos, die zwei Motoren im Einsatz haben, wie etwa der Volkswagen ID.4 GTX (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 18,2–16,3; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++). Für seinen Allradantrieb verfügt das Elektro-SUV sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse über einen Motor. Ein Charakteristikum von Fahrzeugen mit Elektromotor: Die Kraftübertragung erfolgt bei Elektrofahrzeugen viel direkter als bei Verbrennern. Daher lässt sich ein E‑Auto schneller beschleunigen, auch aus dem Stand heraus. Ein Getriebe ist in der Regel nicht notwendig und wenn eines vorhanden ist, dann in deutlich vereinfachter Form.  

Ebenso gehören die Kühlsysteme, beziehungsweise das Temperaturmanagement und das Batteriemanagementsystem, zum Aufbau von Elektroautos. Das Batteriemanagementsystem regelt Ladevorgänge und die Leistung während des Betriebs in Abhängigkeit vom Zustand der Batterie.

Eine weitere wichtige Komponente von Elektroautos ist die „Leistungselektronik“, gewissermaßen die Schaltzentrale des Fahrzeugs. Hierüber findet die Energieverteilung statt: Die Verbraucher bekommen also aus dem Akku die benötigte Menge Strom zugewiesen. Dabei wandelt die Leistungselektronik den Strom auch in die jeweils richtige Spannung um. Der Ladeanschluss befindet sich bei vielen Elektroautos dort, wo sonst bei Autos mit Verbrennungsmotor die Tankklappe sitzt.

So funktioniert der „Modulare E-Antriebsbaukasten“ von Volkswagen  

Um die Transformation hin zur Elektromobilität zu beschleunigen und effizient zu gestalten, hat Volkswagen eine eigene Plattform entwickelt: den „modularen E-Antriebsbaukasten“, kurz „MEB“. Der MEB dient als Bodengruppe für die aktuellen und zukünftigen ID. Modelle, denn er ist für unterschiedlichste Modellgrößen skalierbar. So lässt er sich mit kleineren oder größeren Akkus bestücken. Soll das Fahrzeug eine höhere Reichweite haben, kommen entsprechend mehr Batterie-Module in den MEB. Mit ihm können auch unterschiedliche Radstände umgesetzt werden. Das bedeutet, diese universelle E‑Auto-Basis kann sowohl im Kleinwagen als auch in SUVs oder sogar in Bussen zum Einsatz kommen. Es muss also nicht jedes Mal eine neue Bodengruppe konzipiert werden. Mit dem flexiblen Baukastenprinzip hat Volkswagen bereits jahrzehntelange Erfahrung: Zahlreiche bekannte Modelle, vom Kleinwagen bis zum SUV, basieren auf dem bewährten Modularen Querbaukasten (MQB). Auf dieser Technologie-Plattform von Volkswagen steht ein Modellspektrum, das vom kleinen Polo bis hin zum großen US-SUV Atlas reicht. Alle MQB-Modelle besitzen als gemeinsamen Nenner vorn quer eingebaute Motoren, was unter anderem eine sehr gute Raumausnutzung ermöglicht.

Zurück zum MEB: Auch der jeweilige Elektromotor sowie das System für die Rekuperation, also die Energierückgewinnung aus der Bremskraft des Motors, sind Bestandteile des Systems, das Volkswagen von Grund auf neu gedacht hat. Es macht die Herstellung effizienter und ermöglicht so attraktive Preise. Denn der MEB liefert die perfekte Basis für alle Modelle – vom Stadtauto bis zum Van. Zum Beispiel basieren der Volkswagen ID.3, ID.4 und der ID.5 sowie der Audi Q4 e-tronOpens an external link, der Škoda Enyaq iVOpens an external link und der Cupra BornOpens an external link (Stromverbrauch kombiniert: 16,8–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A­+) auf dem MEB, weitere Modelle wie der der ID. BUZZ werden folgen.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.