Grüner Strom für Elektroautos: In Deutschland werden zunehmend erneuerbare Energien genutzt.

Energiewende: Volle Fahrt voraus für die Erneuerbaren

Alle reden von der Energiewende. Doch was genau zählt eigentlich zu den regenerativen Energien? Und welche Rolle spielen sie bei der Elektromobilität? Ein Überblick. (Bild: Adobe Stock)

Alle reden von der Energiewende. Doch was genau zählt eigentlich zu den regenerativen Energien? Und welche Rolle spielen sie bei der Elektromobilität? Ein Überblick. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über regenerative Energiequellen:

  • Etwa 85 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen entstehen durch die Erzeugung von Strom und Wärme mit fossilen Energieträgern.
  • 2020 übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern erstmals die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern (Kohle, Gas und Öl).
  • Volkswagen treibt bis 2025 mit 40 Millionen Euro den Ausbau von Wind- und Solarparks in Europa voran.
  • Der Verkehr (Luft- und Schifffahrt, Eisenbahn, Straßenverkehr) ist insgesamt für fast 26 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der EU verantwortlich. Die Elektromobilität spielt eine wichtige Rolle bei der Verkehrswende. 

Regenerative Energien – die Top 3 in Deutschland

Rund zwei Drittel der weltweit vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen entstehen im Zusammenhang mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Die Energienutzung stellt dabei die mit Abstand größte Quelle für klimaschädliche Treibhausgase dar.
Obwohl seit Langem bekannt ist, dass die globale Erwärmung nur durch eine Energiewende begrenzt werden kann, ist der Anteil der regenerativen Energien weltweit bisher relativ gering. Laut einer Studie der Stiftung des Weltwirtschaftsforums stammten 2018 noch etwa 81 Prozent der weltweit genutzten Energie aus fossilen Brennstoffen. In Deutschland macht die Erzeugung von Strom und Wärme mit fossilen Energieträgern beispielsweise etwa 85 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen aus.  
 
Es bleibt also noch viel zu tun in Sachen Energiewende und Dekarbonisierung. Aber es gibt auch gute Nachrichten: In Deutschland führt die steigende Nutzung erneuerbarer Energien langsam zu einer Verdrängung der fossilen Träger. Besonders positiv sieht es im Stromsektor aus. Hier hat sich der Anteil der regenerativen Energien am Bruttostromverbrauch in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahr 2020 lag er bereits bei 45,3 Prozent. Damit übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern im Jahr 2020 erstmals die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern.

Aber was genau zählt eigentlich zu den regenerativen Energien? Und welche Vor- und Nachteile haben sie? Wir stellen die drei wichtigsten Hoffnungsträger vor.
 

Biomasse: Energie aus nachwachsenden Rohstoffen

Maisfeld vor einer Biogasanlage
Biomasse ist ein Energieträger, der aus nachwachsenden Rohstoffen generiert werden kann. (Bild: Getty Images)

Biomasse wird auch als das Multitalent unter den erneuerbaren Energieträgern bezeichnet. Und das aus gutem Grund, denn sie kann aus nachwachsenden Rohstoffen Strom, Wärme und Kraftstoffe liefern. Hinzu kommt, dass die Energie aus Biomasse gut speicher- und so rund um die Uhr verfügbar ist. Bei der Gewinnung werden biologische Energieträger wie Holz, Feldfrüchte, Pflanzen, Exkremente und andere Reste aus der Land- und Forstwirtschaft in modernen Biomasse- oder Biogasanlagen verwertet. Die dabei entstehende Biomasse kann dann in fester, flüssiger oder gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Außerdem wird Biomasse zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet. Wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in allen Sektoren ist Biomasse noch immer der wichtigste erneuerbare Energieträger. Ihr Anteil an der Bereitstellung von erneuerbarer Endenergie beträgt in Deutschland 52 Prozent.
 
Der Nachteil von Biogas und Biomasse ist, dass die Flächen für einen nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen begrenzt sind und die Gewinnung daher mit dem Anbau von Nahrungsmitteln konkurriert.

Windenergie: sauber und dauerhaft verfügbar

Ein Elektroauto lädt an einer Landstraße, im Hintergrund sind Windkraftanlagen in einem Getreidefeld zu sehen.
Windenergie gilt als Hoffnungsträger der erneuerbaren Energien. (Bild: Getty Images)

Der Windenergie kommt in Deutschland eine tragende Rolle bei der Energiewende zu, denn sie bietet viele Vorteile. Wind ist generell unendlich verfügbar – auch nachts. Außerdem ist die CO2-Bilanz von Windkraftanlagen bereits nach wenigen Monaten positiv. Das bedeutet, dass sie nach kurzer Zeit schon mehr Energie bereitgestellt haben, als bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung aufgebracht werden muss. Kein Wunder also, dass der Anteil von Windkraftanlagen an der Bereitstellung von erneuerbarer Endenergie im Jahr 2020 bereits 23,5 Prozent betrug. Im Ausbau der WindenergieOpens an external link sehen Expertinnen und Experten kurz- bis mittelfristig das wirtschaftlichste Potenzial unter den erneuerbaren Energien. 

Allerdings können Windkraftanlagen nur dann Strom produzieren, wenn Wind weht. Daher wird unter anderem auf sogenannte „Offshore-Windenergieanlagen“ (auf See) gesetzt, deren Stromproduktion zwar – wie bei “Onshore-Anlagen” (an Land) auch – schwankt, die aber eine höhere Verfügbarkeit bieten. “Offshore-Windkraftanlagen” sind typischerweise größer, weil bei ihnen im Gegensatz zu “Onshore-Anlagen” der Flächenbedarf nicht so problematisch ist.
Denn dass sie Platz brauchen, Landschaftsbild beeinträchtigen und Licht- und Lärmemissionen von ihnen ausgehen, ist ein Nachteil von Windkraftanlagen. Dank technischer Weiterentwicklungen konnten diese Probleme im Vergleich zu früheren Anlagengenerationen jedoch bereits deutlich reduziert werden. Eine gesundheitliche Gefahr geht von Windkraftanlagen nicht aus.

Photovoltaik: Nutzung der Sonnenenergie  

Eine Photovoltaikanlage wird auf einem Dach installiert.
Besonders für Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch lohnt sich eine Photovoltaikanlage. (Bild: Adobe Stock)

Der Markt für Photovoltaik wächst weltweit rasant. Auch in Deutschland wird auf die Kraft der Sonne gesetzt, so konnten 2020 bereits 9,2 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs durch Photovoltaik gedeckt werden.
 
Obwohl die Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland in den vergangenen Jahren gesunken ist, kann sich die Investition in Photovoltaik für Hausbesitzerinnen und -besitzer lohnen – vor allem, wenn sie den Strom selbst nutzen. Besonders Haushalte mit einem relativ hohen Stromverbrauch profitieren von einer Photovoltaik-Anlage. Denn der selbst erzeugte Strom ist deutlich günstiger als der vom Stromversorger.  

Ob sich eine Anlage finanziell rechnet, hängt allerdings von drei Faktoren ab: der Leistung der installierten PV-Anlage, dem eigenen Stromverbrauch und den Tageszeiten, zu denen der Strom genutzt wird. Wenn Sie darüber nachdenken, sich eine Photovoltaik-Anlage installieren zu lassen, sollten sie abschätzen, wie viel Strom Sie in Zukunft im Schnitt verbrauchen werden – und zu welcher Tageszeit. Schließlich ist ein Nachteil des Solarstroms, dass er, genau wie Windstrom, nicht stetig verfügbar ist. Gegebenenfalls kann es sein, dass Sie zusätzlich in einen Batteriespeicher investieren müssen. In Zukunft wird das dank bidirektionalem Laden der Akku Ihres Elektroautos übernehmen können.

Volkswagen unterstützt den Ausbau von Wind- und Solarparks in Europa

Volkswagen möchte parallel zum Ausbau der rein elektrischen ID. Familie auch die Verfügbarkeit regenerativer Energien steigern. Der Konzern unterstützt deshalb als erster Automobilhersteller den Ausbau erneuerbarer Energiequellen in industriellem Maßstab. Bis 2025 treibt der Konzern den Ausbau von europäischen Wind- und Solarparks mit 40 Millionen Euro voran. Dazu zählt das bisher größte Projekt im nordschwedischen Skellefteå. Zudem soll Anfang 2022 in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Solaranlage ans Netz gehen. Mit rund 420.000 Solar-Modulen ist es das größte unabhängige Solarprojekt Deutschlands.

Bis 2025 sollen darüber hinaus rund 20 weitere Grünstromprojekte folgen, unter anderem in Spanien, England und Finnland. 

Erfolgreiches Duo: erneuerbare Energien und Elektromobilität

Laut Statistischem Bundesamt ist der Verkehr (Luft- und Schifffahrt, Eisenbahn, Straßenverkehr) insgesamt für fast 26 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der EU verantwortlich. Etwa 72 Prozent davon entfallen auf den Straßenverkehr. Eine umfassende Verkehrswende hin zu einer klimaneutralen Mobilität in Deutschland ist notwendig. Der Elektromobilität kommt dabei eine wichtige RolleOpens an external link zu. Doch Elektroautos sind nur so sauber, wie der Strom mit dem sie geladen werden. Je mehr Sie also beim Laden Ihres E-Autos auf Strom aus erneuerbaren Energien setzen, desto besser. Am einfachsten geht das an einer Ladestation im Haus und mit Solarstrom vom eigenen Dach.

Sie haben keine eigene Photovoltaik-Anlage, die Ihnen die Nutzung von Solarenergie für Ihr E‑Auto ermöglicht? Kein Problem, wir unterstützen Sie mit vielfältigen Angeboten dabei, Ihre CO2-Emissionen zu verringern, zum Beispiel mit Volkswagen NaturstromOpens an external link.1

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
3.
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Volkswagen AG Disclaimer

1.
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  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.