Ein grünes Stromkabel formt die Silhouette eines E-Autos

Mehr Lebenszeit für den Akku

Der Akku ist das Herzstück jedes Elektroautos. Mit einigen Tipps und Tricks können Sie selbst für eine lange Lebensdauer der Batterie sorgen.

Der Akku ist das Herzstück jedes Elektroautos. Mit einigen Tipps und Tricks können Sie selbst für eine lange Lebensdauer der Batterie sorgen.

Das und mehr erfahren Sie hier zur Lebensdauer eines Akkus:

  • Die Leistung der Batterie ist wichtig für die Reichweite des E-Autos.
  • Im Lauf der Jahre verlieren Elektroauto-Akkus an Kapazität.
  • Die Lebensdauer lässt sich durch clevere Batteriepflege verlängern.
  • Auch nach dem Einsatz im E‑Auto kann der Akku weiterverwendet werden.

Energie mit Lithium-Ionen

Neben dem Stromverbrauch des E-Antriebs ist die Leistung der Batterie entscheidend für die Reichweite des Fahrzeugs: Was für den Verbrenner der Tankinhalt ist für das E‑Auto der Energieinhalt des Akkus. Moderne Lithium-Ionen-Akkus bieten den besten Mix aus kompakter Bauform und hoher Energiedichte. Aus diesem Grund sind diese technisch anspruchsvollen Energiespeicher in den meisten E-Autos zu finden. Sie sind nicht nur das wichtigste, sondern auch das teuerste Bauteil: Von rund 6.000 bis zu 20.000 Euro – je nach Hersteller und Fahrzeugklasse – reicht derzeit die Bandbreite. 

Lebensdauer des Akkus 

Auch wenn er keinen Memory-Effekt hat, so verliert jeder E‑Auto-Akku im Lauf der Jahre doch an Kapazität. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Batterie liegt bei etwa acht bis zehn Jahren. Durch die regelmäßigen Auf- und Entladeprozesse verändert sich das Material – nach und nach verringert sich die Leistung. Eine ganz normale Alterungserscheinung.

Die Langlebigkeit des Akkus lässt sich jedoch mit einigen einfachen Tipps erhöhen. Der richtige Umgang mit der Batterie hat großen Einfluss auf die Reichweite und damit auf möglichst langen Fahrspaß mit dem E‑Auto.

 Schonendes Laden für längere Batterie-Lebensdauer

Das beginnt schon beim richtigen Ladetempo: So reizvoll schnelles Aufladen auch sein mag – mit der sogenannten “Schnarchladung” versorgen Sie Ihren Akku schonender mit frischer Energie. Die normale Haushaltssteckdose eignet sich dafür jedoch auf Dauer weniger, denn sie ist nicht für langes Laden unter hoher Last ausgelegt. 

Im Ausnahmefall geht das sicherlich in Ordnung, doch im Hinblick auf die Sicherheit empfiehlt der ADAC für das Laden zu Hause eine Wallbox. So verhindern Sie das Überhitzen von Stecker oder Steckdose und geben gleichzeitig Ihrer Batterie genug Zeit zum entspannten Aufladen.

Ein E-Auto wird geladen.
Der Ladestand sollte zwischen 20 und 80 Prozent liegen.

Mehr Langlebigkeit dank cleverer Batteriepflege

Genau wie beim Smartphone gilt auch beim Elektroauto: Weniger ist mehr. Die Batterie mag keine extremen Ladestände. Wer den Akku seines Fahrzeugs stets bis zum Anschlag auf- oder entlädt, verringert auf lange Sicht die Kapazität: Zu hohe oder niedrige Spannungen in den Batteriezellen reduzieren die Lebensdauer. Deutlich schonender und nachhaltiger fährt man mit Ladeständen zwischen 20 und 80 Prozent. In manchen E-Autos wird dies schon mit Voreinstellungen berücksichtigt: Sobald 80 Prozent erreicht sind, brechen sie den Ladevorgang automatisch ab. Bei längeren Fahrpausen ist ein Ruhe-Ladestand von etwa 50 Prozent optimal.

Temperatur und Fahrstil

Neben extremen Ladeständen haben auch Temperaturen im Extrembereich Auswirkungen auf die Batterie-Lebensdauer. Im Sommer empfiehlt es sich, das Fahrzeug möglichst im Schatten abzustellen. Denn zu viel Hitze schadet dem E‑Auto-Akku. Dasselbe gilt für übermäßige Kälte: Wer die Möglichkeit hat, seinen Wagen in der Garage zu parken, sollte das vor allem im Winter tun. 

Auch die Fahrweise kann die Lebensdauer der Elektroauto-Batterie beeinflussen. Es lohnt sich, auf starkes Beschleunigen und häufiges Abbremsen zu verzichten. Vorausschauendes Fahren statt übermäßiger Sportlichkeit begünstigt die Haltbarkeit der Batterie, da so die Akkuzellen geschont werden. Eine besonnene Fahrweise sorgt also nicht nur für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, sondern auch für maximales E‑Auto-Vergnügen über einen längeren Zeitraum.

Ein Autoreifen auf verschneiter Fahrbahn
Kälte kann dem Akku Kraft entziehen.

Regelmäßige Wartung

Ein Kfz-Mechatroniker inspiziert ein Fahrzeug

Was für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt, ist auch beim E‑Auto wichtig: Mit regelmäßiger professioneller Wartung läuft's einfach besser. Und länger, denn bei der Inspektion des Elektroautos wird großes Augenmerk auf die Instandhaltung der Batterie gelegt. Vor allem die Anschlusspole sollte man immer wieder auf Schmutz und Korrosion hin überprüfen. Darum empfehlen sich kontinuierliche Check-ups in Werkstätten mit entsprechend geschulten FachleutenOpens an external link für E‑Mobilität. Ihr Volkswagen Partner berät Sie gerne hierzu.

 

Second Life und Recycling

Ist die Lebensdauer der Batterie für den Einsatz im Fahrzeug dann irgendwann abgelaufen, gehört sie aber noch längst nicht zum "alten Eisen". Denn auch wenn die Leistung für den Betrieb des E-Autos nicht mehr ausreicht, lässt sich der Akku weiterhin nutzen, etwa als stationärer Speicher für Privathaushalte. 

Werden viele ehemalige E‑Auto-Batterien zusammengeschaltet, kann auch ein höherer Energiebedarf gedeckt werden – zum Beispiel der von größeren Bürogebäuden. Auch beim Recycling tut sich einiges: Während man momentan noch in erster Linie Kunststoffe, Stahl und Aluminium aus den Akku-Gehäusen und Komponenten zurückgewinnt, geraten auch die Rohstoffe in den Batterien immer mehr in den Fokus. Der Recyclinggehalt von Lithium, Kobalt und Grafit soll in den kommenden Jahren kontinuierlich hochgefahren werden.

Zukunft der Batterie

Für noch größere Reichweiten und mehr Langlebigkeit könnten in Zukunft Feststoff-Akkus sorgen. Höhere Energiedichte und günstigere Herstellung gehören zu den entscheidenden Vorteilen dieser Batterien, die statt der üblichen flüssigen Elektrolyte Feststoffe enthalten. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Partner QuantumScape prüft Volkswagen aktuell den Bau einer Festkörperbatterieproduktion am Standort Salzgitter.

Darüber hinaus werden derzeit spezielle Atom-Beschichtungen erprobt, die große Reichweitensprünge möglich machen und auch den Ladevorgang erheblich beschleunigen könnten. Und auch die Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie ist keineswegs abgeschlossen: In enger Kooperation mit den Autoherstellern verbessern die Akku-Produzenten ständig Qualität und Lebensdauer ihrer Produkte.

1.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

3.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
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