Zu sehen ist eine Photovoltaikanlage auf dem Land. Im Hintergrund befinden sich Windräder.

Rückspeisefähige Elektroautos – Energie in zwei Richtungen

Verkehrs- und Energiewende Hand in Hand: Die Akkus von rückspeisefähigen Elektroautos werden nicht nur Strom aus dem Netz ziehen, sondern auch Energie zurückgeben können. Entweder an das Eigenheim oder an das bundesweite Stromnetz. (Bild: Getty Images)

Verkehrs- und Energiewende Hand in Hand: Die Akkus von rückspeisefähigen Elektroautos werden nicht nur Strom aus dem Netz ziehen, sondern auch Energie zurückgeben können. Entweder an das Eigenheim oder an das bundesweite Stromnetz. (Bild: Getty Images)

Das und mehr erfahren Sie hier über bidirektionales Laden:

  • Gibt das Fahrzeug Strom beispielsweise an das Einfamilienhaus ab, spricht man von Vehicle-to-Home (V2H). 
  • Bei Vehicle-to-Grid (V2G) wird das E‑Auto zum Teil des Stromnetzes.
  • Durch das bidirektionale Laden können Elektrofahrzeuge zu Zwischenspeichern werden, die die Schwankungen erneuerbarer Energien teilweise ausgleichen.

Erneuerbare Energien leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, die Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen, und sind eine zentrale Säule der Energiewende. Ihr Anteil an Deutschlands Energieversorgung wächst beständig: Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. So sieht es das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – vor. 

Allerdings haben insbesondere Wind- und Solarenergie auch einen Haken: Die Energieerzeugung kann nicht geplant werden. Wann die Sonne wie intensiv scheint oder wie lange und wie stark der Wind weht, lässt sich nur sehr begrenzt voraussagen und in keiner Weise steuern. Deswegen sind Möglichkeiten gefragt, um überschüssige Energie zu speichern und dann nutzen zu können, wenn erneuerbare Energien nicht genug Strom liefern. Hier kommen Elektroautos mit ihren leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien ins Spiel. 

Elektroautos als Zwischenspeicher

Ein Konzept für die Speicherung der erneuerbaren Energien ist das bidirektionale Laden von E-Autos: Ist ein Fahrzeug mit entsprechender Funktion per Ladekabel angeschlossen, kann es sowohl wie gewohnt aufladen als auch Energie abgeben. Entweder an das Eigenheim („Vehicle to Home“, V2H) oder an das Stromnetz („Vehicle to Grid“, V2G). Und das – zumindest statistisch gesehen – etwa 23 Stunden täglich. Denn nach Angaben des Umweltbundesamts werden private Autos in Deutschland im Durchschnitt etwa eine Stunde pro Tag bewegt.

Der Weg zu Vehicle-to-Grid (V2G)

Eine Skizze verdeutlicht das Konzept Vehicle to Grid. In einem Kreis sind vier Komponenten angeordnet: eine Person, das Eigenheim, das Auto mit Ladestation und eine Photovoltaikanlage.
Vehicle to Grid – so nennt sich das Konzept, das die Abgabe der Energie eines E-Autos an das Stromnetz beinhaltet. (Bild: Adobe Stock)

Damit die Lithium-Ionen-Batterie eines Elektrofahrzeugs aufgeladen werden kann, muss der Wechselstrom aus dem Stromnetz in Gleichstrom umgewandelt werden. Eine Ausnahme sind Schnellladesäulen, die direkt Gleichstrom liefern. Die Umwandlung übernimmt ein Umrichter bzw. Bordlader. Ist die Hardware darauf ausgelegt, funktioniert diese Umwandlung auch in die andere Richtung, sodass aus dem Gleichstrom im Auto-Akku wieder Wechselstrom wird. Natürlich müssen nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Ladestationen für V2H beziehungsweise V2G ausgelegt sein.  

Volkswagen testet bereits Versuchsfahrzeuge; im Laufe des Jahres 2022 soll jedes neue Elektroauto aus dem Konzern, das auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten MEB basiert, Strom laden und auch wieder zurückgeben können. Und Volkswagen Group Components forscht an einer neuen bidirektionalen Wallbox. Wichtige Schritte auf dem Weg dahin, dass in Zukunft Millionen E-Autos als mobile Stromspeicher fungieren können und die E‑Mobilität die Energiewende ebenso intelligent unterstützt wie die Verkehrswende.  

Sorgen, dass der Akku des Fahrzeugs nach einem verregneten Sonntag ohne Ertrag aus der Photovoltaikanlage keinen Strom mehr für die Fahrt zur Arbeit am Montagmorgen hat, sind unbegründet. Das zeigt ein Blick auf durchschnittliche Verbrauchsdaten und aktuelle Batterie-Kapazitäten: Ein 4-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus verbraucht täglich durchschnittlich etwa 11 bis 14 kWh Strom. Die Batterie des Volkswagen ID.3 Pro (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,2-13,4; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++) beispielsweise bietet einen Netto-Energiegehalt von 58 kWh. Damit erreicht der ID.3 Pro eine praxisnahe Reichweitenspanne von 300 bis 420 Kilometern1. Ein modernes Elektrofahrzeug könnte ein Einfamilienhaus also über mehrere Tage mit Strom versorgen. Außerdem soll das System natürlich so einstellbar sein, dass Nutzerinnen und Nutzer immer die Sicherheit eines gewählten Rest-Ladezustands haben. 

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

Jetzt anmelden und der Zeit voraus sein

Holen Sie sich regelmäßige Updates zur ID. Familie und Elektromobilität.

Volkswagen AG Disclaimer

1.
Die tatsächliche Reichweite weicht in der Praxis abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung und Topografie ab. Eine Orientierung bietet für das jeweilige Fahrzeug die genannte Reichweitenspanne, welche voraussichtlich 80 % unserer Kund*innen im Jahresmittel erreichen werden. Die untere Grenze der Spanne deckt hierbei auch Fahrten bei moderaten Autobahngeschwindigkeiten sowie Fahrten bei tiefen Außentemperaturen im Winter ab.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.